An diesem Wochenende stand das Motto „Chill´ doch mal, Mama!“ ganz weit vorn auf der Prioritätenliste. Denn wie auch bei meinen Schülern ist bei mir auch die Luft draußen und alles verlangt nach Ferien. So hatte ich mir eigentlich ganz ruhige Stunden vorgenommen und wollte die Sonne genießen und im Garten lesen, die Füße hochlegen und fast gar nichts tun…

Chill doch mal ne Runde und schlafe aus!

Das Vorhaben fing sogar ziemlich gut an, denn am Samstag konnte ich fast ausschlafen. Danach aber verging die Zeit wie im Fluge: Frühstücken, fertigmachen zum Voltigieren, Fahrt zum Autohaus, Probefahrt, Kind vom Voltigieren abholen, für die Klassenfahrt einkaufen, Kaffeeklatsch bei einer Freundin und schwupps war es 16 Uhr! Zu schnell verging die Zeit, an Fotos war gar nicht zu denken…

Chill doch mal und geh weg!

Meine Tochter blieb bei ihrem Kumpel und weihte den neuen Gartenpool ein und schickte mich mit den Worten „Chill doch mal, Mama“ wieder weg. Das war ja auch eigentlich mein Plan, aber dann kamen die Hefte meiner Schüler dazwischen. Ich wollte sie durchgesehen haben, damit am Sonntag wirklich nichts mehr anliegt… Doch leider nahm das auch sehr viel mehr Zeit in Anspruch, als ich eigentlich dachte.

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Chill doch mal am Abend!

Ruckzuck war es 19:30 Uhr und Zeit, um meine Tochter bei ihrem Kumpel abzuholen. Natürlich war sie total relaxt und hatte den Bauch voll mit leckerem Grillfleisch. Ihre Frage, ob ich gut chillen konnte, musste ich leider mit einem Kopfschütteln erwidern. Umso mehr freute es mich aber, dass sie wenigstens einen schönen Nachmittag hatte :-). Immerhin hab ich mein Entspannungsvorhaben am Abend in die Tat umgesetzt – so mit Badewanne, leckerem Getränk und Lesestoff.

Chill doch mal und lass dich überraschen!

Am nächsten Morgen hatte es sich die Große in den Kopf gesetzt, mir ein besonderes Frühstück vorzusetzen. Es mussten unbedingt Pfannkuchen sein, denn die mag sie besonders gern. Sie werkelte in der Küche rum und richtete das ganze noch richtig idyllisch in der Küche an – eine ganz tolle Überraschung!

Pfannkuchen Bounty Dessert soße

Nachdem ich sie zu ihrem Vater gebracht hatte, wollte ich mein eigentliches Wochenendvorhaben in die Tat umsetzen und einfach mal faul sein, lesen und nichts machen. Doch auch daraus wurde nichts, denn ich habe mehr als zwei Stunden telefoniert – wie die Zeit doch vergeht…?Unterbrochen wurde dies durch eine SMS meiner Kollegin. Sie hatte mir Tabellen zur Notenberechnung geschickt und wollte wissen, ob ich das alles öffnen und verstehen kann. Ja so viel zum Thema „Chillen“. Denn es kam, wie es kommen musste: Der ganze Mist war nicht so wirklich leicht zu händeln und so habe ich bis etwa 17:15 Uhr die Zeit mit einer blöden Tabelle zur Notengebung verbracht. Wer also glaubt, Notengebung sei teilweise willkürlich, der irrt gewaltig – alles wird prozentual mit unterschiedlicher Gewichtung auf die Kommastelle genau berechnet…

Notengebung Deutsch Grundschule Tabelle

Tja und als das dann endlich geschafft war – eigentlich wollte ich das ja im Laufe dieser Woche machen – schnappte ich mir meine Kuscheldecke und legt mich aufs Sofa. Von diesem wurde ich aber wenige zeit später wieder verscheucht, denn dann wurde meine Tochter vom Papa gebracht und brauchte Hilfe beim Kofferpacken… Was so ein kleines Mädchen alles zur Klassenfahrt braucht… da musste ich ganz schön aussortieren, damit der Koffer überhaupt zugeklappt werden konnte ;-).

Chill doch mal und blicke auf die kleinen Dinge des Lebens!

Ich hoffe, das kommende Wochenende wird schöner… Aber auch wenn dieses Mal wenig Bilder dabei sind, mache ich damit trotzdem beim #WiB mit :-). Denn ich habe ja gelernt, dass sie Mottos auch mal ändern können: Aus „Chill´ doch mal“ wurde „auch die kleinen Dinge im Leben haben große Bedeutung“ – denn ein Kaffee mit der Freundin, ein schönes Telefongespräch und eine warme Badewanne tragen auch irgendwie zum „Chillen“ bei und müssen unbedingt geschätzt werden!

Kleine Dinge im Leben

Wie war denn euer WE so?

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1 comment on “Chill doch mal, Mama!”

  1. Oh, das kenne ich nur zu gut. Wir hatten jetzt zwei Wochen Urlaub, da der Kindergarten zu war. Eigentlich wollten wir es ruhig angehen lassen, aber trotzdem war ich abends fertig ohne Ende. Wir sind von einer Veranstaltung zur anderen gefetzt und haben mit den Kindern gespielt, nebenbei muss der Haushalt gemacht werden und der Garten wird gerade verschönert. Ich bin glatt froh, dass ich heute wieder arbeiten gehen „darf“.
    LG Christine

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