Regen, Regen und immer nur Regen. Also langsam reicht es mir! „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?“ Klingt mir dabei ironischerweise im inneren Ohr…

Mich macht diese trübe Stimmung ja richtig madig: Keine Lust auf alles. Alles nur blöd! Aber wenn es mir schon so geht, wie sieht diese trübe Welt dann bei Kindern aus? Meine Kinder wollen an solchen Tagen am liebsten nur fernsehen – mit was Schönem dazu – und einfach nur abhängen… Ja, so geht es mir irgendwie auch, aber will man das? Ich möchte das nicht und deswegen habe ich mir einige Ideen für #Regentage oder allgemein schmuddelige Tage einfallen lassen. Mit diesem Beitrag starte ich meine Reihe und hoffe, dass sich zum Ende viele verschiedene und abwechslungsreiche Tätigkeiten angesammelt haben…

Wenn draußen alles so richtig doof ist, macht man es sich drinnen gemütlich. Ist doch klar!!! Für uns bedeutet dies, dass wir uns alle zusammensuchen und abstimmen, was jeder von uns möchte. Im Moment sind Lesestunden sehr begehrt. Gerade wenn der Regen von draußen an die Fenster trommelt und es allgemein dunkel ist, mögen wir es gemütlich: Angenehmes Licht, eine Kuscheldecke, was Süßes zum Mümmeln und ein schmackhaftes Getränk, das am Gaumen kitzeln und den Bauch von innen wärmt.

Wenn all´ diese Randbedingungen erfüllt sind, werden Bücher ausgewählt, die dann entdeckt, erlesen, vorgelesen oder staunend angeschaut werden. Meistens liegen wir dabei in der Kuschelecke der Großen und machen es uns mit Sitzsack und großen Stofftieren gemütlich. Zwar kann die Große schon selbst lesen, genießt es aber immer wieder, wenn ich dramatisch. theatralisch oder total überspitzt vorlese – ein Hörbuch ist nichts dagegen, wenn ich mal so richtig in Fahrt bin ;-). Und wenn es ihr dann doch zu langweilig wird, sucht sie sich einen anderen Platz, um allein zu lesen…

Vorlesebücher

Wenn dann jeder seinen Sitzplatz erkämpft hat, der Rücken mit Kissen gepolstert ist und alle Leckereien zum Schnabulieren bereit stehen, kann es losgehen. Meistens eher mit einem Bilderbuch für die Kleine, damit es erstmal was zum Angucken gibt. Zum Beispiel ein Abenteuer von Quentin Qualle! Der kleine Quellenjunge erlebt schon eine Menge aufregender Abenteuer in seinem Riff und hat so manche Flausen im Kopf…. Ein richtig cooles Abenteuer ergibt sich durch einen Zufall! Denn eines Tages sinkt ein kleiner geheimnisvoller Kasten auf den Meeresgrund. Sofort sind alle jungen Meeresbewohner in heller Aufregung und erforschen dieses Ding. Eine Musikkiste ist es – ein Radio, das irgendeinem unachtsamen Menschen ins Meer gefallen ist. Natürlich möchten dann alle Meeresbewohner das Radio für sich beanspruchen – denn Musik ist etwas, das jeder gern mag! Kleine Meinungsverschiedenheiten führen zu einem echten Wettkampf, bei dem der Sieger das Radio sein Eigen nennen darf: Zwei Schülerbands, ein Preis und ein Wettstreit der Extraklasse zwischen KRABBA und Status Q. Beide Bands legen sich ins Zeug, doch am Ende kann nur einer gewinnen! Oder nicht? Denn am Ende werden alle glücklich: Sieger und Verlierer machen etwas aus :-).

Quentin QualleEine Geschichte über Konkurrenz im „KLassenzimmer“, über Meeresbewohner, die für ein besonderes Ziel alles geben und über eine ganz große freundschaftliche Geste! Wundervolle Illustrationen, die den Textinhalt nahezu ohne Worte wiedergeben und on Top noch eine Musik-CD mit passenden Liedern. Ein musikalisches Potpourri kleiner Meeres-Musiker, dem  Heinz Rudolf Kunze („Dein ist mein ganzes Herz“) seine Stimme verleiht. Quentin Qualle – Rock am Riff ist also nicht nur ein Bilderbuch nach einer Idee von Heinz Rudolf Kunze, sondern auch ein musikalischer Genuss für die kleinen und großen Kinderohren!

Tante Lisbeth und die LiebeIm Gegensatz zu diesem schönen Bilderbuch, möchte meine Große noch ein Lieblingsbuch vorstellen: „Tante Lisbeth und die Liebe“ von Isabel Abedi ist – neben zahlreichen Sachbüchern – ihr absolutes Lieblingsbuch, das sie nahezu verschlungen hat. In sehr humorvoller Art und Weise lässt die Autorin die kleine Tante Lisbeth (sie ist nämlich erst 4 Jahre alt) ein kleines Liebesabenteuer erfahren. Mit Hochzeit, Baby und schlechten Zeiten in der „Ehe“!! Alles dabei… Die Geschichte wird jedoch nicht von der kleinen Lisbeth, sondern von ihrer Zwölfjährigen Nichte Lola erzählt. Denn diese passt ab und zu auf die kleine Lisbeth auf und erlebt mit ihr allerlei lustige Dinge. Und die sind wahrlich lustig – so laut habe ich meine Tochter beim Lesen nämlich noch nie gehört… Übrigens ist Tante Lisbeth Fans der Lola-Geschichten von Isabel Abedi nicht fremd. Die kleine Tante findet auch schon in der Lola-Reihe ihren Platz :-). Wie gut, dass es diese Geschichten auch in unserer Bücherei gibt – ein Besuch am nächsten Regentag wäre ja denkbar ;-).

Für alle, die noch etwas neugierig auf die beiden Bücher geworden sind, lohnt sich ein Blick in meine Buchtipps, denn dort greife ich sie nochmal auf.

Und was macht ihr so, wenn euch der Regen die Stimmung zu vermiesen droht???

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2 comments on “#Regentage mit Kindern => Tipps gegen Langeweile (1)”

    • Liebe Katrin,
      die Tipps für regnerische Tage sind eine Reihe, bei der auch noch die Themen basteln, spielen, backen und andere Gebiete zur Sprache kommen. Ich hab da schon etwas vordatiert…
      Danke für deinen Kommentar. Schau gern wieder rein-nicht nur zu den Tipps für regnerische Tage 😜

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