***enthält Werbung*** Durch gezieltes Tracking wird dein Internetverhalten aufgezeichnet, so dass du maßgeschneiderte Werbung bekommst. Hast du einen E-Blocker, wirst du hiervon verschont. Doch nicht jeder hat solch eine Zauberbox daheim.

Natürlich kannst du Tracking unterbinden und je nach Browser verschiedene Einstellungen vornehmen, doch diesen Prozess musst du dann auf jedem Endgerät durchführen. Je größer der haushält, je mehr Geräte und damit mehr Arbeit… Insbesondere bei Geräten für Kinder bin ich diesbezüglich sehr achtsam. Als ich damals ein iPad kindersicher einrichtete, hatte ich mir sehr viele Gedanken gemacht und meine Erfahrungen und Tipps für euch verbloggt. Da der Beitrag oft gelesen wurde, scheint das Thema auch euch zu interessieren. Dennoch habe ich mich belehren lassen. Kindersicherheit im Netz lässt sich nämlich auch durch besondere Einschränkungen nicht vollständig gewährleisten.

Tracking auf Suchseiten für Kinder

Da ich meiner Tochter nur eingeschränkten Zugang zu den Suchmöglichkeiten im Internet ermöglichen wollte, installierte ich ihr die Kindersuchseite „Helles-Koepfchen.de“. Damit wähnte ich mich sicher. Denn immerhin wurde diese Kindersuchseite auch vom Bundesministerium als unbedenklich eingestuft. Doch das war im Januar nicht der Fall. Ein Bericht auf Family.de offenbarte dies und wies auf andere Lücken beim Tracking durch Web-Wanzen hin. Diese sorgen dafür, dass das Surfverhalten der Kinder ausspioniert wird.

Tracking im Internet grafisches Modell
© eblocker.com/de/

Zur gesamten E-Blocker Studie und allen relevanten Informationen zu den untersuchten Kinderwebseiten geht es hier entlang. Will ich, dass das Internetverhalten meines Kindes ausspioniert wird? Nein, vor allen Dingen nicht bei einer empfohlenen Seite für Kinder. Da möchte man doch eigentlich ein gutes Gefühl haben…

Aus diesem Grund waren meine Ohren für den E-Blocker sehr offen. Vor allen Dingen deshalb, weil ich die persönliche Geschichte des „Erfinders“ sehr interessant fand.

E-Blocker Family

Vom Datensammler zum Datenschützer

Christian Bennefeld spionierte jahrelang Nutzerverhalten von Usern aus. Nicht etwa zur eigenen Freude, sondern weil der Mathematiker dafür bezahlt wurde. Er entwickelte Computerprogramme, die für Tracking im Hintergrund von Internetseiten sorgten. User wurden somit gläsern, die Werbung war dem Nutzer damit weit voraus. Doch dann wechselte er die Seiten – vom „Spion“ zum „Agenten“. Als Insider kannte er sich gut aus und entwickelte ein Gegenprogramm zu Tracking. Ein Programm, das Tracking unterbindet und Userdaten anonymisiert. In kurzer Zeit entwickelte er daraus den E-Blocker, eine kleine Zauberbox, die jedes verbundene Endgerät für Tracking immunisieren soll.

Mal ganz praktisch gesehen: Stellt euch vor, euer Bäcker weiß, was ihr gestern in der Apotheke gekauft habt. Oder aber im Schuhladen weiß jemand über sexuelle Vorlieben mit High Heels Bescheid. Unangenehm, aber im Internet läuft es so. Ein kleiner Film klärt auf:

Was ist ein E-Blocker?

Bei dem E-Blocker handelt es sich um eine kleine quadratische Box mit sehr wichtigem Inhalt. Der mann – als Technik-Interessent – hat mir irgendwas von Banana Pi mit Daten usw. erzählt. Das sind für mich böhmische Dörfer, aber er ist ja der Computer und Netzwerk-Nerd. Für mich ist nur wichtig, dass die kleine Box unsere Nutzerverhalten im Heimnetzwerk anonymisiert.

Gezielte Werbungen – gerade von Google-Seiten – waren unterdrückt und über die Anon-Funktion werden auch unsere IP-Adressen verschleiert. Es sieht den so aus, als würden wir aus Mexico, Guatemala oder von sonstwo ins Internet gehen. Kleine Bemerkung am Rande: In dem Moment ist mir ein Licht aufgegangen. Denn wenn ich mir mal so die Blogaufrufe in den Analytics aufgerufen habe, habe ich mich doch sehr über Zugriffe aus fernen Ländern gewundert.

Brauchen wir einen E-Blocker?

Diese Frage haben der Mann und ich ausgiebig diskutiert. Ich war sofort Feuer und Flamme und wollte den E-Blocker sofort. Mit einer Installation alle Geräte schützen – das hörte sich für mich verlockend an. Durch mobile Endgeräte wie iPod, iPad und iPhones haben wir in unserem Netzwerk schon recht viele Endgeräte. Von den PCs mal ganz abgesehen…

E-Blocker Grafik
© eblocker.com/de/

Der E-Blocker Family kam da wie gerufen. Doch der Mann war recht skeptisch. Immerhin meint er, dass wir durch Apple schon recht gut geschützt sind und unser Nutzerverhalten durch manuell eingestellte Blocker doch recht sicher sei. Doch so richtig abwiegeln konnte er meine Bedenken nicht. Also machte er sich über das Gerät schlau. Insgesamt hat das Gerät bei vielen renommierten Tests gut abgeschnitten. Bei der MacLife gab es sogar die Note 1,2 und einen umfangreichen Beitrag mit dem Titel „Tarnkappe fürs Netz„. Das überzeugte dann auch den Mann, so dass wir dieses Gerät zum Test orderten. Die Antwort auf die Frage lautete damit: JA!

Der E-Blocker ist da

Das Gerät kam fast zeitgleich mit unserem Einzug ins neue Heim. Das Heimnetzwerk war noch nicht ganz eingerichtet. Also lag das kleine Päckchen erstmal ein paar Wochen rum. Doch als wir so weit waren, steckten wir das Gerät ein und schauten, was es kann.

E-Blocker an den Router anschließen

  1. Das Installieren geht genau so einfach, wie es der Hersteller verspricht.
  2. Alle Geräte waren gleichzeitig „dran“- ein deutlicher Vorteil gegenüber manuellen Programmen.
  3. So viele Tracker waren dann doch nicht aufzufinden. Die manuell installieren Softwares leisten gute Dienste. Der E-Blocker hat aber dennoch noch ein paar weitere rausfiltern können.
  4. Auf getesteten SSL-Seiten hat der E-Blocker keine Web-Wanzen gefunden.
  5. Einige Apps funktionierten nicht mehr – wir kontrollierten daraufhin manuell.

Durch diese 5 Punkte ergibt sich nun ein gemischtes Fazit. Auf der einen Seite fühlen wir uns sicher. Gerade bei der – in Sachen Internet flügge werdenden – Tochter sind deutliche Vorteile zu sehen. Was uns auf dem ersten Blick jedoch ein wenig die Stimmung vermiest hat, war die Sache mit den TV-Geräten im Netzwerk. Da wir kein reguläres Fernsehen beziehen und lediglich über Netflix und Amazon Filme und Serien schauen, ging erstmal nix mehr. Sehr ärgerlich, wenn man sich am Feierabend auf seine Lieblingsserie freut… Diese Geräte stornierten wir dann im E-Blocker, um in Ruhe schauen zu können. Doch ein schlechter Beigeschmack bleibt. Warum hat der E-Blocker hier blockiert. Werden wir auch beim Streamen getrackt? Ja, Smart-TVs sind ebenfalls betroffen.

Konsequenzen durch den E-Blocker

Für uns bedeutet dies nun, dass wir die Einstellungen an den einzelnen Geräten noch etwas variieren müssen. Damit erstellen wir quasi ein eigenes Nutzerprofil, das wir für den E-Blocker einstellen. Sicher fühlen wir uns auf alle Fälle und mit der Lifetime-Lizenz werden wir auch über die sich weiterentwickelnden Trackingprogramme geschützt. Eine gute Sache, wie wir finden.

Was wir zukünftig noch etwas genauer unter die Lupe nehmen wollen, sind die unterschiedlichen Features im Bereich Jugendschutz.

© eblocker.com/de/

Surfzeiten zu beschränken wird bei unserer Heranwachsenden wohl bald zum Thema… Noch beschränkt sich die Zeit mit dem iPad und dem iPod noch auf ein Minimum, aber last sie erstmal älter werden…

Weitere Infos zum Unternehmen und dem Team rund um den ehemaligen Datenspion Christian Bennefeld gibt es hier.

Dem Start-up-Unternehmen E-Blocker wünschen wir weiterhin viel Erfolg mit ihrem Produkt. Wir verlassen uns darauf, dass ihr die bösen Web-Wanzen für uns in den Griff bekommt und danken herzlich für das in uns gesetzte Vertrauen für diesen Produkttest.

Das Produkt wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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5 comments on “Sicher gegen Tracking mit E-Blocker”

  1. Was es nicht alles gibt.
    Klingt sehr interessant. Mich nervt die ständige Werbung auch hin und wieder. Zumal man bei Amazon was anschaut und bei Facebook dann genau dafür Werbung bekommt. Wäre also genau das richtige für uns.

    Alles liebe

  2. Ich habe mir da noch nie so wirklich Gedanken darüber gemacht. Durch meine Gewinnspielteilnahme und den Blog, bin ich eh schon ziemlich öffentlich, glaube ich. Also ein sehr interessanter Beitrag. Vielen Dank

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