In letzter Zeit lese ich immer wieder etwas über die [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight]. Wie schön, dass Séverine vom Blog Mama on the Rocks dazu eine Blogparade gestartet hat – da mache ich doch glatt mit!

Zeit für mich, ein Luxus! Einer, der für mich schon fast zu einem Wunschtraum wird, der oftmals wie eine pralle Seifenblase zerplatzt. Manchmal wird die [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] aber auch im Keim erstickt, denn irgendwas ist ja immer…

Neidisch schaue ich auf die Mamas, die ihre[su_highlight background=“#eac5e7″] #metime[/su_highlight] ganz rituell genießen können. Diejenigen, die oft durch Mann/Freund oder Eltern/Schwiegereltern entlastet werden. Solche, denen die Lieben etwas Gutes tun wollen und die gestresste Mama mal am WE für ein paar Stunden fort schicken. Frei nach dem Motto: „Gönn´ dir mal was Schönes. Geh shoppen, triff dich mit ner Freundin oder geh mal wieder tanzen/Spaß haben. Sei mal wieder du selbst: FRAU und nicht MAMA.“ Dass es diese Männer/Familien gibt, habe ich im Freundeskreis schon erfahren. Dass viele Bloggerinnen dies als Freude empfinden und ihre [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] dadurch ganz bewusst genießen können, sei ihnen gegönnt. Nur mich macht das traurig, denn ich habe diesen Luxus nicht. Zumindest ist dies ein erster und vielleicht auch leicht trügerischer Eindruck, der sich in meiner Wahrnehmung breit macht. Mehr dazu jedoch im Laufe dieses Beitrags…

Als Alleinerziehende fehlen mir so einige Möglichkeiten, die für eine [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] sorgen könnten. Jedoch ist dies längst nicht alles, ab und zu gibt es ja (theoretisch)[su_highlight background=“#eac5e7″] #metime[/su_highlight]-Zeitfenster. Dass sich bei mir trotzdem nicht das Gefühl einer luxuriösen freien Zeit einstellt, liegt an vielen Aspekten gleichzeitig. Denn wenn ich einmal freie Zeit habe, beispielsweise weil meine Kinder ein paar Stunden mit Papa verbringen, warten auf mich gefühlte tausend Aufgaben: In Ruhe aufräumen, ausmisten, Unterricht vorbereiten, Internetrecherche, Blogartikel schreiben,… Mir fallen noch viele andere Kleinigkeiten ein, aber das würde nun hier definitiv den Rahmen sprengen.

Klar müsste ich dies alles nicht tun, sobald die Kinder außer Haus sind. Ich könnte mich mal in Ruhe zurücklehnen und entspannen. Aber genau da liegt „der Hund begraben“.  Das kann ich nicht! Ich atme zwar erstmal in Ruhe aus, sobald es daheim ruhig ist, aber meistens ertrage ich die Stille dann auch wieder nicht und fange an, mich zu beschäftigen. Selber Schuld, mag man da leichtfertig denken. Kann ich auch niemandem verübeln – manchmal denke ich es ja selbst über mich ;-).

Überhaupt habe ich die schreckliche Angewohnheit, freie Zeit – eigentlich ja [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] – mit anderen Dingen zu vertun und mich dann hinterher zu fragen, wo denn die ganze Zeit geblieben ist…

Ein schier endloses Telefonat, ein ausgedehnterer Plausch mit der Nachbarin, ein etwas längerer Einkauf uvm.

Meistens drehen sich meine Aktivitäten aber auch irgendwie um die Kinder: Beim Bummeln schaue ich nach Klamotten oder anderen Dingen, die ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn ich – so wie gestern – mal wieder nähe (ein eigentlich lieb gewonnenes Hobby), dann nähe ich etwas Schönes für meine Töchter. Und wenn ich mir vornehme, mal was Schönes für mich zu machen, dann kommt oft etwas mit den Kindern dazwischen. Irgendwie mache ich da was nicht ganz so richtig – das ist jetzt leicht untertrieben… Ich sehe schon ganz viele Köpfe nicken, denn einige meiner Leser kennen mein Dilemma live und in Farbe!

Also bleibt alles beim Alten oder doch nicht?

Ich versuche es einfach mal anders und bin dankbar, dass ich gerade im Moment eine kleine[su_highlight background=“#eac5e7″] #metime[/su_highlight] habe, die ich ganz bewusst mit dem Schreiben dieses Beitrags verbringe. Und gleich setze ich noch eins obendrauf (oh ja!!!): Ich mache es mir nun schön und hole was zum Schmunzeln hervor. Zwar mache ich mir beim Lesen schon Gedanken für eine folgende Rezension – und somit hat das ja wieder was mit Arbeit/dem Blog zu tun – aber das schiebe ich gedanklich mal ganz weit weg. In der gleich kommenden [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] möchte ich über die Missgeschicke, Stolperfallen und andere familiären Ereignisse einer anderen Mama lachen und mitfühlen. Meine [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] verbringe ich nun mit

„Sehr gerne, Mama, du Arschbombe“.

Sehr gerne, Mama, du Arschbombe Ein Buch, das gerade in den Bestsellerlisten nach oben rutscht, weil eben jede Mama die geschilderten Situationen kennt oder zumindest davon gehört hat. Solidarität als [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight] – da fühlt Frau sich doch gleich besser! Das ist doch auch was, oder?

Und wie handhabt ihr das so mit der [su_highlight background=“#eac5e7″]#metime[/su_highlight]?

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2 comments on “#metime”

  1. Liebe Yvonne, viel von dem, was Du schreibst, kenne ich auch gut, obwohl ich einen Mann habe, der mich bei meiner metime unterstützt. Meistens nutze ich die Zeit, um aufzuräumen oder etwas für´s Kind zu nähen. Ich shoppe auch eher für meine Tochter als für mich.
    Schwierig, schwierig. Am schönsten finde ich meine metime, wenn ich etwas für mich mache, aber Mann und Kind beschäftigen sich alleine. Ich habe gerne die Hintergrundgeräusche. Natürlich ist so eine metime selten und nur sehr kurz. 😉
    Liebe Grüße, Nina

  2. Du bist nicht alleine! Ganz viele andere Mamas haben das gleiche Problem, das sehe ich in der Paradenauswertung (heute oder morgen online). Meine eigene MeTime ist zudem so nicht existent, dass ich erst jetzt zur Auswertung komme…Du machst das alles richtig <3, ob alleinerziehend oder nicht
    LG
    Séverine

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