Die Stille der Nacht ist kaum in punkto Ruhe zu übertreffen. Hier und dort höre ich eine Eule rufen, denn wir wohnen am Waldrand. Ab und zu pfeift der Wind durch die Bäume und lässt auf dem Boden den Blätterhaufen geräuschvoll aufwirbeln. Ansonsten ist es ruhig.

Leise atmet meine Tochter neben mir. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich im Gleichtakt. Nebenan höre ich ein leises Pfeifen der Großen, die ihre Atemluft an der Zahnspange geräuschvoll vorbeiziehen lässt.

Eine Stille, die ich liebe und mir selbst für all´ die hektischen Tage im Alltag bewahre.

Die Ereignisse der letzten Tage zwingen mich zur Langsamkeit. Mein Akku ist nur noch auf Reserve und ich möchte ihn dringend aufladen – mir etwas Gutes tun und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Die Hektik der Menschen, die sich heute mit zahlreichen Utensilien für ein Silvesterfeuerwerk eindecken, geht an mir vorbei. Ich bleibe daheim und werde über den Schlaf meiner Kleinsten wachen. Das Jahr lasse ich ohne Knallerei ausklingen – ich lasse es ruhig angehen und werde augenzwinkernd anstoßen – auf das, was war und auf das, was kommen wird.

2015 war ein gutes Jahr für mich – zumindest unterm Strich ;-). 2016 wird hoffentlich noch etwas besser, aber dafür brauche ich Kraft und Energie, die ich mir durch ruhige Tage gönnen werde.

Mit diesem eher kurzen Beitrag verabschiede ich mich für dieses Jahr und nehme das Wort <ruhiger> gleichzeitig zum Anlass, auch das letzte Wort des diesjährigen [*.txt]- Projekts in einen Text zu kleiden. Ich freue mich, dass es damit auch in 2016 weitergeht und empfehle für die kurzweilige Lektüre die abwechslungsreichen Beiträge der anderen Projektmitwirkenden.

Alles Liebe für den Start ins neue Jahr!!!!

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