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Psyche Archive - Limalisoy

Schlagwort: Psyche

Depressionen abzugeben – Erfahrungen #ausderklapse

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***Rezension*** Depressionen abzugeben! Diesen Satz könnten wohl viele Betroffene von sich geben. Wer ist schon froh darüber, sich mit Depressionen plagen zu müssen… Aber wie so oft im Leben, kommt dies auch ganz auf den Blickwinkel an. Bevor ich mir selbst eingestanden hatte, mit dieser Krankheit zu leben, vergingen viele Jahre. Bis ich mich schlussendlich öffnete und meinen Zusammenbruch als Wink des Schicksals angenommen habe, habe ich meine Krankheit lediglich als persönliche Schwäche gesehen und nie im Leben auf die Krankheit Depression zurückgeführt. Somit ist der Ausdruck – sich mit Depressionen zu plagen – für viele meiner Lebensjahre eher ein nicht anwendbarer Begriff. Doch hätte ich „meine Eigenarten“ damals als Depression identifiziert, hätte ich sicherlich auch lauthals „Depressionen abzugeben“ gerufen. (mehr …)

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Was Depressive brauchen – Wertschätzung

Depressionen Dirk Ludwig

Wertschätzung ist etwas, das vieldeutig zu verstehen ist. Auf der einen Seite geht es um die eigene Wertschätzung dessen, was man tagtäglich leistet. Die andere Seite stellt die Wertschätzung von außen dar. Im positiven wie leider auch im negativen Sinn nimmt das insbesondere Einfluss auf die Psyche. Für mich umso mehr ein Grund, sich dem Thema – was Depressive brauchen und sich wünschen – einmal mehr zu widmen.

Es ist noch nicht viel Zeit vergangen, seitdem sich ein bekannter Blogger das Leben nahm. Nach dieser Nachricht stand die Bloggerwelt nicht still und sorgte für eine liebevolle Welle mit Verständnis und vor allem Sichtbarkeit für diese heimtückische Krankheit. Es wurde gesprochen, gehandelt und überlegt. Was kann man tun, um leidenden Menschen zu helfen?

Doch immer dann, wenn Gutes Wellen schlägt, kommt irgendwann die Ebbe. Gerade jetzt, in den dunklen Monaten, in denen der Leidensdruck depressiv Erkrankter größer wird, mag ich keine Ebbe akzeptieren. Schon im letzten Jahr habe ich meine Sicht über den Umgang mit Depressionen in unserer Gesellschaft verbloggt.

Wie gerufen kam daher ein Gastbeitrag von Dennis, der mit seiner Seite „depressiv-leben“ den richtigen Ton zum Thema Wertschätzung gefunden hat und damit auch ein Manko in der Gesellschaft anspricht. (mehr …)

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In getrübten Gewässern

Depression, getrübte Gewässer

Jahrelang schwimme ich in getrübten Gewässern. Tag für Tag ziehe ich meine Bahnen und schwimme durch das Wasser, das immer mehr störende Partikel angesammelt hat.

Das Leben spielt sich auf dem Grund ab, wo sich geheimnisvolle Wesen verstecken. Algen verbrauchen den Sauerstoff der Oberfläche und schirmen das ab, was im Verborgenen liegt. (mehr …)

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Wie Narben auf der Seele => [*.txt]

Depressionen Dirk Ludwig

Narben prägen mein Leben. Sie sind sichtbare Zeichen vergangener Zeiten: Gute Zeiten, weil Leben geschenkt wurde oder schlechte Zeiten, weil das Leben auch Täler bereit hält. 

Jede Narbe erzählt eine Geschichte, aber nicht jede Geschichte möchte erzählt werden… Äußere Brüche, die allmählich heilen, schirmen innere Wunden ab, die nicht aufhören zu bluten. Tief drinnen will ein stetes Rinnsal warmen Blutes nicht versiegen. Der Quell des Lebens – mit jedem Herzschlag verteilt. Der Schmerz ist ein Teil davon – er vergiftet die Seele!  (mehr …)

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Depression und Gesellschaft

Zusammenbruch

Seitdem die Tage kürzer wurden und die Sonnenstrahlen fehlen, macht sich auch der Trübsinn etwas breiter. Hinzu kommt der Weihnachtsstress, der bei vielen Menschen schon am Monatsanfang einsetzt. Weihnachtsfeier hier, Weihnachtsfeier dort, Plätzchen backen, Adventsgestecke besorgen und irgendwann auch noch Geschenke für die Liebsten kaufen.

Eine stressige Zeit, wenn nebenher noch der alltägliche Wahnsinn bewältigt werden muss. Kommt auch noch Druck durch die Arbeit auf und läuft zusätzlich etwas anderes aus dem Ruder, ist das schon zum Wahnsinnigwerden.  (mehr …)

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Nomadin => [*.txt]

Freiheit

Ich bin eine Nomadin: Immer auf der Suche nach dem eigenen Ankommen. Doch was „ankommen“ bedeutet, das weiß ich nicht.

Immer dann, wenn ich selbst glaubte, angekommen zu sein, war dies nur ein trügerischer Eindruck, der binnen kürzester Zeit seine echten Facetten offenbarte. Je näher ich mir selbst zu kommen glaubte, desto größer wurde die Distanz. (mehr …)

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Leinenzwang für den schwarzen Hund

Ich führe meinen schwarzen Hund nun schon eine ganze Weile an der Leine. Er geht nicht mehr durch und wird auch nicht übermächtig. Man sagt ja, dass Hund und Herrchen bzw. Frauchen eine spezielle Beziehung zueinander haben – ein Hund quasi der beste Freund des Menschen sei.

Mit der besonderen Spezies – dem schwarzen Hund – ist das jedoch anders. Freunde sind wir nicht, aber eine spezielle Beziehung haben wir auch. Nicht immer harmonisch, aber abwechslungsreich. Mehr oder weniger lebendig. Manchmal besitzergreifend und launisch. Wir brauchten eine Weile, um ins Gleichgewicht zu kommen. Haben voneinander und miteinander gelernt und sind aneinander gewachsen.

Unsere Geschichte ist lang, voller Hindernisse und Abenteuer… (mehr …)

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