Wertschätzung ist etwas, das vieldeutig zu verstehen ist. Auf der einen Seite geht es um die eigene Wertschätzung dessen, was man tagtäglich leistet. Die andere Seite stellt die Wertschätzung von außen dar. Im positiven wie leider auch im negativen Sinn nimmt das insbesondere Einfluss auf die Psyche. Für mich umso mehr ein Grund, sich dem Thema – was Depressive brauchen und sich wünschen – einmal mehr zu widmen.

Es ist noch nicht viel Zeit vergangen, seitdem sich ein bekannter Blogger das Leben nahm. Nach dieser Nachricht stand die Bloggerwelt nicht still und sorgte für eine liebevolle Welle mit Verständnis und vor allem Sichtbarkeit für diese heimtückische Krankheit. Es wurde gesprochen, gehandelt und überlegt. Was kann man tun, um leidenden Menschen zu helfen?

Doch immer dann, wenn Gutes Wellen schlägt, kommt irgendwann die Ebbe. Gerade jetzt, in den dunklen Monaten, in denen der Leidensdruck depressiv Erkrankter größer wird, mag ich keine Ebbe akzeptieren. Schon im letzten Jahr habe ich meine Sicht über den Umgang mit Depressionen in unserer Gesellschaft verbloggt.

Wie gerufen kam daher ein Gastbeitrag von Dennis, der mit seiner Seite „depressiv-leben“ den richtigen Ton zum Thema Wertschätzung gefunden hat und damit auch ein Manko in der Gesellschaft anspricht. (mehr …)

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