Flacki

IMG_2744Hallo liebe Leser!

Mein Name ist Flacki und ich bin richtig scharf darauf, mich euch vorzustellen…Ich bin ein Drache und habe vor, mich in den nächsten Wochen in Limalisoys Grundschule niederzulassen. Dort gefällt es mir richtig gut und ich glaube, dass mich die Kinder schon jetzt echt doll mögen! Denn da, wo ich jetzt noch als Geist rumschwebe, habe ich doch so einige Komplexe in Gegenwart der anderen Drachen. Ich möchte so gern ein richtiger Drache sein, der riesige Flammen spucken, und eine Burg vor bösen Wesen beschützen kann! Aber irgendwie gelingt es mir nicht so ganz. Ehrlich gesagt schäme ich mich sogar ein wenig, weil ich nur ganz kleine Flammen hinbekomme. Dabei übe ich doch immer fleißig!!! So richtig zum Lodern kommt aber nichts 🙁 . Auch wenn ich mich richtig anstrenge, flackern nur sehr kleine Flämmchen aus meinem Maul. Die Kinder finden das richtig niedlich – sagen sie – und anstatt Feuerspitze haben sie mich daher auch „Flacki“ genannt. Und weil sie immer sooooooo lieb zu mir sind, soll ihre „Burg“ fortan auch meine Burg sein. Wer braucht denn schon eine echte kalte und zugige Burg, wenn man sich stattdessen eine heimelige „Schulburg“ aussuchen kann? Noch mehr über mich könnt ihr übrigens in Limalisoys „Maskottchen„-Seite erfahren. Bis bald, euer Flacki!!!

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Wasser aus Plastikflaschen?

Wir trinken hauptsächlich Wasser. Ab und zu mischt sich mal ein Säftchen dort hinein, aber trotzdem löschen wir unseren Durst mit Mineralwasser: Medium – sonst „pizzelt“ das zu doll auf der Zunge, wie meine Grüße früher mal zu sagen pflegte. Viele Familien machen das so, doch nicht alle denken über die Qualität des Wassers nach. Bis vor wenigen Monaten habe ich auch nicht groß darüber nachgedacht und einfach zu den Plastikflaschen im Discounter gegriffen. Sechserpack geschnappt und los ging´s. Bis der Tag kam, an dem mich eine Freundin besuchte und meine Wasserwelt auf den Kopf stellte. Du musst wissen, dass sie gerade eine Ausbildung zur Baubiologin macht und sich mit Schadstoffen gut auskennt. In ihrem Arbeitsumfeld stieß sie dann mit einer Ernährungsfachfrau zusammen, die sie über die Qualität von Wasser bzw. über die Abgaben der Flaschen an das Mineralwasser aufklärte (mehr dazu hier). Mal so nebenbei schnitt meine Freundin daher das Thema bei mir an, als ich ihr Wasser zum Trinken anbot. Seitdem änderte sich auch meine Einstellung! Nun schleppe ich auch fleißig Wasserkisten mit Glasflaschen in mein Heim. So schön, so gut. Aber nun kommt ein Problem: Meine Tochter benötigt auch etwas zu Trinken für die Schule und nimmt keine Glasflasche mit. Eine kleine Hürde, die ich meistern möchte… Mittlerweile haben wir zwei Alu-Flaschen, doch da passt dann sich nur ne kleinere Menge rein und außerdem ist ihr das Design mittlerweile zu kindlich geworden. Verstehe ich ja, mit acht Jahren muss man nun wirklich keinen Engel mehr auf der Flasche spazieren führen…IMG_2718

Als ich mich dann nach einem passenderen Objekt umschaute, bin ich auf die Marke ISYbe gestoßen: IMG_2716Plastikflasche, also uninteressant! Doch dann habe ich gesehen, dass die Flaschen auch von Öko-Test getestet wurden. Na dann müssen die ja gut sein… Und so kommt es, dass wir nun eine Flasche dieser Marke haben. Ne Große sogar mit 0,7 l Inhalt – da passt auf jeden Fall eine Menge für den Schultag rein. Und weil sie auch noch in der Lieblingsfarbe der Großen ist (blau), zudem über ein cooles Design verfügt, ist sie ab jetzt ein Lieblingsbegleiter für die Schule.

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Zu den Details möchte ich gar nicht so viel schreiben, denn die Bilder sind da IMG_2713schon ziemlich aufschlussreich! Erfahrungswerte haben wir bislang sehr gute: Die Flasche läuft nicht aus – auch mit einem Teil Sprudelwasser nicht -, ist handlich und leicht. Der Verschluss ist ein Dreh- und Ziehverschluss, der im geschlossenen Zustand unter einem „Stopper“ eingehakt ist und somit sicher gegen Auslaufen schützt. Fazit: Wir sind zufrieden!!!

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Gefühle

Gefühle sind so eine Sache: Manchmal kommen sie plötzlich und überrumpeln mich, manchmal kündigen sie sich schleichend an und verändern ihre Intensität mit der Zeit, manchmal sind sie aber auch intuitiv da und ich weiß gar nicht warum. Viel mehr wird mir einiges erst sehr viel später klar. Während ich meine eigenen Emotionen auch mal zurückstelle, können junge Kinder das nicht. Und das ist auch gut so, denn dadurch tragen sie ihr Herz auf der Zunge, teilen sich mit und sind sich ihrer akuten Bedürfnisse klar. Während des Älterwerdens verlieren sie diese Fähigkeit nach und nach und passen sich vermehrt den Bedürfnissen ihrer Umwelt an. Dabei lernen sie auch etwas über die Inhalte der Worthülsen, die sie sich vereinzelt – insbesondere unter dem Aspekt kindlicher Naivität – entgegnen. Als Mensch, der ich mit Kindern arbeite, werde ich täglich mit einer Masse an Gefühlen konfrontiert. In der Schule kommen da so einige Dinge beisammen. Gerade in Situationen auf dem Pausenhof sind sie geballt anzutreffen: Fröhlichkeit, Begeisterung, Zuneigung, Bewunderung wie auch Unsicherheit, Hilflosigkeit, Genervtheit, Ärger, Aggression, Kummer, Enttäuschung, Abneigung, Peinlichkeit, Demütigung, Kränkung oder Reue. Oftmals bleiben gerade Gefühle, die negative Auswirkungen haben, nicht einfach in der Pause und müssen nochmals im Klassenverband thematisiert werden. Was mich hierbei manchmal sprachlos werden lässt, ist die Wortgewalt, mit der die jungen Schüler sich gegenseitig das Leben schwer machen. „Ich hasse dich abgrundtief!“ oder „Du bist das Letzte!“ oder „Wenn das so weiter geht, will ich auf eine andere Schule!“. Wenn man bedenkt, welche Intensität durch diese Wörter ausgedrückt werden, ja wie ein Gefühl durch entsprechende Adjektive sogar noch gesteigert werden kann, dann macht mich das ganz schön nachdenklich. Da kullern dann schon mal Tränen bei sensiblen Persönlichkeiten, während andere ihr Aggressionsvolumen scheinbar steigern. Irgendwann gelingt es mir dann aber auch, die Emotionen abzumildern, die Probleme zu klären und mit dem Unterricht zu beginnen.

Nähere ich mich aus germanistischer Sicht diesem Thema, so wirkt ein Adjektiv auf die Qualität des geäußerten Gefühls ein: Hass ist schon per se eine extreme Emotion, die eigentlich keiner weiteren Steigerung mehr bedarf. Die Kombination mit dem negativ besetzten, Verachtung ausdrückenden Adjektivs  <abgrundtief> ist daher mit einer verbalen Wucht zu empfangen, die eigentlich nirgendwo hingehört – schon gar nicht in die Schule! <Abgrundtief> steht aber auch für <bodenlos> oder <unergründlich> und kann somit auch eine Ohnmacht ausdrücken. Etwas, dass uns sprachlos macht. Hier beißt sich die Katze also in den Schwanz…

Dies ist ein Beitrag zu den [*txt]-Schreibanlässen eines österreichischen Worthelden. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

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Purzeltag…

… oder: Wenn sich die Mami nachts ins Kinderzimmer schleicht.

Heute vor genau acht Jahren hat meine Große das Licht der Welt erblickt. Wenn ich mich nun daran zurück erinnere, kommen wahnsinnig intensive Gefühle hoch. Vor meinem inneren Auge läuft ein Film ab: Der langersehnte Tag kam doch früher als geplant. Während ich versuchte, mich auf die Steuererklärung zu konzentrieren, kündigte sich meine Große an. Mehr oder weniger relaxt habe ich die Anzeichen jedoch ignoriert. Am Nachmittag bekam ich noch Besuch von meiner Freundin und künftigen Patentante, mit der ich noch gemütlich Kuchen aß. Irgendwie ging es mir nicht ganz so gut, aber auch das ließ mich nicht ahnen, was wohl an diesem Tag noch passieren würde… Gegen Abend dämmerte es mir. Vielleicht habe ich doch kein Magen-Darm-Problem, irgendwie ist heute alles anders. Ich rief meine Hebamme an, die nach einer anderen Geburt mal vorbeikommen wollte. „Warum klang sie denn so komisch?“, dachte ich mir noch – völlig naiv. Nach etwa einer Stunde kam sie angeflitzt, checkte die Lage und schickte mich mit meiner Freundin ins Krankenhaus. Mir passte das natürlich gar nicht. Die Tasche war nicht gepackt und auch die Spülmaschine musste ich noch ausräumen. Ja wirklich, das war mir in dem Moment wichtig! Alle um mich rum waren irgendwie aufgeregt – nur ich hatte noch so viel zu erledigen. Also rief meine Freundin ihren Freund, um mich ins Krankenhaus zu fahren. Der gute Mann war noch besorgter. Ob ich vorn sitzen möchte, ob er den Sitz in Liegeposition machen soll, ob er langsam oder schnell fahren soll??? „Man, man, man, was machen die für einen Aufriss, es ist doch alles gut“, dachte ich und fühlte mich wie auf Drogen. Mich durchschoss ein Endorphincocktail, der mich glauben ließ, ich hätte Flügel – nein, Red Bull trinke ich nicht! Wir kamen im Krankenhaus an und meine Freundin begleitete mich. Saß an meiner Seite, litt teilweise mehr als ich: Kreislaufprobleme, Aufgeregtheit. Hilflosigkeit, Unwohlsein. Ich schickte die Arme ne Weile vor die Tür, während ich mich von einer Hebamme betreuen ließ. Alles ganz easy, wir können bald loslegen. „Nein!“ sagte ich entschieden. „Der werdende Vater braucht noch etwa 1,5 Stunden, bis er hier ist. So lange müssen wir noch warten.“ Ehrlich gesagt, war ich immer noch nicht so ganz klar im Kopf. Was Hormone doch alles so anstellen können…. Ich kürze nun mal ab: Meine Freundin hielt meine Hand und ließ sich in allerletzter Minute ablösen. Da war meine Sonne da. Irgendwann meldete sie sich mit einem Schrei zu Wort und ich musste das alles erstmal fassen. So richtig bewusst war mir das nämlich immer noch nicht… Noch Tage später konnte ich nicht glauben, dass ich nun Mutter geworden bin. Und nun, acht Jahre später, freue ich mich über dieses Wunder der Evolution. Ein kleiner Mensch erblickt das Licht der Welt und ich darf ihr beim Wachsen zusehen. Sie nach ihren ersten Schritten in die Arme nehmen, ihre Tränen nach Misserfolgen und Stürzen trocknen, sie auch noch mit acht Jahren in meinen Armen wiegen/trösten und mit ihr über die Entdeckungen des Großwerdens freuen.

Zum Beispiel so wie heute morgen: In der Nacht schlich ich mich in ihr Zimmer und dekorierte ihre Gaben. IMG_2700Ich streichelte noch einmal über ihren mittlerweile großen Kopf und legte mich dann selbst ins Bett. Heute früh zündete ich ihre Kerzen an, stieg die Treppe zu ihrem Hochbett hinauf und fing an zu singen. „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien, denn du strahlst ja selber wie der Sonnenschein…“ Nachdem ich Rolf Zuckowski halbwegs zu Ende schmettern konnte, nahm sie mich in ihre Arme und ließ sich von mir gratulieren. Im Gegensatz zu anderen Morgen sprang sie sofort hoch und stürzte auf ihre Geschenke. Es war richtig toll, wie sie andächtig an Papier rumfummelte und den Inhalt mit Staunen begutachtete. Dann fiel ihr Blick auf die nicht eingepackten Dinge. Sie freute sich und fragte dann:“ Wolltest du die nicht einpacken?“ Beschämt musste ich zugeben, dass ich kein Geschenkpapier mehr hatte und es gestern noch zu spät war. „Macht ja nichts, ich freue mich trotzdem.“ Ich habe einen diplomatischen Spross!

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#DeinDingChallenge: Ich war im Kino

DDCInnerhalb meiner #Sonntagsfreude habe ich es schon anklingen lassen. Die #DeinDingChallenge wird von mir teils schleppend, teils jedoch erfolgreich gemeistert. Nachdem ich meine Apfeltarte gebacken habe – und sie nebenbei bemerkt heute nochmal backen werde – habe ich mir an meinem geschenkten freien Tag einen Kinobesuch erlaubt. Ist ja eigentlich nichts Besonderes, aber ich war das letzte Mal (ohne Kinder) vor mehr als vier Jahren im Kino! Dabei mag ich die Atmosphäre doch: es knistert und knastert, Popcornduft steigt in die Nase und der (gute) Ton lässt mich entspannt, gefesselt oder gebannt im Kinositz versinken. Nun war es endlich so weit. Mr. Grey hat mich empfangen und mich seine Welt durch die Augen von Miss Steele sehen lassen. Ein unterhaltsamer Abend, spannend und dennoch ernüchternd durch ein absolut abruptes und blödes Filmende. Aber gut, die Filmemacher wollen die Kinojünger ja auch noch in den zweiten Teil der Geschichte ziehen…IMG_2548 Und während ich nun Ding 2 bei Steffis Challenge abgehakt habe, damit sogar nach Punkten vorn liege, sind im Hintergrund schon zwei andere „Dinger“ am Laufen. Soll heißen: Ich lese ein Buch und habe schon 167 Seiten geschafft. Außerdem habe ich die Gitarre aus ihrem Case befreit und übe ab und an wieder am Zigeunerlied. Wie sagt man da so schön: Et löpt!

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Energie => # Sonntagsfreude

Mein Akku war leer und schrie nach dem Ladegerät. In meiner Schublade konnte ich es nicht finden, also wurde mir eines geborgt. Man kann es jedoch nicht an die Steckdose anschließen, sondern im Herzen oder besser gesagt in mir selbst – durch eine Auszeit! ich hatte also ein wunderschönes Wochenende mit sehr schönen Momenten, über die ich mich auch jetzt noch freuen kann. Während meine Kinder zum ersten mal bei ihrer Patentante geschlafen haben, habe ich es mir gemütlich gemacht und ganz in Ruhe überlegt, was ich gebrauchen kann, um wieder Energie zu tanken. Ich brauchte Ruhe, Freude, Freunde und Gelegenheiten. Erstaunlicherweise fügte sich alles von selbst – ich brauchte quasi nix weiter tun, als mich darauf einzulassen. So kam es, dass ich am Freitag Abend in Gesellschaft meiner Freunde „50 Shades of Grey“ gesehen habe und den Abend nett ausklingen lassen konnte. Der nächste Morgen war göttlich, denn erstmals durfte ich ausschlafen und den Tag ganz ruhig angehen. Hier gab es dann tolle Momente mit meiner kleinen Tochter, die mir mal wieder zeigen konnte, wie schön es doch ist, wenn man die Welt noch aus unschuldigen Kinderaugen betrachtet. Wir haben zusammen verstecken gespielt und herzhaft gelacht. Ruhige Momente gab es dann beim Puzzeln, Lesen und Gitarre spielen. Ja, ich habe endlich mal wieder die Muße gehabt, meine Fingerkuppen zu quälen 😉

Zum Abschluss des Wochenendes habe ich mich heute überreden lassen, einen Karnevalsumzug zu besuchen. es war nichts Großes, denn hier wird Karneval nicht sonderlich thematisiert. Aber es hat Spaß gemacht und wieder Momente zum Lachen ergeben. Wie sagt man doch so schön: Lachen ist gesund und lädt auf alle Fälle meine Akkus auf. Mein Energielevel ist daher wieder „on top“, so dass ich mit guter Laune in den morgigen Rosenmontag an unserer Grundschule starten kann.

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In diesem Sinne ein fröhliches Helau und einen guten Start in die neue Woche!!! Mehr Sonntagsfreude gibt es übrigens hier zu lesen.

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Ich bin nominiert

Weaddit_liebster_awardDa hab ich doch glatt nen halben Herzkasper bekommen: Nichtsahnend schaue ich heute früh auf Steffi Seite und möchte mich mal wieder köstlich amüsieren und sehe, dass sie einen Award bekommen hat. Freudig lese ich ihre Antworten zu elf Fragen, scrolle dabei nach unten und dann????? Da lese ich doch glatt meinen Namen – noch mal richtig hingucken, vielleicht bin ich ja noch nicht richtig wach und kann Traum von Realität nicht unterscheiden. Nein, ich träume nicht, ich bin nominiert! Mein Herz tanzt, überschlägt sich fast und beruhigt sich nach ner gefühlten Schnappatmung. @ Steffi: Ich freue mich über deine Nominierung und deine Wertschätzung <3 Mit den Fragen tue ich mich glatt noch etwas schwer, aber ich werde mal so vor mich hin und her grübeln, so dass ich diese Dschungelprüfung annehme. An dieser Stelle mache ich mich mal über den Trash-TV-Schrott lustig und gebe zu, dass ich keine einzige Folge davon gesehen habe. So viel dazu! Also meine Herausforderung besteht nun in der Beantwortung der elf Fragen, die für mich gar nicht mal so ohne sind. Los geht´s:

Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus? So richtig perfekte Tage gibt es doch gar nicht. Irgendwas ist immer. Es kommt halt darauf an, welches Gewicht man dem Ganzen beimisst. Dennoch gebe ich mal eine fast utopische Antwort: Mein „perfekter“ Tag beginnt mit Ausschlafen und einem umfangreichen Frühstück. Dazu scheint selbstverständlich die Sonne und kitzelt mich im Gesicht 🙂 Ich habe nichts zu tun und kann völlig frei entscheiden, was ich mit meinem Vormittag anfangen möchte. Dazu nutze ich das schöne Wetter aus und gehe in die Therme, wo ich mich draußen auf eine der Sprudelbänke hinlege und mich entspanne. Am Nachmittag gehe ich mit den Kindern auf den Spielplatz, tobe mit ihnen und freue mich über ein leckeres Eis. Am Abend sind wir ausgepowert und kuscheln ein wenig auf dem Sofa. Dann gehen die Mädels ins Bett und ich sitze mit der Gitarre im Garten und lasse den schönen Tag ausklingen …

Wie oft gönnst du Dir so einen perfekten Tag? Nie! Aber ab und zu mal einen kleinen Teil davon…

Was wolltest du schon immer mal machen? Fallschirmspringen und Ballonfahren 😉

Warum hast du es bisher nicht gemacht? Als ich es ernsthaft in Betracht gezogen habe, war ich mit meiner Kleinsten schwanger. Seitdem gab es noch keine Gelegenheiten…

Gäbe es Zeitmaschinen, würdest du lieber zurück oder in die Zukunft reisen?                             Beides! Ich habe ein Faible für gewisse Anlässe in der Vergangenheit. Also wäre ich gern im Amerika der 1950er Jahre oder aber ein teil der echten Südstaatensaga á la „Vom Winde verweht“. Ich freue mich aber auch jetzt schon auf die Zukunft, in der ich hoffentlich Oma sein darf. Ich glaube, dass dieser Abschnitt gut zu mir passen würde: Ich bin dann gefestigt und habe mich verwirklicht und dann ganz viel Zeit, um die schönen Dinge des Lebens genießen zu können und dann meine Enkelkinder verwöhnen darf – ohne erzieherischen Auftrag bei freier Zeiteinteilung.

Kaffee oder Tee? Kommt auf die Tageszeit an. Ich mag beides 🙂

Was ist deine größte Macke? Ruhelosigkeit, innere Getriebenheit und ein mittlerweile abgeschwächter Perfektionismus…Manchmal rede ich schneller als ich denke und trage dann das Herz auf der Zunge.

Ohne was könntest du nicht leben? Nicht ohne meine Kinder und Freunde.
Wie wäre dein Leben ohne Internet? Es würde was fehlen…
Welches Soziale Netzwerk nutzt du am liebsten? Gar keins
Was gefällt Dir besonders gut am Bloggen? Dass jemand sich wirklich für das interessiert, was ich schreibe und denke.

So und nun muss ich ja auch noch 11 Fragen an diejenigen stellen, die ich nominieren möchte. Puh. das fällt mir jetzt schon etwas schwerer. Was könnte mich (und auch manche anderen) interessieren, das nicht innerhalb des Awards schon mal gefragt wurde… Schwierige Aufgabe. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich fast jede Herausforderung annehme. Also laufen meine Zellen gerade auf Hochtouren, biegen hier und da auf der Datenautobahn ab und landen am Ziel:

1. Ohne was kannst du nicht schlafen?
2. Wie sieht dein Lieblingsoutfit aus?
3. Welchen Ohrwurm möchtest du loswerden?
4. Was war dein spannendstes Erlebnis in deinem Leben?
5. Welchen “Charakter” hat deine Einrichtung?
6. Kennst du einen “Alltagshelden”? Wenn ja, wodurch zeichnet sich diese Person aus?
7. Hast du schon einmal ein lustiges Wichtelgeschenk bekommen? Was war es?
8. Was tust du, um aus dem Alltag auszusteigen?
9. Warum bist du einmalig?
10.Wie lautet dein Spitzname aus Kindertagen?
11.Auf welche deiner Eigenschaften kannst du nicht verzichten?

So, die Fragen habe ich nun. Kommen wir also zu den Nominierten. Trommelwirbel!!!!

Nina von timbaru => allererste Bloggerin, die sich der Nominierung gestellt hat 🙂 und hier sind ihre Antworten

Elizzy von lovely.life

meine Namensvetterin Yvonne von Wonnies little ideas

Annemay von wunderbare Lebensart

Doris von meinesichtderwelt

Michelle von Mimiwood

Anika von Kamerakind berichtet

Nochmal vielen Dank für meine eigene Nominierung und den von mir nominierten Bloggerinnen wünsche ich viel Freude beim Beantworten der Fragen. Ich freue mich auf eure Beiträge. <3 lichst, Yvonne

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Ein neues (Haus-)Tier

Haustiere sind schon was Tolles, wenn man sich dafür interessiert und sich auch drum kümmern kann. Meine Töchter wünschen sich unbedingt eines und beißen bei mir damit aber auf Stein. Nicht, dass ich etwas gegen Tiere habe – ganz im Gegenteil – aber ich weiß ja wer die Dumme ist, die sich am Ende drum kümmern muss. Also kommt das Thema Haustier schon gar nicht in die Tüte.

Manchmal wird man aber bei solchen Dingen gar nicht mehr gefragt und somit vor vollendete Tatsachen gestellt. Und so kam es, dass meine Tochter Klaus aus der Schule mit nach Hause brachte. Klaus ist sozusagen der Herr im Haus und wollte gleich Forderungen stellen. Stell dir das mal vor: Zuerst nistet der sich ein und dann will er auch noch den Ton angeben, eine Frechheit! Da ich dir aber deine Meinung nicht von vornherein diktieren möchte, stelle ich dir Klaus einfach mal vor, dann kannst du selbst sehen, ob du ihn bei dir aufnehmen möchtest oder ihn genauso unsympathisch findest wie ich.

Klaus mag es gern warm und gemütlich. Er liebt die Nähe von Menschen und ist daher sehr anhänglich. Dort wo er sich niederlässt, lädt er auch gern Verwandte ein. Fast ein wenig vergleichbar mit einem Erdmännchen, das auch erst mal die Lage checkt, bevor er seiner „Gang“ grünes Licht gibt. Anspruchsvoll ist er nicht sonderlich, er nimmt fast alles an: piekfeine Gegend, Vorortperipherie, Gartenlaube oder den Haushalt von Hempels (die mit dem Sofa). Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass er genügsam ist und sich mit allem arrangiert. Insofern ja nicht allzu schlecht… Trotzdem mag ich ihn nicht, denn er macht viel Arbeit, um die sich meine Tochter auf keinen Fall allein kümmern kann. Waschen, schneiden, legen und andere Friseurtätigkeiten setzt er voraus – nicht zu vergessen das besondere Styling. Nein, das ist eindeutig zu viel! Aber ich habe keine Wahl: Klaus diktiert mir meine Tagesaufgaben – unablässig. Er schickt mich zum Arzt, zur Apotheke und dann lässt er mich noch gefühlte zwei Stunden daheim ackern: waschen, kämmen, sprühen, einmassieren, nochmal kämmen. Für die Nacht habe ich Pause. Erst am nächsten Morgen startet das Prozedere von vorn: waschen, kämmen, fönen und zum Schluss noch die langen Zotteln zu einem ordentlichen Haarkranz flechten. Ich gebe zu, ich habe es gern gemacht! Ich mache das auch noch mal – bin ja nicht so – aber dann ist es auch gut! Ich komme mit dem Messer durch die kalte Küche. Mit mörderischer Absicht nähere ich mich dem Feind und dann kommt er hoffentlich nie wieder zu Besuch! Zumindest habe ich meine Tochter ins Gebet genommen und ihr gesagt, dass sie nicht so leicht zu haben ist und ich Annäherungsversuche unverschämter Parasiten zukünftig deutlichst untersage. Zwar habe ich das in der Vergangenheit auch schon immer wieder getan und bin bis dato immer gut damit gefahren, aber nach Jahren der Wachsamkeit ist der Kelch nun leider nicht an uns vorüber gegangen. Ich hoffe, dass ich zukünftig von Herrenbesuchen dieser Art verschont bleibe… Und auch für alle anderen Herrenbesuche hat meine Mullemaus noch ein paar Jahre Zeit 😉

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Abgetaucht

Ich hatte gestern einen sehr bescheidenen Tag. Auch meine Nacht war nicht erholsam. Ich komme an meine Grenzen – so geht es nicht weiter! Meine Gedanken kreisen um die Dinge, die ich zu erledigen habe. Mein sprachliches Repertoire wiederholt sich: ich muss, ich sollte, ich habe noch … zu erledigen. Gefangen im Hamsterrad meines Alltags funktioniere ich. Meine Zeit ist getaktet. Kaum kommt irgendwas dazwischen, stehe ich vor einem Super-Gau – größtmöglich anzunehmender Untergang. Der Strudel meines Lebens zieht mich hinab. Tief, tiefer und immer weiter in das tiefe Dunkel, wo kein Leben mehr ist. Ich fühle es, es wird kommen, es wird mich einholen und überrennen und dann?

Entschleunigung. Dringend! Intuitiv weiß ich, was zu tun ist und überlege mir, wie ich eine Auszeit in den Tag integriere. Meine Gedanken dazu reichen nicht, mein Körper übernimmt nun das Kommando. Nach einer unruhigen Nacht tun alle Muskeln weh. Ich bin verspannt, verkrampft nahezu und funktioniere noch ein letztes Mal- Die Kinder müssen zur Schule und in die Kita. Erleichtertes Aufatmen, nachdem ich auch diesen Punkt der Tagesordnung erledigt habe. Nur noch wenige Minuten, dann bin ich wieder daheim. Allein. Vor dem nächsten Tagespunkt habe ich noch zwei Stunden frei. Ich höre auf meinen schmerzenden Rücken und lasse mir ein warmes Bad ein. Nein- doch nicht. Ich muss noch das Mittagessen für meine Tochter kochen. Das heutige Schulessen ist nichts für sie. Ich will sie nicht hungern lassen und koche heute früh noch einen Milchreis. Nebenbei noch schnell die Wäsche zusammenlegen und dann aber ein Bad. Mist! Schon kocht die Milch über. Ich rette, was zu retten ist und ärgere mich. Ich schaffe es nicht, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Eine Sache in Ruhe zu erledigen und erst dann etwas anderes zu machen. Ich kann ja noch mal eben schnell…. Keine Zeit darf ungenutzt bleiben… STOP schreit es in mir! So nicht! Auszeit – jetzt SOFORT! Also lasse ich den geretteten Milchreis quellen, die Wäsche links liegen und nehme das Bad, das ich schon vorhin nehmen wollte.

Entspannende Melisse steht auf meinem Badeöl. Es riecht zauberhaft. Mit mir passiert etwas – ich werde ruhiger. Langsam lasse ich meine Füße, Beine und den Rest ins warme Wasser gleiten. Es ist schön, fast wie eine willkommene Umarmung. Dann lege ich mich hin und tauche ab. Es ist still, wenige Straßen Geräusche dringen nur noch gedämpft an mich heran. In meinen Ohren kitzelt es: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Meine angespannten Nackenmuskeln entspannen sich. Ich schließe meine Augen und versuche ruhig zu werden. Die Gedanken laufen wieder Amok – ich steuere mit Ohrwürmern dagegen- ich spiele imaginär die fröhlichen Songs des Grease-Musicals ab… Ich muss, ich soll, will ich nun nicht mehr denken! Ich möchte – ja was möchte ich überhaupt? Vor lauter Aufgaben habe ich ganz vergessen, was ich überhaupt möchte! Vergessen habe ich in den letzten Tagen ohnehin viel. Das ist nicht gut! Bunte Zettel, auf denen ich wichtige Informationen geschrieben habe – quasi to-do-Listen – fliegen auf meinem Schreibtisch rum. Warum sind es nur so viele geworden? Wäre ich in der Gastronomie tätig, würde ich die Zettel allesamt auf einen Spieß stecken – so wie Bons, die dann erledigt sind. Wo ist mein Spieß? Wann sind die Sachen erledigt? Ich weiß es nicht! Aber eins weiß ich, ich will meinen Alltag irgendwie entschleunigen! Mein morgendliches Bad war da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn nachdem ich mir eine halbe Stunde dafür Zeit genommen habe, ging der Stress weiter: Milchreis zur Tochter in die Schule bringen, ne halbe Stunde zum Seminar fahren, schnell noch telefonisch Dinge organisieren und dann ne vierstündige Sitzung. Anstrengend! Nach der Heimfahrt wurde es noch schlimmer: Schuhe kaufen mit meinen Töchtern. Die Große brauchte neue Winterschuhe, die Kleine neue Hausschuhe. Eigentlich keine große Sache. Innerlich freute ich mich schon auf eine Tasse Cappuccino auf dem Sofa – ein entspannter Nachmittag sollte es werden. Doch nein, das Leben wollte es anders. Das Schuhekaufen zog sich mehr als eine Stunde. Es war schrecklich: nichts war gut genug, nichts 100 %-ig, „ich muss mal“ – „ich muss auch“ – „ich muss nochmal“ – und ich: erschöpft  vom Seminar, kurz vorm Durchdrehen und einfach nur bedient! Ich bin ein … – holt mich hier raus!!! Ach nee, anderes Programm. Das hier ist echt! Der Tag war damit gelaufen…

Und nun mache ich mir einen Plan: Wie entschleunige ich meinen Alltag regelmäßig und bekomme dabei noch Kinder, Schule und Alltagspflichten unter einen Hut???? Ich grübele mal drüber nach – Tipps werden gerne entgegengenommen.

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Unsere Hände helfen

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Das war das Motto unseres heutige Kindergottesdienstes, bei dem ich die Geschichte des barmherzigen Samariters erzählen durfte. Es war richtig klasse, wie sich die Kinder in die Geschichte reingedacht haben und nahezu an meinen Lippen hingen. Mit Spannungsbogen und dem Spiel meiner Stimme sowie den Geräuschen von Schritten habe ich sie mit auf das imaginäre Erlebnis eines Überfallenen genommen. Einzelheiten und weitere Bilder wie immer auf meiner Kigo-Seite 🙂

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