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Nachdem ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe, auch mal etwas Zeit für mich zu nutzen, ist es mir am gestrigen Abend auch gelungen. Zur Belohnung eines überaus beschäftigungsreichen Nachmittages habe ich mir einen Tee gegönnt. Welche Tasse könnte dann dazu besser passen als das Geschenk lieber Freundinnen nach der bestandenen Masterprüfung? Quasi ein Genussmoment mit literarischem Hintergrund (hihi).

Also zum Tagesgeschehen: Eigentlich hatte ich mir nichts weiter für diesen Tag vorgenommen. Außer: aufräumen, putzen, Wäsche falten und natürlich mit den Kindern spielen. Ist ja eigentlich nichts Aufwändiges, Anstrengendes oder sonst was Besonderes. Doch irgendwie blieb es nicht bei diesen kleinen Tätigkeiten, die der „braven Hausfrau“ doch spielend leicht von der Hand gehen. Die „Desperate Housewive“ sucht sich dann doch eher richtige Herausforderungen. Aufräumen und Putzen wurden nebenbei mal hier mal da erledigt und dann kam mir die Idee: Ich beklebe meine neuen Schlafzimmerfenster mit Milchglasfolie – komplett ebenerdig zu wohnen ist ja ganz toll, aber wenn dann jeder (theoretisch) ins Schlafzimmer schauen kann, ist das dann doch nicht mehr so behaglich. Wie immer, hab ich meine vor mir liegende Aufgabe leicht unterschätzt. Erstens wollte sich die Folie nicht zuschneiden lassen, zweitens nicht von der Schutzfolie lösen und drittens war das eh alles blöd! Da ich aber einen festen Willen habe und immer alle Probleme kampfbereit angehe, habe ich mich langsam der Lösung angenähert. Die Folie war zugeschnitten, von der Schutzfolie gelöst und dann…. SCH….!!!!!! Die Folie verklebte sich quer in der eigenen Beschichtung. Oh man! Da hilft kein Meckern, da muss man langsam und mit Geduld und Spucke die miteinander verklebten Flächen lösen. Tja und dann reißt das Ding oben ein. Wieder SCH….! Der kleine Zwerg, alarmiert von meinem Gefluche, schreitet mit kleinen Tapsen in den Raum und starrt mich entgeistert an: „Mama, man darf nicht SCH… sagen!“ Wie ich meiner Süßen beigebracht habe, ist das nämlich ein böses Wort – hereingetappt in die Mama-Falle versuche ich mich zu erklären, schicke sie wieder zum Spielen und kämpfe weiterhin mit meiner Folie. Nach ner gefühlten Ewigkeit hatte ich das erste Fenster beklebt und machte mich an das zweite. Auch hier gab es Probleme – warum muss ich auch immer alles alleine probieren?- die dann nach ner weiteren Ewigkeit gelöst wurden. Chackaaa, geschafft! Meine Fenster haben jetzt ne tolle Milchglasfolie und niemand kann mehr reinschauen – ein tolles Gefühl!

Den Rest des Nachmittages gab es einen Spielemarathon mit meinen Mädels: etwa 20 Runden MauMau, 5 mal „Mein erstes Memory“, 2 mal „Sternenschweif: die geheimnisvolle Verwandlung“ und „Ich sehe was, das du nicht siehst“.

Dann war es Zeit für meinen Genussmoment: eine Tasse Tee und Artikel in der „Nido“ lesen.

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