Schlagwort: Familienleben

Einfach nur glücklich sein => #Sonntagsfreude

Am Sonntag einen Blick auf das Wesentliche richten, dazu lädt Barbara uns wöchentlich ein. Auch am heutigen Ostersonntag möchte ich dieses nicht versäumen…

Glück ist, wenn die Kinder lachen und lustige Sachen machen…

Glück ist, wenn die Sonne scheint und das Herz nicht weint…

Glück ist, wenn alles harmonisiert und keine Zweifel aufkommen…

Glück ist, wenn man Freude verschenken und anderen Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann…

Glück ist: wunderschön!!!

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Euch allen weiterhin frohe Ostern!

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Ja – jahaaa, gleich !!!!! #[*.txt]

Eine Träumenase bin ich. Habe oftmals tolle Einfälle, lasse mich leicht ablenken und lebe ohnehin so in den Tag hinein. Komme ich heut´nicht, komme ich morgen – oder übermorgen??? Wer weiß, was mich noch so alles begeistert, ich kann die Welt doch nicht einfach kommentarlos an mir vorüberziehen lassen. Da würde ich vielleicht was ganz ungemein Wichtiges verpassen! Stellt euch mal alle schön hinten an, ihr könnt erstmal warten. Macht es euch bequem… ich komme ja gleich

Was bedeutet gleich???? In den Augen meiner Tochter definitiv etwas anderes als das, was ich unter <gleich> verstehe. Hierbei ist unsere individuelle Definition weit voneinander entfernt. Gleich = sofort, gleich = in wenigen Augenblicken, gleich = in ein paar Minuten oder gleich = nicht festgelegter Zeitraum. Dazwischen liegen also WELTEN.

Frage ich nach dem aktuellen Stand der Aufräumsituation heißt es „bin gleich fertig“. Mit dieser Antwort bin ich nahezu zufrieden. Also bedeutet dies, dass ich in wenigen Minuten ein aufgeräumtes Zimmer sehe und mir sogleich den Staubsauger schnappen kann, um das geordnete Chaos eines Kinderzimmers in nahezu besenreinen Zustand zu versetzen. Wenn ich mich dann jedoch entsprechend „bewaffne“ und vor der Zimmertür um Einlass bitte, trifft mich fast der Schlag: Ich bin gleich fertig hat offensichtlich eine andere Bedeutung. Nun gut, da kann man jetzt halt nicht saugen – es gibt ja auch noch andere Zimmer. Mit der Reaktion: „Dann sauge ich eben noch da und da und komme gleich wieder. Bis dahin bist du ja fertig“ zische ich von dannen. Was ich meinte war: Ich komme in 15 Minuten wieder, wenn ich alles andere gesaugt habe. Gesagt, getan. Der angekündigte Zeitpunkt (gleich) ist nun da. Wieder betrete ich das Kinderzimmer und sehe meine Träumenase mit Büchern umgeben auf ihrem Teppich sitzen. „Ja Mama, ich wollte nur noch eben was lesen. Ich mach´ das ja gleich.“ – Hmpfff, also „Hacken in den Teer gehauen“ und die Zimmertür von außen verschlossen. Ach wie gut, dass ich noch andere Sachen zu erledigen habe…

„So Mama, nun kannst du saugen. Ich bin fertig.“ – „Ja, mache ich gleich.“

Nun habe ich gerade keine Zeit und kümmere mich um mich selbst: ich lese, bin vertieft und versinke in Buchstaben und Zeilen. Aus irgendeinem Grund hat meine Tochter es nun eilig. „Mama?!“ -„Jahaaa“ – „Du wolltest doch saugen?!“ – „Ich komme doch gleich!“ und lese weiter. Nebenbei schlürfe ich noch ne leckeren Cappuccino und bin sowas von weit weg vom Saugen…. Es dauert keine 2 Minuten und Madame wird ungeduldig. „Kommst du jetzt endlich?!“ – „Gleich.“ – „Wann ist denn gleich?????“

Ich denke, dass viele von euch ähnliche Erfahrungen mit dem zeitlichen Wert von <gleich> gemacht haben. Kommt sicher in den besten Familien vor, oder? Lustigerweise habe ich dazu auch noch einen Artikel im Onlineportal der Morgenpost gelesen.

Dieser Beitrag hingegen spiegelt nicht nur unser Familiengeschehen wider, sondern ist gleichzeitig ein Beitrag für das [*.txt]-Projekt von Dominik Leitner aus Österreich, der mit dem mittlerweile fünften Wort <gleich> einen Schreibimpuls liefert. Weitere interessante Beiträge gibt es hier.

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