Ich könnte mal wieder… Seit Tagen geht mir dieser Satzanfang durch den Kopf. Ich könnte mal wieder tausend Dinge erledigen.

Jetzt, wo ich „Zeit“ habe – es sind ja Ferien – und eigentlich mal das tun könnte, was ich möchte. Keine Verpflichtungen eingehen, sondern lustorientiert entscheiden, was der Tag mir bringen soll.

Doch dann kommt mein innerer Plagegeist und bringt mich vom lustorientierten Vorhaben ab. Stattdessen plane ich zukünftige Unterrichtseinheiten, entwerfe Leseblätter, erledige Ablage oder arbeite Wäscheberge ab. Nicht, dass das keine sinnvollen Tätigkeiten sind, aber irgendwie müsste, könnte oder wollte ich eigentlich zur Ruhe kommen.

Dabei fing vor den Ferien alles so gut an. Ich könnte mal wieder… sollte eine innere Liste mit besonderen – und ruheorientierten – Ferienvorhaben werden.

Meine „ich könnte mal wieder“ – Ferienliste

Weg mit der Hektik, hallo zu supertollen und erholenden Ferien!

Kaffee filtern ohne Maschine
© Death to the Stock

Die Zeit mal anhalten, alles etwas entschleunigen. Back to the roots, so einfach wie der Kaffee durch den Filter fließt – ganz ohne hektische Maschinen :-).

Schreibtischarbeit gehört in den Ferien trotzdem dazu – auch wenn manche Menschen das anders sehen – Lehrer arbeiten trotzdem in den Ferien (ein wenig zumindest). Aber neben dem Notwendigen wollte ich meine Zeit mit diesen Dingen verbringen:

  • in den Tag hineinleben und erst spät in den Tag starten
  • mal wieder ein Buch lesen
  • angehäufte Zeitschriften durchblättern
  • kreativ sein
  • mal wieder was nähen
  • mich um den Blog kümmern
  • Rezeptlisten zusammenstellen – mal was Neues ausprobieren
  • Wellness

Fazit nach einer Woche

Tja, nun ist die erste Woche der Ferien vorbei und aus meinen Ferienplänen wurde … fast nichts. Aber immerhin habe ich ein Buch angefangen und bin bereits auf Seite 163. Nebenher habe ich wesentlich mehr für die Unterrichtsplanung getan als ich ursprünglich geplant hatte. Fast jeden Tag im Alltag habe ich auch irgendwelche Dinge erledigt, Termine und so. Auch ohne Schulalltag waren die Tage deutlich gefüllter als erwünscht. Ob damit nun für die kommende Woche Schluss ist? Ich wage es zu bezweifeln, denn fast täglich habe ich neue Ideen, die mich vom Ausruhen abhalten.

Rotwein zum Genießen, neues Jahr neues Glück, Abschied und Neubeginn
© Death to the Stock

Doch nun schalte ich ab, mache den Rechner aus und lass das hinter mir. So wie auch manch andere Dinge, die mich in 2017 geprägt haben. Es war ein verdammt ereignisreiches Jahr! Hausbau, neue „Heimat“, Schulwechsel und alles drumherum.

Auch für 2018 ist was geplant, aber das lasse ich erstmal auf mich zukommen. Und nun: Lasst euch die Kelche mit Glück füllen und habt einen guten Start ins neue Jahr. Ich gönne mir ein gutes Glas Rotwein, schnappe mein Buch und bin dann mal weg….

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