Also eigentlich habe ich mir ja nur 20 Tage Süßkramverzicht vorgenommen, quasi die Hälfte der 40 Tage. Aber ich mache weiter! Anfänglich hatte ich noch große Schwierigkeiten und habe mich inmitten angebotener Köstlichkeiten (Kuchen und Kekse bei Freunden, im Lehrerzimmer oder auf der Messe) brav abstinent gehalten. Während besonders stressiger oder trauriger Tage war das wirklich sehr schwer! Nun habe ich es aber geschafft und das beflügelt… Ich brauche also keinen Energy-Drink, um Flügel verliehen zu bekommen 😉 Bis Ostern ist es ja nun nicht mehr lang und dann möchte ich stolz auf mich sein – vielleicht gibt es ja mal was für mich vom Hasen und dann wird der Genuss umso intensiver. Und wenn mich der Hase dann doch mal wieder vergisst, hab ich ja noch die kleinen feinen Pralinen, die ich ausgerechnet am Abend vor meinem ersten Fasttag bekommen habe!

Aber nicht nur das, denn am Freitag kam noch was hinzu :-). Der aufmerksame Leser erinnert sich an meinen Freitagabend: DSCI0067Wer Ohren hat, der höre! Unter diesem Motto haben wir biblische Geschichten erzählt und damit sogar ein etwa 20-30 köpfiges Publikum angelockt. Ja, es hätten mehr sein können, aber in der heutigen Zeit gibt es ja zu viele Menschen, die nicht unbedingt HURRA schreien, wenn es um christliche Themen geht. Ich war ja selbst so, bevor ich mich vor etwas mehr als einem Jahr auf eine Suche nach dem Glauben einließ. Gefunden habe ich dabei eine wunderbare Gemeinschaft, in die ich herzlich aufgenommen wurde und meine Zweifel frei aussprechen darf. Aber jetzt geht es ja um den Geschichtenabend!

In wunderbarer Atmosphäre habe ich drei Geschichten improvisiert. Mir fehlte die Zeit zur intensiven Vorbereitung und die zu erzählenden Geschichten habe ich nur einmal vorher lesen können. Trotzdem ist es mir gelungen, die Geschichten mit Leben zu füllen und den Zuhörern innere Bilder zu schenken. Gleiches gilt für meine beiden Mitstreiter. Frauke hat mit ihrem Tischspiel was für Ohren und Augen (!) geboten und Marianne hat mit ihrer samtigen Stimmte trotz drohender Heiserkeit faszinieren können. Gerahmt wurden unsere Geschichten durch melodische Cello- und Klavierklänge, die ihrerseits zum Träumen einluden. Ach wie war das schön!!! Und zum Dank für unser Engagement gab es eine wunderschöne Rose mit einer kleinen Linder-Köstlichkeit in Karamell. Ich liebe Karamell und so warte ich voller Vorfreude auf den Tag, an dem ich sie auf meiner Zunge zergehen lassen kann… Somit warten nun zwei Pralinenpackungen auf das Ende meiner Süßkram-Fastenzeit…

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  1. 20 Tage, 40 Tage? Du hast doch JEDEN Tag (mindestens!) einen Grund richtig stolz auf dich zu sein! Oder – viel besser: „Ich mag mich (heute) weil…“ Könnte sogar eine neue Rubrik werden 😉 Mia

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