Bereits gestern hat Frau Brüllen in ihrer monatlichen Blogparade „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT) wieder einmal zum Tagebuchbloggen aufgefordert. Auch ich möchte meiner WMDEDGT-Tradition treu bleiben und meinen 5. Dezember hier niederschreiben. Zwar haben wir nun schon den 6. Dezember und der Nikolaus war fleißig, aber lesenswert könnte es ja trotzdem sein!

Es ist Montag!

Es ist Montag und ich habe verdammt schlecht geschlafen. Also bin ich müde und mag mal wieder nicht aufstehen, doch der Wecker klingelt verdammt penetrant. Das hört die Kleinste, stapft über den Flur und krabbelt unter meine warme Decke. Eine Kuscheleinheit später stehen wir beide auf und gehen ins Bad. Wir sind nicht gerade leise – die Kleine singt dauernd Weihnachtslieder, weil sie für die Weihnachtsfeier im Kindergarten übt. Das hört dann auch die Große und so stehen wir allesamt um 06:50 Uhr im Bad.

Nach dem Frühstück und allem, was morgens so zu tun ist – Kaffee, Adventskalender, Frühstück – watscheln wir zum Auto und kratzen die Scheiben frei. Wie gut, dass mein neues Auto eine Frontscheibenheizung hat. Jetzt geht es morgens deutlich schneller als noch im letzten Winter!

Schule und Unterricht

Nachdem die Kinder in Kindergarten und Schule sind, gehe ich ins Lehrerzimmer und möchte mich auf meinen Unterricht vorbereiten. Doch als erstes trifft mich der Schlag! Am Freitag hatten Elternvertreter eine Weihnachtsfeier und dafür unsere Teeküche benutzt – überall Kaffeeflecken, rumstehendes Geschirr und Kaffeekannen. Noch dazu ein Teller mit übriggebliebenem Kuchen (angetrocknet, nicht appetitlich aussehend und sogar mit angebissenem Stück auf dem Teller) auf MEINEM Schreibtisch. Was soll das??? Ich befördere das Essen also in die Tonne. Der Blick auf den Küchenkalender lässt mich stramm stehen. Ich habe Küchendienst! Jetzt muss ich den ganzen Mist wegräumen – ich bin angefressen und keiner guten Laune mehr. Die Unterrichtsvorbereitung wird also auf ein Minimum reduziert, denn die Zeit läuft mir davon. Etwas unentspannt geht es dann in den Unterricht. Die Klasse merkt, dass ich nicht so guter Laune bin und muntert mich mit Montagmorgen-Scherzen auf. Aber der Unterricht läuft gut, übers Wochenende haben sie den neuen Stoff nicht ganz vergessen. Ich bin guter Hoffnung! Die zwei Deutschstunden vergehen wie im Fluge und was mit Prädikat und Subjekt gemeint ist, haben sie heute richtig gut verstanden. Ich bin stolz auf sie!

Wieder daheim

Der restliche Schultag vergeht ebenso schnell, so dass ich mittags auf Tour bin und die ersten abgewaschenen Leihgaben vom Richtfest wieder wegbringen kann. Für einen Kaffee bleibe ich noch und quatsche mich fest. Doch dann drängt die Zeit. Ich möchte unbedingt noch Kleinigkeiten für den Nikolausstiefel besorgen. Auch beim Einkaufen treffe ich bekannte Gesichter, so dass auch hier kurzer Smalltalk angesagt ist. Aber nach 12:30 Uhr bin ich dann wieder daheim. Es warten Haushalt und andere Aufgaben, die ich aber beiseite schiebe. Ich habe keine Lust, irgendwas zu tun. Müde und erschlagen fühle ich mich, also haue ich mich aufs Sofa. Auch diese Ruhezeit vergeht viel zu schnell, so dass ich um 14:55 Uhr aufspringe, um meine Kinder abzuholen. Die beiden haben heute nämlich noch viel vor: ihre Stiefel putzen :-). Die sind nämlich vom Richtfest und dem Matsch vor der „Haustür“ noch recht schmutzig!

Der Nachmittag vergeht mit kleinen Streitereien der Kids und meint Kopf droht vor lauter Kopfschmerzen zu zerbersten. Ich habe einfach zu wenig getrunken! Naja, ruckzuck wird es dunkel und dann steht der Papa vor der Tür.

Und wieder was fürs Haus aussuchen

Anfang, Baubeginn, Bauzeichnung

Während wir den Kindern einen Schnittchenteller zubereiten, sprechen wir über zukünftige Bodenbelege. nach Feierabend hat er sich nämlich wieder einmal Muster angesehen und eine Mustermappe mitgebracht. Im Erdgeschoss wollen wir einen Vinylboden kleben – in Holzoptik. Doch die Qual der Wahl ist schwierig. Unabhängig voneinander haben wir jedoch das gleiche Muster favorisiert – manchmal sind wir halt doch einer Meinung :-). Nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht haben, geht es mit Hausplanung weiter. Die Steckdosen müssen besprochen werden. Alle Räume werden dazu auf dem Plan imaginär durchschritten und mit Zeichen für zukünftige Steckdosen versehen. Da in dieser Woche ein Teil unserer Eigenleistungen beginnt und der Mann sich zum Stemmen der Steckdosenschlitze usw. extra frei genommen hat, muss das trotz starker Kopfschmerzen leider sein. Ich quäle mich also damit ab und bin froh, als das letzte Zimmer imaginär mit Steckdosen gefüllt ist.

Entspannung mit der Lieblingsserie

Das Anstrengende des Tages ist erledigt. Dankbar haue ich mich vor meinen Zauberkasten und schaue mir noch zwei Folgen meiner Lieblingsserie auf Netflix an. Einfach mal berieseln lassen, nicht mehr nachdenken und nur noch abschalten! Der Tag neigt sich dem Ende entgegen, als ich erschrocken aufspringe: Der Nikolaus! Ich habe den Nikolaus vergessen! Ich schnappe mir die geputzten Stiefel der Kinder und fülle sie mit Kleinigkeiten. Dann noch schnell vor die Küchentür gestellt und den Rest des Tages ausklingen lassen.

Geschafft!

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