Schlagwort: #notjustsad

Mit jüngeren und pubertären Kindern über Depressionen reden

mit Kindern über Depressionen reden, Gab Depressionen ein Gesicht

Wie ich am besten mit meinen Kindern über Depressionen reden kann, hatte ich mir lange überlegt. Natürlich kindgerecht und dem Alter und der Situation angemessen.

Mittlerweile ist meine Große älter und reifer geworden. Sie kommt in die Pubertät und spürt den Weltschmerz mit voller Wucht – so wie ich damals. Und das beunruhigt mich wirklich. Statistisch gesehen sind nämlich Kinder depressiver Eltern besonders gefährdet, im Laufe ihres Lebens selbst psychischer Krankheiten zu entwickeln. Einfühlungsvermögen und Taktgefühl sind nun die wichtigsten Faktoren, die dabei helfen können, auch mit Heranwachsenden über Depressionen reden zu können. (mehr …)

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Was Depressive brauchen – Wertschätzung

Depressionen Dirk Ludwig

Wertschätzung ist etwas, das vieldeutig zu verstehen ist. Auf der einen Seite geht es um die eigene Wertschätzung dessen, was man tagtäglich leistet. Die andere Seite stellt die Wertschätzung von außen dar. Im positiven wie leider auch im negativen Sinn nimmt das insbesondere Einfluss auf die Psyche. Für mich umso mehr ein Grund, sich dem Thema – was Depressive brauchen und sich wünschen – einmal mehr zu widmen.

Es ist noch nicht viel Zeit vergangen, seitdem sich ein bekannter Blogger das Leben nahm. Nach dieser Nachricht stand die Bloggerwelt nicht still und sorgte für eine liebevolle Welle mit Verständnis und vor allem Sichtbarkeit für diese heimtückische Krankheit. Es wurde gesprochen, gehandelt und überlegt. Was kann man tun, um leidenden Menschen zu helfen?

Doch immer dann, wenn Gutes Wellen schlägt, kommt irgendwann die Ebbe. Gerade jetzt, in den dunklen Monaten, in denen der Leidensdruck depressiv Erkrankter größer wird, mag ich keine Ebbe akzeptieren. Schon im letzten Jahr habe ich meine Sicht über den Umgang mit Depressionen in unserer Gesellschaft verbloggt.

Wie gerufen kam daher ein Gastbeitrag von Dennis, der mit seiner Seite „depressiv-leben“ den richtigen Ton zum Thema Wertschätzung gefunden hat und damit auch ein Manko in der Gesellschaft anspricht. (mehr …)

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Nomadin => [*.txt]

Freiheit

Ich bin eine Nomadin: Immer auf der Suche nach dem eigenen Ankommen. Doch was „ankommen“ bedeutet, das weiß ich nicht.

Immer dann, wenn ich selbst glaubte, angekommen zu sein, war dies nur ein trügerischer Eindruck, der binnen kürzester Zeit seine echten Facetten offenbarte. Je näher ich mir selbst zu kommen glaubte, desto größer wurde die Distanz. (mehr …)

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Tanz auf dem Vulkan

Zusammenbruch

Viele Jahre bin ich bereits durchs Leben getanzt und habe den Takt so gut es eben ging gehalten. An einigen Tagen gelang es mir sehr gut, mir dabei selbst nicht auf die Füße zu treten, an anderen Tagen hatte ich jedoch meine liebe Mühe, das Tanzen beizubehalten. Es glich einem unbeholfenen Treten (mehr …)

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Schwermut [*.txt]

Depression, getrübte Gewässer

Dominik hat schon das zwölfte Wort herausgegeben und ich hinke noch mit dem elften hinterher. Zum elften Wort hätte ich ganze Romane schreiben können, handelt es doch von etwas, mit dem ich bereits tiefgebende Bekanntschaft machen konnte. Schwermut, Melancholie, Depression sind Begriffe, deren Worthülsen sich in meinem Leben schon mit Inhalt gefüllt haben. Eine Zeit, die noch nicht lange vorbei ist. Eine Zeit, die Teil meines Lebens wurde und an die ich oftmals denke.

Gerade deswegen soll mein Beitrag zum heutigen [*.txt]-Thema kein authentischer Beitrag werden, sondern einen Einblick in philosophischere Gedanken geben. Gedanken, die meine damaligen Gefühle in Worte einkleiden und dennoch immer brandaktuell zu sein scheinen. (mehr …)

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Mit Depressionen in die psychiatrische Klinik

#unserKoffer

Im Gegensatz zu einer Reise in die psychiatrische Klinik werden viele Reisen lange geplant. Ein Reiseziel wird ausgesucht, eine Unterkunft o.ä. gebucht, die Koffer gepackt und dem Tag bis zur Abreise euphorisch entgegen gefiebert.

Bei meiner Reise ist von allem ein wenig dabei. Denn vor einiger Zeit ging ich wegen meiner Depressionen in eine psychiatrische Klinik, um das Licht in der Dunkelheit wiederzufinden. (mehr …)

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Leinenzwang für den schwarzen Hund

Ich führe meinen schwarzen Hund nun schon eine ganze Weile an der Leine. Er geht nicht mehr durch und wird auch nicht übermächtig. Man sagt ja, dass Hund und Herrchen bzw. Frauchen eine spezielle Beziehung zueinander haben – ein Hund quasi der beste Freund des Menschen sei.

Mit der besonderen Spezies – dem schwarzen Hund – ist das jedoch anders. Freunde sind wir nicht, aber eine spezielle Beziehung haben wir auch. Nicht immer harmonisch, aber abwechslungsreich. Mehr oder weniger lebendig. Manchmal besitzergreifend und launisch. Wir brauchten eine Weile, um ins Gleichgewicht zu kommen. Haben voneinander und miteinander gelernt und sind aneinander gewachsen.

Unsere Geschichte ist lang, voller Hindernisse und Abenteuer… (mehr …)

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Ein Leben mit Depressionen

Depressionen Dirk Ludwig

Mein Leben mit Depressionen ist nicht weniger lebenswert als jedes andere. Über den Punkt, an dem ich es nicht mehr ertragen kann, bin ich glücklicherweise hinaus. Was Depressionen mit mir machen, ist aber nicht leicht zu beschreiben. Die Außenwelt scheut sich noch davor, echtes Verständnis aufzubringen und so das Leben mit Depressionen auch für Betroffene lebenswerter zu machen.

„Sei doch nicht so traurig, du hast doch keinen Grund dafür“ – „Was schaust du denn so finster drein, wenn die Sonne lacht?“ – „Was sollen denn andere sagen, DIE haben nen Grund, aber du???“ – „Stell dich nicht so an, lach´ einfach mal wieder!“

Das sind einige wenige Aussagen, die ich als akut depressiver Mensch damals so zu hören bekam. Immer wieder mit der Aufforderung, einfach mal glücklich zu sein, damit meine Welt wieder in Ordnung kommen würde. Wie ich das gehasst habe! Wie schwer das ist, konnte sich niemand wirklich vorstellen. Naja, die Feinfühligen unter uns schon, aber für Außenstehende sind Depressionen oftmals nicht gut zu verstehen, geschweige denn nachzuvollziehen…  (mehr …)

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Wie du über Depressionen reden kannst- Gib auf mich Acht!

über Depressionen reden. Gib Depressionen ein Gesicht

Wie du als betroffene Person über Depressionen reden kannst, hast du vielleicht schon herausgefunden. Vielleicht bist du aber noch nicht bereit, darüber offen zu reden und hältst eine Fassade aufrecht. Dadurch wissen viele Menschen des Umfelds gar nichts von dieser heimtückischen Krankheit. Manchmal werden sie von der Offenbarung genauso überrollt, wie die Erkrankten von der Erkrankung… So wie in meinem sehr persönlichen Beitrag, in dem alle Karten auf den Tisch gelegt werden, um über Depressionen reden zu können wie über einen Knochenbruch. Ganz normal eben… (mehr …)

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Und ich wollte noch Abschied nehmen…

Kloster Montserrat, Torbogen

Wenn das Lebensende naht und sich die Betroffenen an ihren Erinnerungen festhalten, ist die Zeit der inneren Bilder gekommen. Wie kostbare Schätze werden sie vor dem inneren Auge projiziert. Der folgende Beitrag ist eine Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Ein Beitrag, der eine persönliche Bedeutung hat und doch einen schmalen Grat zwischen literarischer Freiheit und Erinnerung betritt. (mehr …)

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