Nun ist es fast genau ein Jahr her, dass wir den achten Geburtstag meiner Tochter im heimatlichen Museum gefeiert haben. Ausgewählt haben wir damals ein Dinosaurier-Motto, bei dem die feiernden Kinder viele interessante Aspekte zu den Dinosauriern erfahren haben.

Das Highlight der Feier im Museum war ein anschließendes Beisammensein mit kreativer Anleitung. Die Museumschefin zauberte einen samtigen Salzteig aus einem Korb und leitete die Kinder dazu an, sich kreativ mit Dinosaurierspuren, Ammoniten, Mineralien und versteinerten Muscheln auseinanderzusetzen. Ein richtig tolles Kreativangebot, das ich für meine #Regentage-Tipps gern vorstellen möchte.

Salzteig und Neurodermitis

Viele Rezepte sind im Internet oder auch in kreativen Büchern zu finden, um einen schönen Salzteig zur geschmeidigen Bearbeitung herzustellen. Die Basis stellen dabei natürlich jede Menge Salz sowie Mehl und Wasser dar. Bereits aus meinen eigenen Kindertagen ist mir das Kneten mit Salzteig durchaus geläufig.

Durch meine Neurodermitis-geplagten Hände habe ich allerdings keine große Freude beim kreativen Gestalten mit Salzteig – irgendwie brennt das und trocknet meine ohnehin schon trockenen Hände recht schnell aus. Beim Salzteig der Museumschefin war das zu meinem Erstaunen jedoch ganz anders. Der Teig war für meine Hände sehr viel besser geeignet als jeder andere, den ich bislang verwendet hatte. Das Geheimnis liegt im Öl, denn Öl macht den Teig geschmeidig. In Verbindung mit Speisestärke ergibt das Ganze somit eine besondere Konsistenz, die sich sehr gut anfühlt und prima verkneten lässt.

Dinosaurier aus Salzteig

Das besondere Rezept für Salzteig

Neben Öl und Speisestärke, Mehl und Salz wird noch Wasser benötigt. Wenn du alles bereit gestellt hast, kannst du den Teig ansetzen.

Du brauchst:

  • 250 g Mehl
  • 2EL Speisestärke
  • 125 g Salz
  • 2 EL Öl
  • 100-150 ml Wasser

Zubereitung: Als Erstes vermischst du die trockenen Zutaten miteinander und gibst dann das Öl hinzu. Bei der Zugabe von Wasser musst du deinem Gefühl folgen. 100 ml solltest du hinzugeben und dann schlückchenweise entscheiden, wann es für dich gut ist. Fertig ist der Teig, wenn sich alles geschmeidig anfühlt und nicht mehr klebt :-).

Arbeiten mit Salzteig

Je nachdem, welche kreativen Einfälle die Arbeit mit Salzteig leiten, kann er ausgerollt und ausgestochen oder aber wie Knete geformt werden. Sollte die Masse beim Verarbeiten trocken werden und Risse zeigen, einfach mit etwas Wasser anfeuchten.

Dieser Salzteig kann gut an der Luft trocknen und wäre nach 1-2 Wochen bereit zum Anmalen. Soll es schneller gehen, kann er aber auch im Backofen getrocknet werden. Dazu bei einer moderaten Temperatur von 70 °C etwa 1 Std. backen und im Anschluss bei 110 °C etwa 2-4 Std. aushärten (je nach Dicke des Materials).

Wenn alles gut abgekühlt ist, kann der Pinsel geschwungen werden. Hierfür eignen sich Acrylfarben besonders gut. Alternativ kann auch mit intensiv aufgeschäumten Wasserfarben gearbeitet werden. Besonders schöne Objekte freuen sich über eine Schicht Klarlack. Denn dadurch werden Farben und Figur besonders gut geschützt und bekommen einen schönen Glanz.

 

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3 comments on “#Regentage => #6 ein besonderer Salzteig”

  1. Ich bastel mit meinen Kindern auch gerne mit Salzteig. Wir haben schon Anhänger für den Weihnachtsbaum gemacht oder auch die Handabdrücke der Kleinen verewigt. Mit Öl und Stärke kenne ich den Teig jetzt nicht. Könnte ich auch mal probieren. Ich habe auch ziemlich Neurodermitis und ich mache ihn immer in der Küchenmaschine. Da muss ich nicht kneten. Ansonsten nehme ich – falls es mal von der Haut her nicht klappt – einfach Einmalhandschuhe. Das klappt auch super…vor allem wenn ich gleich Speisefarben mit in den Teig kippe 😉
    LG Christine

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