Es sind schon ein paar Wochen vergangen, seitdem uns Claudia zu einem privaten Bloggertreffen zu sich nach Hause eingeladen hat. Genaugenommen sind es sogar fast vier Wochen. Doch warum schreibe ich erst jetzt einen Bericht darüber? Nun das Ganze hat einen guten Grund, denn der Anlass der Treffens war nicht nur ein Treffen unter befreundeten Bloggerinnen, sondern gleichzeitig ein Treffen mit einem klitzekleinen Haken…

Claudia wollte nämlich renovieren: Das Zimmer ihrer Größten rief nach einem neuen Anstrich, der Gartenzaun nach einer Lasur und Claudia nach helfenden Händen. Ihr versteht, dass ich hier leicht überspitzt schreibe, denn wenn Claudia ruft, kommt man generell gern! Vielleicht mag der eine oder andere Leser nun verwundert fragen, was denn ein Bloggertreffen mit einer Renovierung zu tun hat? Klingt ja auf den ersten Blick weniger interessant. Auf den zweiten Blick aber umso mehr! Denn der Anlass für ein „test the best“ hat schon etwas mit renovieren zu tun gehabt.

Zu testen gab es nämlich genau das passende Werkzeug für eine Renovierung. Keine Akkuschrauber, Stichsägen oder anderes Werkzeug, um Räumen schnell ein anderes Gesicht zu geben, sondern ein Farbsprühsystem und eine befüllbare Farbrolle von …logo-wagnerEs war ein verdammt heißer Tag – der heißeste im Juli – und deshalb hatten die mitgebrachten Männer einige Schweißtropfen verloren als sie mit Feuereifer beide Systeme auf Tauglichkeit, Handhabung und Spaßfaktor testeten. (Claudia berichtete hierüber bereits, hier geht´s zum entsprechenden Beitrag.) Ganz nebenbei bemerkt: Die fleißigen Bloggerinnen haben fotografiert, die Systeme angesehen und den Männern ganz fasziniert beim Handwerken mit den neuen „Spielzeugen“ zugesehen. Aber – und das ist das Wichtigste – wir hatten alle eine Menge Spaß. Aufgrund der Wetterlage und den nicht gerade angenehmen Temperaturen im Obergeschoss haben wir beschlossen, die Systeme in anderen Kontexten noch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür wurde aber mit Argusaugen auf das abschließende Reinigen geachtet… Hier zeigte sich, dass das Sprühsystem super leicht zu reinigen war und somit kein leidiges Thema für die arbeitenden Männer gewesen ist.

Holz lasieren mit WAGNER

Worüber wir uns alle gefreut haben, war je ein komplettes System für jeden Haushalt. So gingen wir mit schönen Erinnerungen an eine herzliche Bewirtung, neuen Ideen zu zukünftigen Bloggerevents und einer ersten Annäherung an WAGNER- Farbsysteme glücklich heim.

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Mein Bericht könnte ja damit nun auch beendet sein, doch wer mich kennt, weiß, dass das für mich noch nicht alles gewesen sein kann. Ich brauche mehr Fakten und Testergebnisse. Also gab es noch was zu tun!

Damit ihr euch noch besser in das System reindenken könnt, hat Wagner auf der Homepage ein besonderes Video hochgeladen, das die Vielseitigkeit demonstriert. Leider ist das upload-Volumen zu hoch, sonst hätte ich es hier eingebettet. Aber anschauen lohnt sich trotzdem ;-).

Da bei mir alles gut in Schuss ist, musste eine andere Örtlichkeit her. Wie gut, dass man da noch jemanden kennt 😉 Man(n) hat da nämlich noch einen Dachboden auszubauen. Doch bis zum Einsatz der beiden Farbsysteme verging noch einige Zeit. Gut Ding braucht halt Weile! Der Tag zögerte sich jedoch nicht allzu lange hin. Mitte Juli hieß es dann: Ran an die Farbe!!!!

Man(n) war dabei sogar recht erfinderisch und tobte sich so richtig aus! Farbsprühsystem hier, Farbrolle da und zum Schluss noch ein bisschen von beidem.

Sprühsystem

Da das Farbsprühsystem an sich ein sehr motivierendes Werkzeug ist, hat man(n) sich damit gleich als erstes befasst. Doch irgendwie war das alles nicht so wie gedacht und eher gewöhnungsbedürftig. Nun muss hier auch erwähnt werden, dass der Streichgrund nicht etwa eine Tapete oder eine glatt geputzte Wand war, sondern eine in Schwammtechnik verputzte Wand mit feiner Struktur. Die Poren verlangten daher nach viel Farbe! Die anfängliche Motivation schwand relativ schnell, da man(n) sich gleich das schwierigste Eckchen für den Anfang vorgenommen hatte: Dachschrägen! Wahrlich keine angenehme Stelle auf dem Dachboden, so dass die Bearbeitung mit dem Sprühsystem etwas mehr Fummelei erforderte. Denn hier muss das Gerät bzw. das Ansaugrohr entsprechend eingestellt werden. Sobald nämlich das Gerät schräg gehalten wird, sprüht der Sprühkopf die Farbe nicht mehr richtig raus. Also bedarf es der richtigen Einstellung, damit aus dem Gerät, wenn es schräg gehalten wird, die Farbe gleichmäßig raus kommt.

Ganz anders verhält sich hierbei die Rolle. Nachdem der integrierte Farbtank spielend leicht aufgefüllt werden kann, ist das System einsatzbereit: Der lange Stiel hilft hierbei auch höher gelegene Stellen ohne Leiter zu erreichen. Decken sind hierfür also optimal, es sei denn, es handelt sich um einen sehr kleinen Raum. Denn da ist der voll gefüllte Stiel teilweise doch etwas zu lang und stört wendiges Arbeiten. Für die Dachschräge und die Decke gilt aber ein klares 1:0 für die Rolle. Obwohl jedoch kleine Einschränkungen das Streichvergnügen schmälerten: Der Untergrund (Strukturputz) war nicht wirklich ein passender Untergrund für die enthaltene Rolle – hier wäre eine Lammfellrolle Gold wert gewesen. Aber nun gut, man(n) arbeitet mit dem, was man(n) hat :-).

Rolle

Weiter im Test! Der Dachboden hat ja noch mehr Ecken zu bieten. Da wären wir auch gleich beim Thema. Denn für kleine Flächen im Kniestock/Drempel und auch im Türrahmen und in den Fensterleibungen hatte das Farbsprühsystem klar die Nase vorn. Hier war es ein Leichtes, die Flächen in kürzester Zeit mit Farbe zu versehen. Für ein optimales gleichmäßiges Ergebnis muss allerdings auch das richtige Gefühl in punkto Luftzufuhr gefunden werden. Die richtige Einstellung ist hierbei das „A“ und „O“. Denn sonst wird die Farbe entweder zu ungleichmäßig oder aber zu viel Farbe wird auf zu wenig Fläche verteilt.

Das System

Insgesamt haben beide Systeme überzeugt – im Gegenzug zu herkömmlichen 0815-Systemen vom Discounter. Denn neben einer kleinen Zeitersparnis gibt es auch noch einen „Wohlfühlfaktor“: Das Renovieren mit diesen Geräten macht mehr Spaß als mit herkömmlicher Rolle und außerdem landen nicht so viele Farbspritzer auf der Haut. Denn beim Arbeiten mit WAGNER- Systemen spritzt es kaum noch. Das elektrische Sprühsystem arbeitet auch relativ leise und – wie bereits erwähnt, mit der richtigen Luftzufuhr – auch relativ effizient. Eine deutliche Arbeitserleichterung bei kleinen Flächen – oder beim Lasieren von Sichtschutzzäunen für den Garten, wie wir bereits bei Claudia daheim testen konnten – bringt das Sprühsystem mit sich. Auch der integrierte Tank der Farbrolle ist klug gedacht und erspart insgesamt einige Minuten im Gegensatz zur herkömmlichen Rolle beim Eintauchen in den Farbeimer ein. Die Qualität der Geräte rechtfertigt den höheren Preis im Gegensatz zu bauähnlichen Modellen vom Discounter. Ob die Lebensdauer dies auch rechtfertigt, wird nach mehreren Einsätzen zu überprüfen sein. Die nächste Renovierung kommt bestimmt :-).

An dieser Stelle gilt mein Dank zunächst der Firma WAGNER für die Bereitstellung der Systeme, Frank Piehl von Friendstipps für das Ausstatten des Bloggerevents und last but not least Claudia für das herzliche Bloggerevent :-).

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1 comment on “WAGNER – test the best :-)”

  1. Wir haben dieses sprühsystem für den umbau unseres hauses gekauft. Hat seinen Zweck erfüllt, war sofort einsatzbereit und nachdem man das richtige Mischverhältnis von Farbe und Wasser gefunden hat funktioniert es einfach nur einwandfrei.

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