Kategorie: Blogparaden

Blogparaden – Marketing für deinen Blog

Mit deiner Teilnahme an Blogparaden erreichst du Lesergruppen, die (noch) nicht zu deiner Stammleserschaft gehören. Du hast ein vorgegebenes Thema, zu dem du dich auf anderen Seiten präsentieren kannst. Gleichzeitig verlinkst du auf den Blogparadenbetreiber. Das ist eine WIN-WIN-Situation für jeden Blogger und macht auch noch Spaß. Doch wie findest du die passende Parade? Bei welcher Parade machst du mit?

Eine Parade zu jedem Thema

Die Entscheidung ist nicht so schwierig. Du findest sie in Hülle und Fülle. Nicht jede bietet dir den gleichen Mehrwert. Du entscheidest, was für dich und deinen Blog interessant ist und wählst dann aus. Vielleicht  ist es ja sogar eine der Paraden, die ich regelmäßig besuche?

Meine liebsten Blogparaden

Für mich sind drei Paraden entscheidend. Regelmäßig mache ich beim „Wochenende in Bildern“, bei „WMDEDGT“ und bei „12 von 12“ mit Begeisterung mit. Aber auch andere Gelegenheiten lasse ich mir nicht entgehen.

 

Energie => # Sonntagsfreude

Mein Akku war leer und schrie nach dem Ladegerät. In meiner Schublade konnte ich es nicht finden, also wurde mir eines geborgt. Man kann es jedoch nicht an die Steckdose anschließen, sondern im Herzen oder besser gesagt in mir selbst – durch eine Auszeit! ich hatte also ein wunderschönes Wochenende mit sehr schönen Momenten, über die ich mich auch jetzt noch freuen kann. Während meine Kinder zum ersten mal bei ihrer Patentante geschlafen haben, habe ich es mir gemütlich gemacht und ganz in Ruhe überlegt, was ich gebrauchen kann, um wieder Energie zu tanken. Ich brauchte Ruhe, Freude, Freunde und Gelegenheiten. Erstaunlicherweise fügte sich alles von selbst – ich brauchte quasi nix weiter tun, als mich darauf einzulassen. So kam es, dass ich am Freitag Abend in Gesellschaft meiner Freunde „50 Shades of Grey“ gesehen habe und den Abend nett ausklingen lassen konnte. Der nächste Morgen war göttlich, denn erstmals durfte ich ausschlafen und den Tag ganz ruhig angehen. Hier gab es dann tolle Momente mit meiner kleinen Tochter, die mir mal wieder zeigen konnte, wie schön es doch ist, wenn man die Welt noch aus unschuldigen Kinderaugen betrachtet. Wir haben zusammen verstecken gespielt und herzhaft gelacht. Ruhige Momente gab es dann beim Puzzeln, Lesen und Gitarre spielen. Ja, ich habe endlich mal wieder die Muße gehabt, meine Fingerkuppen zu quälen 😉

Zum Abschluss des Wochenendes habe ich mich heute überreden lassen, einen Karnevalsumzug zu besuchen. es war nichts Großes, denn hier wird Karneval nicht sonderlich thematisiert. Aber es hat Spaß gemacht und wieder Momente zum Lachen ergeben. Wie sagt man doch so schön: Lachen ist gesund und lädt auf alle Fälle meine Akkus auf. Mein Energielevel ist daher wieder „on top“, so dass ich mit guter Laune in den morgigen Rosenmontag an unserer Grundschule starten kann.

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In diesem Sinne ein fröhliches Helau und einen guten Start in die neue Woche!!! Mehr Sonntagsfreude gibt es übrigens hier zu lesen.

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#Sonntagsfreude

IMG_2633Meine Sonntagsfreude hat heute etwas mit dem Thema Zeit zu tun. „Zeit“ ist nämlich etwas, das in meinem Leben echt zu kurz kommt und ich freue mich daher heute über alle Maßen, dass ich „Zeit“ in Form eines freien Nachmittages geschenkt bekommen habe. Während heute morgen noch alles drunter und drüber ging, sich sämtliche Geräusche und Stimmen überlagerten, schweigt sich nun alles aus.“Bibi Blockberg“, die heute morgen noch aus einem Kinderzimmer in voller Lautstärke quer über den Flur schallte, hext nicht mehr. Das Knarzen des Trampolins, das heute morgen noch in regelmäßigem Takt zu vernehmen war, ist vorbei. Keine trappeligen Schritte eilen über den Flur. Niemand ruft nach mir. Die Mädels lachen oder streiten nicht mehr. Es ist still – ungewohnt still! Die Waschmaschine schweigt, der Staubsauger schaut mich zwar vorwurfsvoll an, bleibt aber stumm, ab und zu kann ich das leise Rauschen der Heizung vernehmen, aber alles Gewohnte ist nicht mehr da. Einzig das beständige Ticken der Wanduhr durchbricht die Stille, wenn ich drauf achte. Es schlecht sich ein Lied in meine Gedanken: „Still“ von Jupiter Jones, das ich immer wieder nach dem Tod meines Vaters vor mich hin gesungen habe. Ein anderes Thema, aber im Kern ähnlich: das Gewohnte verstummt, es schafft Platz für Gedanken. Nun sind meine Kinder quicklebendig – Gott sei Dank – und nur mal einen Nachmittag mit ihrem Vater beschäftigt, aber trotzdem ist die jetzige Stille anders als die abendliche Ruhe, wenn sie in ihren Betten liegen und leise aber regelmäßig atmen.

Ich könnte mich nun zurücklehnen, die freie Zeit und die Stille einfach mal auf mich wirken lassen, aber meine Gedanken rennen dazwischen. Stille und Zeit sind Attribute, die für mich ungewohnt sind, fast auch ein wenig beängstigend – eigentlich bin ich eher ein ruheloser Mensch. Noch gestern wurde ich von einer Freundin ermahnt, mich doch endlich mal auszuruhen und den freien Nachmittag ganz für mich zu nutzen. „Aber so wie ich dich kenne, fängst du wieder mit irgendwas an. Lass die Arbeit liegen und mach mal nichts“, klingt es noch in meinen Ohren. „Ja, das habe ich auch vor“, entgegnete ich noch gestern. Aber nun? Ich stehe neben mir und schreibe um etwas zu tun, um irgendwie aktiv zu sein, um meine Gedanken festzuhalten – aber vor allen Dingen, um mich nicht zu verlieren!

Tja, was mache ich jetzt. Ich könnte in meinem Buch weiterlesen, mir einen Cappuccino-Spezial mit viel Milchschaum zaubern, mich meinem Nähstapel widmen, Line Drawing ausprobieren oder mit meiner Gitarre üben. Ich könnte die Musik laut aufdrehen und durch das Wohnzimmer swingen, ich könnte telefonieren oder spazieren gehen. Ach ich könnte so viel und während ich darüber nachdenke, verstreicht die Zeit… Wo wir auch mal wieder beim Thema sind 😉

Nun sollte das eigentlich ein besonders toller Beitrag zum Thema Sonntagsfreude werden und irgendwie wirkt das bereits Geschriebene sehr melancholisch. Aber das bin nun mal ich. Ich freue mich und jubele über das Geschenk der freien Zeit und je mehr ich nachdenke, desto weniger weiß ich mit mir anzufangen. Doch damit ist nun Schluss! Es ist ein Geschenk und als solches macht es mir Freude. Ich trete mir nun selbst in den Hintern und verbringe wundervolle Stunden mit mir! Was ich mache, ist jetzt egal. Alles wird sich fügen, sozusagen alles nach seiner Zeit 😉 Ich mache mir einen schönen Nachmittag und nehme ihn als persönliche Belohnung für eine anstrengende Woche, auf die ich ausnahmsweise mal nicht zurückblicken möchte. Mein Fokus ist die Krönung der Woche: der freie Sonntagnachmittag <3

Mehr Sonntagsfreude, Gedanken und Beiträge so bunt wie das Leben, sind hier zu lesen. Allen da draußen einen schönen Sonntag!!!!

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wünschen [*txt]

Wünsch dir was, ein Song der Toten Hosen, der mich früher schon nachdenklich gemacht hat. Genaugenommen verspricht der Text eine bessere Welt – wenn Wünsche helfen würden. Die Realität ist da ganz anders. Kaum schlägt man die Tageszeitung auf, so wird man mit Artikeln konfrontiert, bei denen man am Wünschen nicht mehr vorbeikommt. Doch Wünsche für ein besseres Miteinander, eine gerechtere und vor allen Dingen ehrlichere Welt zerplatzen wie eine Seifenblase: Zunächst noch getragen durch den Wind, dann ein kleines <Peng>, sobald sie an einen Widerstand kommt.

Wünsche sind flexibel, passen sich an Gegebenheiten an. Ist es heute noch ein materieller Wunsch, kann es morgen schon ein Wunsch nach Nähe, Wärme, Geborgenheit sein und übermorgen vielleicht der nach einem besseren Gesundheitszustand. Ein Wunsch ist unterschiedlich konnotiert und hängt ganz maßgeblich von dem Wünschenden ab: Von seinen ureigenen Bedürfnissen, von seinen Träumen, Perspektiven oder aber auch von dem, was er anderen wünscht – als Gedankenspende. Vielleicht ist es auf der philosophischen Ebene auch mit dem Thema Zeit vergleichbar. Wie heißt es hier doch so schön auf manchen Grußkarten: Ich wünsche dir Zeit zum …, für …, um … – doch dies sei nur ein Hinweis am Rande. Ach was könnte ich mir jetzt die Finger wundtippen. Du würdest dich sicherlich irgendwann in meinem Gedankenwirrwarr verirren. Darum bleibe ich mal ganz pragmatisch und stelle das Thema wünschen mal aus den Augen meines Kindes dar.

Für sie ist es nämlich ganz brandaktuell und nicht erst deshalb, weil sie in zwei Wochen ihren achten Geburtstag feiert. Meine Große ist eine Träumerin mit vielen Wünschen. Sie ist unglaublich empathisch und hat feine Antennen für die Bedürfnisse anderer. Wenn sie am Wochenende mal in den logo!-Kindernachrichten vom Elend in der Welt – insbesondere von armen Kindern – erfährt, wünscht sie sich gleich bessere Bedingungen. Gleichzeitig hat sie – natürlicherweise – auch ganz eigene Wünsche. Sei es materiell, ideell oder perspektivistisch. Wie viele Mädchen ihres Alters wünscht sie sich ein Haustier, etwas zum Liebhaben, das nur ihr gehört (am liebsten ein Pferd). Sie wünscht sich aber auch richtig coole Klamotten, neue Cds, Bücher, Dvds oder sonstwas. Sie wünscht sich einen Engel, den sie sehen kann, aber auch, dass sie ihren verstorbenen Großvater einmal in ihren Träumen treffen kann. Vor dem Schlafen wünscht sie sich, dass ihr keine bösen Träume geschickt werden und dass morgen ein schöner Tag in der Schule ist und sich niemand dort streitet. Und für die Zukunft wünscht sie sich weiterhin gute Noten, damit sie einmal Tierärztin werden kann.

Es gibt Wünsche, die kann ich ihr erfüllen – und solche, bei denen mir fast die Spucke weg bleibt und ich nicht weiß, was ich ihr auf ihren Wunsch entgegnen soll. Aber warum auch? Gibt es etwa für alles eine Antwort. Wo bliebe denn die Magie des Wünschens, wenn bei jedem Fingerschnipp eine Jeannie herbeigeschwebt käme, die einmal mit dem Kopf nickt, zwinkert und damit jeden Wunsch in Erfüllung gehen lässt?? Das wäre doch zu leicht! Also behalten wir die Magie des Wünschens noch ein wenig bei, lassen uns den Song Wünsch dir was noch einmal gedanklich im Ohr erklingen und denken an den Teil, den wir selbst dazu beitragen können.

Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.

Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertraun.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.

Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.

Dieser Text ist ein Beitrag zum [*txt]-Projekt eines österreichischen Worthelden.

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# Sonntagsfreude – Operation am „offenen Herzen“

Es war mir schon irgendwie klar, dass ich nach der letzten sehr guten Woche in dieser hier einen Dämpfer hinnehmen musste. Man kann also sagen, dass ich drauf eingestellt war. Trotzdem erwischte es mich – im wahrsten Sinne des Wortes – eiskalt am Montag morgen. Mein armer Fabio war es leid, in der Kälte seinen Dienst zu tun und ließ mich Montag früh – etwa 7 Minuten vor Schulbeginn – mit meinen beiden Mädels im Regen stehen. Dieses Dilemma habe ich aber mit reichlich Organisationstalent und Hilfe noch in den Griff bekommen. Jedoch nur für sage und schreibe zwei Tage!

Dann kam es, wie es kommen musste: Fabios „Erkältung“ war noch nicht ausgestanden. Nicht mal ein ordentliches Husten, sondern klägliches Hüsteln und Gewimmer bis zur absoluten Selbstaufgabe. Bewaffnet mit einen nigelnagelneuen Starthilfekabel half ich ihm immer wieder auf die Sprünge, machte ihm dann „Beine“ und betete für die baldige Genesung.

Am Wochenende war nun endlich Besserung in Sicht. Der Doktor machte einen Hausbesuch und tauschte kurzerhand die Batterie aus. Während Fabio nun um einige Kilos erleichtert im ersten Schnee stand, wurde er am offenen Herzen operiert und schlussendlich transplantiert. Doch wie das Leben manchmal so spielt, stieß er das Spenderorgan ab. Der Doktor bewahrte Ruhe und eine Engelsgeduld; schraubte hier und schraubte da, bis er das alte Herz mit viel destilliertem Wasser wieder zum Schlagen brachte. Also wurde es wieder an Ort und Stelle verkabelt – die mühevollen Stunden, die bis dato vergebens investiert wurden, sind damit vergessen. Erst spät am Abend, nachdem Fabio einige Kilometer hinter sich gebracht hatte, gab es Grund zum Aufatmen. Es scheint, als sei er nun über den Berg! Diese Freude habe ich sodann mit einem Glas Rotwein besiegelt, mich entspannt und glückselig gelächelt – ein Grund zur Freude: Sonntagsfreude!!!

Mehr Sonntagsfreude könnt ihr übrigens hier lesen. ich wünsche dabei viel Vergnügen 😉

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