Der 5. des Monats ist schon zwei Tage vorbei und ich habe es einfach nicht geschafft, meinen Beitrag rechtzeitig fertigzustellen und auf die monatliche Frage von Fr. Brüllen zu antworten – die Weihnachtsvorbereitungen für die Blogpostings haben mich aber auch sowas von im Griff! Einen ersten Eindruck möchte

ich euch aber dann doch gewähren und gebe euch Einblick in meinen vergangenen Mittwoch:

Morgens um 06:30 Uhr schellte der Wecker und eigentlich möchte ich mich lieber noch mal umdrehen. Meine Nacht war wegen einem extremen Hustenanfall wahnsinnig kurz. Die Idee, die Fenster zu öffnen und Hustenbonbons zu lutschen kam mir leider erst nach 01:00 Uhr und bis ich dann eingeschlafen war…

Wie auch immer, verdammt müde bewegte ich meine Glieder und stieg ganz gemächlich aus dem Bett, um mich in die Dusche zu begeben. Während die kleinen Mäuse noch schliefen, genoss ich den warmen Schauer auf meiner Haut.

Kaffeezeit

Der erste Kaffee ist der beste! Neuerdings genieße ich den nämlich mit einem veganen Haselnussdrink anstatt wie üblich einen guten Schuss Milch reinzuschütten. HMMMM lecker! Nachdem ich mir hierfür auch ein paar Minütlichen gegönnt habe, höre ich schon die ersten kleinen Tapse über den Flur huschen: Kind 2 ist wach und kommt zum Knuddeln :-). Damit wir noch rechtzeitig und ohne Stress zur Schule kommen, weckte ich nun auch Kind 1 und dann grüßte unser tägliches Murmeltier mit der allmorgendlichen Routine, die ich seit drei Wochen mithilfe eines Tagesplans für die Kinder visualisiert habe.

Tagesplan morgens

Um 07:45 Uhr ging es dann zum Auto und gemeinsam brausten wir zur Schule und in den benachbarten Kindergarten. Nachdem beide Kinder in die entsprechenden Institutionen begleitet wurden, steuerte ich mein Fahrzeug zum nächsten Lebensmittelmarkt. Auch hier verweilte ich nicht allzu lange, denn mein eigener Schultag rückte minütlich näher.

Unterricht

Kaum in der Schule angekommen, wurde ich schon von einigen Schülern begrüßt. Im Lehrerzimmer verweilte ich nur zum Durchatmen und machte mich dann auf den Weg in meine Klasse. Derzeit ist mein Schulleben recht stressig, denn die armen Mäuse müssen noch bis Weihnachten zwei bewertete Arbeiten anfertigen. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich es hasse, Kunstnoten zu geben? Viel lieber würde ich die Kreativität meiner Schüler ohne Notengebung fördern… Aber das Kultusministerium hat es nunmal so angeordnet, da müssen dann alle durch!

Nachmittag

Der Schultag ging schnell vorüber und die Zeit zwischen der Abholzeit meiner Kinder nutzte ich für meinen Schreibtisch. Was dort alles noch so rumliegt und auf Bearbeitung wartet… Mein Tag bräuchte derzeit mehr als 24 Stunden! Um 15 Uhr holte ich meine Kinder ab und beeilte mich sehr. Denn bereits um 15:15 Uhr würde die Freundin meiner Tochter vor der Tür stehen und selbige zum Schwimmen abholen. Daheim angekommen, reichte die Zeit für die Große nur noch zum Sachen packen und schwups war sie weg. Die Kleine und ich haben uns den Nachmittag derweil mit Basteln vertrieben. Wie ich bereits eingangs erwähnte, bereite ich schon jetzt Weihnachtspostings vor. Es wird also gebastelt, genäht, gebacken und heute habe ich mit den Kindern sogar Pralinen angefertigt! Ihr dürft euch also schon jetzt auf einen abwechslungsreichen Dezember freuen :-). Während die Kleine mal kurz allein bastelte, nutzte ich die kurze Gelegenheit, um auch in Facebook nochmal auf meine aktuellen Gewinnspiele aufmerksam zu machen und postete in verschiedenen Gruppen… Und dann ging es ans Zusammenbasteln der Einzelteile, die meine Lütte ausgeschnitten und bemalt hatte. Schaut mal:

Engel

Und auf einmal war es dunkel! Wie die Zeit manchmal so vergeht…

Schnittchenabendbrot

Während die Kleine und ich noch auf die große Schwester warteten, werkelten wir bereits gemeinsam in der Küche: Gurken, Paprika und Möhren wurden geschält und in kleine Streifen geschnitten; Brote und Belag ausgewählt und dann für das beliebte Schnittchenabendbrot geschmiert. Dazu gab es leckeren Tee – Tee ist derzeit irgendwie mein Lieblingsgetränk geworden und das, obwohl es derzeit draußen so warm ist…

Es klingelte an der Tür und schon stürmte die Kleine los, um ihre Schwester in Empfang zu nehmen. Diese kam schon sehr hungrig an und freute sich über den fertigen Teller mit Köstlichkeiten, der in der Küche auf sie wartete. Gemütlich saßen wir beieinander und erzählten uns gegenseitig von den nachmittäglichen Erlebnissen. Keine Frage, dass die Kleine dann auch ihr leuchtendes Engelchen präsentierte!

Bettzeit

Knapp 1,5 Stunden später neigte sich der Abend für die Kinder dem Ende entgegen und das allabendliche Gerangel beim Zähneputzen tönte über den ganzen Flur. Nachdem ich als Schiri für Ordnung sorgte, fläzten wir uns ins große Bett meiner kleinen Maus. Dort las ich eine Zauberpony-Geschichte vor, kuschelte und verabschiedete die Kleinste in die Nacht. Die Große hatte noch etwas auf dem Herzen und vertraute mir kleine Geheimnisse an. Doch auch für die war es an der Zeit, die Augen zu schließen und den Tag hinter sich zu lassen…

Wichtelwerkstatt

Während die Kinder langsam ins Reich der Träume gelangten, holte ich meine Nähmaschine hervor und reparierte das eine oder andere Kleidungsstück, das sich in den letzten Wochen auf meinem Nähstapel angesammelt hatte. Im Eifer des Gefechts nutzte ich dann auch die Gelegenheit, schon ein paar kleine Utensilos für die Leckereien in der Weihnachtszeit zu nähen…

Utensilos

Glücklich und zufrieden legte ich mich auch einem total schönen Tag ins Bett und verschlief fast den nächsten Morgen… Ich hoffe, dass der 5. im Dezember nicht so vollgepackt sein wird wie der 5. im November und dass ich WMDEDGT beim nächsten Mal etwas früher schreiben kann.

 

 

 

 

 

3 Comments on WMDEDGT im November

  1. Huhu..
    Also das mit dem Plakat finde ich ja mal total geil. Die Idee muss ich mir merken, hab ich noch nie gesehen, finde ich aber wirklich toll gemacht.
    Da hattest du ja am 5. einen sehr interessanten Tag gehabt. Bei mir würde da nicht so viel stehen ^^. Arbeiten, schlafen und Bloggen. Mehr hatte ich an diesem Tag nicht geschaft 😉

    LG

  2. Hallo Yvonne,

    der Bericht ist sehr gut geschrieben und so merkt man erst einmal wie es in unserer Gesellschaft so zugeht 🙁 Stress und wenig Zeit für einen selbst, weil man die paar Std. die einen bleiben noch für andere wichtige Dinge nutzen muss.

    Mit der Bewertung der Kreativität der Schüler, fände ich auch viel besser, weil viele Kinder können etwas, nur uns sind die Hände gebunden und wir müssen alles andere bewerten – eigentlich schade ! Ich war früher mal in der KIGA tätig.

    Die Idee mit den Utensilien finde ich toll – Klasse gemacht !

    LG Katrin

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