Kategorie: Blogparaden

Blogparaden – Marketing für deinen Blog

Mit deiner Teilnahme an Blogparaden erreichst du Lesergruppen, die (noch) nicht zu deiner Stammleserschaft gehören. Du hast ein vorgegebenes Thema, zu dem du dich auf anderen Seiten präsentieren kannst. Gleichzeitig verlinkst du auf den Blogparadenbetreiber. Das ist eine WIN-WIN-Situation für jeden Blogger und macht auch noch Spaß. Doch wie findest du die passende Parade? Bei welcher Parade machst du mit?

Eine Parade zu jedem Thema

Die Entscheidung ist nicht so schwierig. Du findest sie in Hülle und Fülle. Nicht jede bietet dir den gleichen Mehrwert. Du entscheidest, was für dich und deinen Blog interessant ist und wählst dann aus. Vielleicht  ist es ja sogar eine der Paraden, die ich regelmäßig besuche?

Meine liebsten Blogparaden

Für mich sind drei Paraden entscheidend. Regelmäßig mache ich beim „Wochenende in Bildern“, bei „WMDEDGT“ und bei „12 von 12“ mit Begeisterung mit. Aber auch andere Gelegenheiten lasse ich mir nicht entgehen.

 

verspätete # Sonntagsfreude

Ihr Lieben, hattet ihr auch so einen wunderschönen Sonntag?IMG_2931

Ein Tag mit bestem Wetter: strahlend blauem Himmel mit viel Sonnenschein! Schöner kann ein Sonntag doch kaum sein… Dabei noch Zeit zum Spazierengehen zu haben, genüsslich ein leckeres Eis zu schlemmen und in freudige Gesichter gleichgesinnter Menschen zu schauen. Was ist die Welt doch schön!

IMG_2927Mein Augenmerk richtete sich dabei auf die zarten Knospen, die von der Sonne geküsst, ihre schützenden Blätter öffnen und die zarten Blätter gen Himmel recken. Alles erwacht, der Frühling kehrt ein! Vögel kehren heim und singen vertraute Melodien. Zeit zu haben, dies alles zu genießen – DAS war meine Sonntagsfreude 🙂

Mehr Sonntagsfreuden bei 60° Nord

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Gute Feen => #Sonntagsfreude

Die Sonntagsfreude wird fortan bei Barbara weitergeführt.

Bildschirmfoto 2015-03-15 um 18.51.32Ebenso wiederbelebt wird der Glaube an die gute Fee. Wenn Märchen zum Leben erweckt werden, fangen kleine Mädchen an zu träumen… Es war wunderschön, in die Augen meiner Großen zu schauen, wie sie voller Bewunderung große Augen bekam, als Cinderella ihren Märchenprinz wiedergefunden hat. Einfach nur zauberhaft und nicht kitschig!

Was gute Feen so alles können? Also liebe Fee, da du deinen Auftrag bestens erfüllt hast, darfst du dich bei mir niederlassen. Hier gibt es auch noch Handlungsbedarf 😉

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Und ich wollte noch Abschied nehmen…

Kloster Montserrat, Torbogen

Wenn das Lebensende naht und sich die Betroffenen an ihren Erinnerungen festhalten, ist die Zeit der inneren Bilder gekommen. Wie kostbare Schätze werden sie vor dem inneren Auge projiziert. Der folgende Beitrag ist eine Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Ein Beitrag, der eine persönliche Bedeutung hat und doch einen schmalen Grat zwischen literarischer Freiheit und Erinnerung betritt. (mehr …)

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Yeah, Etappenziel! => # Sonntagsfreude

IMG_2866Eigentlich wollte ich heute einen Rückblick auf die Woche schreiben und für jeden einzigen Tag eine Freude auflisten. Diese Woche war nämlich sehr freudvoll 🙂 Aber nun habe ich nach dem Frühstück nichtsahnend nach einer Klemmleuchte für meine Große gesucht, nebenbei meine E-Mails abgefragt und mich dann über meinen Etappenerfolg freuen dürfen! Wie toll ist das denn?

Für meine neuen Leser zur Erklärung: Zu Beginn des Jahres, quasi animiert durch eine Blogparade, habe ich über meine Blogziele in diesem Jahr sinniert. Damals war mein Blog gerade mal zwei Monate aktiv und mehr oder weniger nur Insidern bekannt. Nun habe ich schon mehr erreicht, als ich vor zwei Monaten geplant hatte – WAHNSINN! Ich habe mittlerweile über 4000 Aufrufe, mehr als 100 Beiträge geschrieben und seit heute sage und schreibe 20 Follower (die offiziellen Zahlen von WordPress und Bloglovin, über den Feed habe ich keinen genauen Überblick – wer hat mich über den Feed abonniert???) und freue mich wie Bolle!!!

Draußen scheint die Sonne, es ist ein wunderschöner Tag 🙂 Gleich habe ich die Ehre, im Kindergottesdienst die Geschichte zu erzählen und mit den Kindern ein großes Wandbild zu kreieren und nachher gehen wir noch auf ein mystisches Straßenfest. Draußen ist der Garten seit gestern frühlingstauglich, so dass die Kinder wieder auf dem Trampolin hüpfen können und ich mit nem Kaffee in der Hand fröhlich tobenden Kindern zuschauen kann. Was kann man sich mehr an einem frühlingshaften schönen Sonntag wünschen?

Ich wünsche euch einen ebenso tollen Tag und freue mich mit euch über eure tollen Erlebnisse, Wochenrückblicke und Ereignisse 🙂 Mehr Sonntagsfreude wie immer hier.

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Überraschungseier und Wundertüten = # Sonntagsfreude

Wenn Kinder ein Überraschungsei öffnen, steigt die Spannung schon beim Öffnen. Mit der Wundertüte ist es ähnlich! Da wird geschüttelt, gefühlt und geraten und dann alles geöffnet. Freude und manchmal auch Enttäuschung macht sich auf den Gesichtern der Kinder breit. Bei mir war es in dieser Woche ähnlich. Ich freue mich noch heute über die vielen kleinen und großen Geschenke, die ich in den letzten tagen auf der Messe oder per Post bekommen habe. Man muss halt nicht unbedingt mehr Kind sein, um sich auch über solche Kleinigkeiten freuen zu können…

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Mehr Sonntagsfreude könnt ihr hier lesen… Viel Spaß und einen schönen Sonntag!

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So lange mein Herz spricht => # Sonntagsfreude

IMG_2760Ich sitze im Wohnzimmer und bereite meinen Unterricht für die kommende Woche vor. Nebenan im Kinderzimmer sitzt meine Jüngste und puzzelt vor sich hin. Als Begleitung läuft ihre heiß geliebte Bibi & Tina- Musik-Cd. Während gerade „So lange mein Herz spricht“ läuft und die Kleine mit voller Freude und ohne tieferen Sinn für den Textinhalt mitsingt, spricht mein Herz! Es sagt mir, wie unglaublich schön es ist, zwei gesunde Kinder zu haben, die sich noch über kleine Dinge freuen können, den schwierigen Dingen mit kindlicher Naivität trotzen und die Welt durch eine Brille sehen, die wir Erwachsenen weit von uns geschoben haben. Manchmal möchte ich auch wieder Kind sein…. Und ganz ehrlich, so lange das Herz spricht, ist die Welt doch volle Freude, oder ???

Mehr Sonntagsfreude wie immer hier. ich wünsche euch noch einen <3 gen Sonntag und einen guten Start in die Woche!

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Gefühle

Gefühle sind so eine Sache: Manchmal kommen sie plötzlich und überrumpeln mich, manchmal kündigen sie sich schleichend an und verändern ihre Intensität mit der Zeit, manchmal sind sie aber auch intuitiv da und ich weiß gar nicht warum. Viel mehr wird mir einiges erst sehr viel später klar. Während ich meine eigenen Emotionen auch mal zurückstelle, können junge Kinder das nicht. Und das ist auch gut so, denn dadurch tragen sie ihr Herz auf der Zunge, teilen sich mit und sind sich ihrer akuten Bedürfnisse klar. Während des Älterwerdens verlieren sie diese Fähigkeit nach und nach und passen sich vermehrt den Bedürfnissen ihrer Umwelt an. Dabei lernen sie auch etwas über die Inhalte der Worthülsen, die sie sich vereinzelt – insbesondere unter dem Aspekt kindlicher Naivität – entgegnen. Als Mensch, der ich mit Kindern arbeite, werde ich täglich mit einer Masse an Gefühlen konfrontiert. In der Schule kommen da so einige Dinge beisammen. Gerade in Situationen auf dem Pausenhof sind sie geballt anzutreffen: Fröhlichkeit, Begeisterung, Zuneigung, Bewunderung wie auch Unsicherheit, Hilflosigkeit, Genervtheit, Ärger, Aggression, Kummer, Enttäuschung, Abneigung, Peinlichkeit, Demütigung, Kränkung oder Reue. Oftmals bleiben gerade Gefühle, die negative Auswirkungen haben, nicht einfach in der Pause und müssen nochmals im Klassenverband thematisiert werden. Was mich hierbei manchmal sprachlos werden lässt, ist die Wortgewalt, mit der die jungen Schüler sich gegenseitig das Leben schwer machen. „Ich hasse dich abgrundtief!“ oder „Du bist das Letzte!“ oder „Wenn das so weiter geht, will ich auf eine andere Schule!“. Wenn man bedenkt, welche Intensität durch diese Wörter ausgedrückt werden, ja wie ein Gefühl durch entsprechende Adjektive sogar noch gesteigert werden kann, dann macht mich das ganz schön nachdenklich. Da kullern dann schon mal Tränen bei sensiblen Persönlichkeiten, während andere ihr Aggressionsvolumen scheinbar steigern. Irgendwann gelingt es mir dann aber auch, die Emotionen abzumildern, die Probleme zu klären und mit dem Unterricht zu beginnen.

Nähere ich mich aus germanistischer Sicht diesem Thema, so wirkt ein Adjektiv auf die Qualität des geäußerten Gefühls ein: Hass ist schon per se eine extreme Emotion, die eigentlich keiner weiteren Steigerung mehr bedarf. Die Kombination mit dem negativ besetzten, Verachtung ausdrückenden Adjektivs  <abgrundtief> ist daher mit einer verbalen Wucht zu empfangen, die eigentlich nirgendwo hingehört – schon gar nicht in die Schule! <Abgrundtief> steht aber auch für <bodenlos> oder <unergründlich> und kann somit auch eine Ohnmacht ausdrücken. Etwas, dass uns sprachlos macht. Hier beißt sich die Katze also in den Schwanz…

Dies ist ein Beitrag zu den [*txt]-Schreibanlässen eines österreichischen Worthelden. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

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Energie => # Sonntagsfreude

Mein Akku war leer und schrie nach dem Ladegerät. In meiner Schublade konnte ich es nicht finden, also wurde mir eines geborgt. Man kann es jedoch nicht an die Steckdose anschließen, sondern im Herzen oder besser gesagt in mir selbst – durch eine Auszeit! ich hatte also ein wunderschönes Wochenende mit sehr schönen Momenten, über die ich mich auch jetzt noch freuen kann. Während meine Kinder zum ersten mal bei ihrer Patentante geschlafen haben, habe ich es mir gemütlich gemacht und ganz in Ruhe überlegt, was ich gebrauchen kann, um wieder Energie zu tanken. Ich brauchte Ruhe, Freude, Freunde und Gelegenheiten. Erstaunlicherweise fügte sich alles von selbst – ich brauchte quasi nix weiter tun, als mich darauf einzulassen. So kam es, dass ich am Freitag Abend in Gesellschaft meiner Freunde „50 Shades of Grey“ gesehen habe und den Abend nett ausklingen lassen konnte. Der nächste Morgen war göttlich, denn erstmals durfte ich ausschlafen und den Tag ganz ruhig angehen. Hier gab es dann tolle Momente mit meiner kleinen Tochter, die mir mal wieder zeigen konnte, wie schön es doch ist, wenn man die Welt noch aus unschuldigen Kinderaugen betrachtet. Wir haben zusammen verstecken gespielt und herzhaft gelacht. Ruhige Momente gab es dann beim Puzzeln, Lesen und Gitarre spielen. Ja, ich habe endlich mal wieder die Muße gehabt, meine Fingerkuppen zu quälen 😉

Zum Abschluss des Wochenendes habe ich mich heute überreden lassen, einen Karnevalsumzug zu besuchen. es war nichts Großes, denn hier wird Karneval nicht sonderlich thematisiert. Aber es hat Spaß gemacht und wieder Momente zum Lachen ergeben. Wie sagt man doch so schön: Lachen ist gesund und lädt auf alle Fälle meine Akkus auf. Mein Energielevel ist daher wieder „on top“, so dass ich mit guter Laune in den morgigen Rosenmontag an unserer Grundschule starten kann.

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In diesem Sinne ein fröhliches Helau und einen guten Start in die neue Woche!!! Mehr Sonntagsfreude gibt es übrigens hier zu lesen.

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#Sonntagsfreude

IMG_2633Meine Sonntagsfreude hat heute etwas mit dem Thema Zeit zu tun. „Zeit“ ist nämlich etwas, das in meinem Leben echt zu kurz kommt und ich freue mich daher heute über alle Maßen, dass ich „Zeit“ in Form eines freien Nachmittages geschenkt bekommen habe. Während heute morgen noch alles drunter und drüber ging, sich sämtliche Geräusche und Stimmen überlagerten, schweigt sich nun alles aus.“Bibi Blockberg“, die heute morgen noch aus einem Kinderzimmer in voller Lautstärke quer über den Flur schallte, hext nicht mehr. Das Knarzen des Trampolins, das heute morgen noch in regelmäßigem Takt zu vernehmen war, ist vorbei. Keine trappeligen Schritte eilen über den Flur. Niemand ruft nach mir. Die Mädels lachen oder streiten nicht mehr. Es ist still – ungewohnt still! Die Waschmaschine schweigt, der Staubsauger schaut mich zwar vorwurfsvoll an, bleibt aber stumm, ab und zu kann ich das leise Rauschen der Heizung vernehmen, aber alles Gewohnte ist nicht mehr da. Einzig das beständige Ticken der Wanduhr durchbricht die Stille, wenn ich drauf achte. Es schlecht sich ein Lied in meine Gedanken: „Still“ von Jupiter Jones, das ich immer wieder nach dem Tod meines Vaters vor mich hin gesungen habe. Ein anderes Thema, aber im Kern ähnlich: das Gewohnte verstummt, es schafft Platz für Gedanken. Nun sind meine Kinder quicklebendig – Gott sei Dank – und nur mal einen Nachmittag mit ihrem Vater beschäftigt, aber trotzdem ist die jetzige Stille anders als die abendliche Ruhe, wenn sie in ihren Betten liegen und leise aber regelmäßig atmen.

Ich könnte mich nun zurücklehnen, die freie Zeit und die Stille einfach mal auf mich wirken lassen, aber meine Gedanken rennen dazwischen. Stille und Zeit sind Attribute, die für mich ungewohnt sind, fast auch ein wenig beängstigend – eigentlich bin ich eher ein ruheloser Mensch. Noch gestern wurde ich von einer Freundin ermahnt, mich doch endlich mal auszuruhen und den freien Nachmittag ganz für mich zu nutzen. „Aber so wie ich dich kenne, fängst du wieder mit irgendwas an. Lass die Arbeit liegen und mach mal nichts“, klingt es noch in meinen Ohren. „Ja, das habe ich auch vor“, entgegnete ich noch gestern. Aber nun? Ich stehe neben mir und schreibe um etwas zu tun, um irgendwie aktiv zu sein, um meine Gedanken festzuhalten – aber vor allen Dingen, um mich nicht zu verlieren!

Tja, was mache ich jetzt. Ich könnte in meinem Buch weiterlesen, mir einen Cappuccino-Spezial mit viel Milchschaum zaubern, mich meinem Nähstapel widmen, Line Drawing ausprobieren oder mit meiner Gitarre üben. Ich könnte die Musik laut aufdrehen und durch das Wohnzimmer swingen, ich könnte telefonieren oder spazieren gehen. Ach ich könnte so viel und während ich darüber nachdenke, verstreicht die Zeit… Wo wir auch mal wieder beim Thema sind 😉

Nun sollte das eigentlich ein besonders toller Beitrag zum Thema Sonntagsfreude werden und irgendwie wirkt das bereits Geschriebene sehr melancholisch. Aber das bin nun mal ich. Ich freue mich und jubele über das Geschenk der freien Zeit und je mehr ich nachdenke, desto weniger weiß ich mit mir anzufangen. Doch damit ist nun Schluss! Es ist ein Geschenk und als solches macht es mir Freude. Ich trete mir nun selbst in den Hintern und verbringe wundervolle Stunden mit mir! Was ich mache, ist jetzt egal. Alles wird sich fügen, sozusagen alles nach seiner Zeit 😉 Ich mache mir einen schönen Nachmittag und nehme ihn als persönliche Belohnung für eine anstrengende Woche, auf die ich ausnahmsweise mal nicht zurückblicken möchte. Mein Fokus ist die Krönung der Woche: der freie Sonntagnachmittag <3

Mehr Sonntagsfreude, Gedanken und Beiträge so bunt wie das Leben, sind hier zu lesen. Allen da draußen einen schönen Sonntag!!!!

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wünschen [*txt]

Wünsch dir was, ein Song der Toten Hosen, der mich früher schon nachdenklich gemacht hat. Genaugenommen verspricht der Text eine bessere Welt – wenn Wünsche helfen würden. Die Realität ist da ganz anders. Kaum schlägt man die Tageszeitung auf, so wird man mit Artikeln konfrontiert, bei denen man am Wünschen nicht mehr vorbeikommt. Doch Wünsche für ein besseres Miteinander, eine gerechtere und vor allen Dingen ehrlichere Welt zerplatzen wie eine Seifenblase: Zunächst noch getragen durch den Wind, dann ein kleines <Peng>, sobald sie an einen Widerstand kommt.

Wünsche sind flexibel, passen sich an Gegebenheiten an. Ist es heute noch ein materieller Wunsch, kann es morgen schon ein Wunsch nach Nähe, Wärme, Geborgenheit sein und übermorgen vielleicht der nach einem besseren Gesundheitszustand. Ein Wunsch ist unterschiedlich konnotiert und hängt ganz maßgeblich von dem Wünschenden ab: Von seinen ureigenen Bedürfnissen, von seinen Träumen, Perspektiven oder aber auch von dem, was er anderen wünscht – als Gedankenspende. Vielleicht ist es auf der philosophischen Ebene auch mit dem Thema Zeit vergleichbar. Wie heißt es hier doch so schön auf manchen Grußkarten: Ich wünsche dir Zeit zum …, für …, um … – doch dies sei nur ein Hinweis am Rande. Ach was könnte ich mir jetzt die Finger wundtippen. Du würdest dich sicherlich irgendwann in meinem Gedankenwirrwarr verirren. Darum bleibe ich mal ganz pragmatisch und stelle das Thema wünschen mal aus den Augen meines Kindes dar.

Für sie ist es nämlich ganz brandaktuell und nicht erst deshalb, weil sie in zwei Wochen ihren achten Geburtstag feiert. Meine Große ist eine Träumerin mit vielen Wünschen. Sie ist unglaublich empathisch und hat feine Antennen für die Bedürfnisse anderer. Wenn sie am Wochenende mal in den logo!-Kindernachrichten vom Elend in der Welt – insbesondere von armen Kindern – erfährt, wünscht sie sich gleich bessere Bedingungen. Gleichzeitig hat sie – natürlicherweise – auch ganz eigene Wünsche. Sei es materiell, ideell oder perspektivistisch. Wie viele Mädchen ihres Alters wünscht sie sich ein Haustier, etwas zum Liebhaben, das nur ihr gehört (am liebsten ein Pferd). Sie wünscht sich aber auch richtig coole Klamotten, neue Cds, Bücher, Dvds oder sonstwas. Sie wünscht sich einen Engel, den sie sehen kann, aber auch, dass sie ihren verstorbenen Großvater einmal in ihren Träumen treffen kann. Vor dem Schlafen wünscht sie sich, dass ihr keine bösen Träume geschickt werden und dass morgen ein schöner Tag in der Schule ist und sich niemand dort streitet. Und für die Zukunft wünscht sie sich weiterhin gute Noten, damit sie einmal Tierärztin werden kann.

Es gibt Wünsche, die kann ich ihr erfüllen – und solche, bei denen mir fast die Spucke weg bleibt und ich nicht weiß, was ich ihr auf ihren Wunsch entgegnen soll. Aber warum auch? Gibt es etwa für alles eine Antwort. Wo bliebe denn die Magie des Wünschens, wenn bei jedem Fingerschnipp eine Jeannie herbeigeschwebt käme, die einmal mit dem Kopf nickt, zwinkert und damit jeden Wunsch in Erfüllung gehen lässt?? Das wäre doch zu leicht! Also behalten wir die Magie des Wünschens noch ein wenig bei, lassen uns den Song Wünsch dir was noch einmal gedanklich im Ohr erklingen und denken an den Teil, den wir selbst dazu beitragen können.

Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.

Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertraun.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.

Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.

Dieser Text ist ein Beitrag zum [*txt]-Projekt eines österreichischen Worthelden.

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