Warning: chmod(): Operation not permitted in /www/htdocs/w01705dd/limalisoy.de/wp-content/plugins/font/Font.php on line 454
Gib Depressionen ein Gesicht Archive - Limalisoy

Schlagwort: Gib Depressionen ein Gesicht

Parenting – „Mama, ich passe auf dich auf!“

Kinder psychisch kranker Eltern stärken, Parenting

Parenting, Kinder kümmern sich um ihre Eltern. Wenn Kinder die Verantwortung für ihre Eltern übernehmen müssen, sollten diese aber weit im Erwachsenenalter sein und dies im Sinne einer Pflegschaft o.ä. meinen. Sobald man diesen Satz aus einem Kindermund hört – ganz egal ob im Kleinkind- oder Pubertieralter – ist es beängstigend. Zumindest dann wenn es sich nicht um ein Rollenspiel á la „Mutter, Vater, Kind“ oder anderen spielerischen Tauschgeschäften handelt.  (mehr …)

Mit jüngeren und pubertären Kindern über Depressionen reden

mit Kindern über Depressionen reden, Gab Depressionen ein Gesicht

Wie ich am besten mit meinen Kindern über Depressionen reden kann, hatte ich mir lange überlegt. Natürlich kindgerecht und dem Alter und der Situation angemessen.

Mittlerweile ist meine Große älter und reifer geworden. Sie kommt in die Pubertät und spürt den Weltschmerz mit voller Wucht – so wie ich damals. Und das beunruhigt mich wirklich. Statistisch gesehen sind nämlich Kinder depressiver Eltern besonders gefährdet, im Laufe ihres Lebens selbst psychischer Krankheiten zu entwickeln. Einfühlungsvermögen und Taktgefühl sind nun die wichtigsten Faktoren, die dabei helfen können, auch mit Heranwachsenden über Depressionen reden zu können. (mehr …)

Gefällt dir der Beitrag? Dann freue ich mich übers Teilen 🙂

Ich habe eine depressive Mutter

ich habe eine depressive Mutter, Kinder mit Depressionen, Teenie mit Depressionen, Depressionen in der Kindheit

„Ich habe eine depressive Mutter!“ – So könnte ein Satz meiner heranwachsenden Tochter bald lauten, wenn sie begreift, was es mit dem schwarzen Hund tatsächlich auf sich hat. Bislang hat sie von dieser Krankheit ein Bild, das ich ihr auf eine kindgerechte Art vermittelt habe. Sie ist ein tolles und einfühlsames Mädchen, dem selbst kleine Veränderungen nicht entgehen.

Mein heutiger Beitrag versucht, ihre Sicht auf die Krankheit in Worte zu fassen und gleichzeitig zu erklären, wie ich mich selbst als depressive Mutter sehe. (mehr …)

12 Bilder im Januar

Sandburg, Costa Brava, Camping Aquarius

Der 12. Januar steht im Kalender. Das war mir auch heute morgen im Unterricht klar. Nämlich nach genau der dritten nervtötenden Frage „Den wievielten haben wir heute?“. ist ja nicht so, dass der Datumsdienst das entsprechende Kärtchen nicht ordnungsgemäß an die Tafel geheftet hätte. Die erste Stunde ist in diesem Fall recht undankbar. Bereits in der zweiten Stunde ebbt das ab und in der dritten Stunde weiß dann auch das letzte Köpfchen, welches Datum es aufschreiben soll. Zu diesem Zeitpunkt dämmerte mir allerdings noch nicht, dass ja heute eine meiner liebsten Blogparaden auf einen Beitrag wartet. (mehr …)

Ein Zug rollt heran – Symptome für eine Depression

Depressionen Dirk Ludwig

Ich merke schon seit Tagen, dass etwas angerollt kommt – sind es etwa Symptome für eine Depression?

Wie ein herannahender Zug, dessen leise Geräusche sich auf der Trasse übertragen, obwohl vom Zug selbst nichts zu sehen ist. Ein beklemmendes Gefühl, eine nicht fassbare Grundstimmung, die sich über alles legt wie eine sehr lichte Wolke über die Sonne. Noch ist sie nicht so dunkel, dass sie das ganze Licht nimmt, aber sie nimmt einen Teil der Wärme und kostet Energie. (mehr …)

Wie Narben auf der Seele => [*.txt]

Depressionen Dirk Ludwig

Narben prägen mein Leben. Sie sind sichtbare Zeichen vergangener Zeiten: Gute Zeiten, weil Leben geschenkt wurde oder schlechte Zeiten, weil das Leben auch Täler bereit hält. 

Jede Narbe erzählt eine Geschichte, aber nicht jede Geschichte möchte erzählt werden… Äußere Brüche, die allmählich heilen, schirmen innere Wunden ab, die nicht aufhören zu bluten. Tief drinnen will ein stetes Rinnsal warmen Blutes nicht versiegen. Der Quell des Lebens – mit jedem Herzschlag verteilt. Der Schmerz ist ein Teil davon – er vergiftet die Seele!  (mehr …)

Mit Depressionen in die psychiatrische Klinik

#unserKoffer

Im Gegensatz zu einer Reise in die psychiatrische Klinik werden viele Reisen lange geplant. Ein Reiseziel wird ausgesucht, eine Unterkunft o.ä. gebucht, die Koffer gepackt und dem Tag bis zur Abreise euphorisch entgegen gefiebert.

Bei meiner Reise ist von allem ein wenig dabei. Denn vor einiger Zeit ging ich wegen meiner Depressionen in eine psychiatrische Klinik, um das Licht in der Dunkelheit wiederzufinden. (mehr …)

Ein Leben mit Depressionen

Depressionen Dirk Ludwig

Mein Leben mit Depressionen ist nicht weniger lebenswert als jedes andere. Über den Punkt, an dem ich es nicht mehr ertragen kann, bin ich glücklicherweise hinaus. Was Depressionen mit mir machen, ist aber nicht leicht zu beschreiben. Die Außenwelt scheut sich noch davor, echtes Verständnis aufzubringen und so das Leben mit Depressionen auch für Betroffene lebenswerter zu machen.

„Sei doch nicht so traurig, du hast doch keinen Grund dafür“ – „Was schaust du denn so finster drein, wenn die Sonne lacht?“ – „Was sollen denn andere sagen, DIE haben nen Grund, aber du???“ – „Stell dich nicht so an, lach´ einfach mal wieder!“

Das sind einige wenige Aussagen, die ich als akut depressiver Mensch damals so zu hören bekam. Immer wieder mit der Aufforderung, einfach mal glücklich zu sein, damit meine Welt wieder in Ordnung kommen würde. Wie ich das gehasst habe! Wie schwer das ist, konnte sich niemand wirklich vorstellen. Naja, die Feinfühligen unter uns schon, aber für Außenstehende sind Depressionen oftmals nicht gut zu verstehen, geschweige denn nachzuvollziehen…  (mehr …)