Seit Monaten laufe ich Kilometer um Kilometer und bereite mich auf einen ganz besonderen Straßenlauf vor. Diät halten muss ich nicht – zumindest nicht, um abzuspecken. Mit meiner Figur bin ich ganz zufrieden. Trotzdem hat mich das Package der Lauf-Diät brennend interessiert, denn die Tipps, die dort enthalten sind, sind unheimlich wertvoll.

Wie mich die Lauf-Diät aktiv in der Endphase der Vorbereitung unterstützt hat, soll mein heutiger Beitrag zeigen. Vielleicht kommt ja noch jemand anderes auf den Geschmack und lässt sich von mir für das Laufen (evtl. sogar mit Begleitung durch die Lauf-Diät) begeistern.

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Die Lauf-Diät – mehr als nur ein Ratgeber!

Bereits als ich das Buch entdeckt habe, hat mich das grünfarbenen Cover gefesselt. Ich mag es schlicht und einfach! Zu dem Zeitpunkt hatte mich das Laufen schon in den Bann gezogen. Ich lief schon beachtliche 7,5 km durch und wollte das Training noch bis auf 10 km ausbauen. Eine Lauf-Diät hatte ich nicht im Sinn, immerhin lief ich fast jeden zweiten Tag und ernährte mich einigermaßen vernünftig (zwischendurch was Süßes darf doch erlaubt sein?!). Trotzdem hatte ich den Ehrgeiz, mit den Vorschlägen von Herbert Steffny und Dr. Wolfgang Feil das Training durch gezielte Tipps noch weiter zu optimieren. Immerhin handelt es sich bei diesem Autorenteam um einen mehrfachen Deutschen Meister und Olympia-Marathon-Teilnehmer sowie um einen dozierenden Sportwissenschaftler. Beide sind übrigens aktive Läufer und zugleich Biologen – na wenn die sich nicht mit den Körpermechanismen, optimaler Ernährung  und den „ups and downs“ beim Training auskennen, wer denn dann?

Recht schnell las ich mich also ein und lernte allerhand über Abläufe des Körpers, die durch effektives Laufen in Schwung kommen.

Der Weg zum Erfolg

Für diesen Weg hält das Autorenteam ein Jokersystem bereit. Mit sieben Jokern kommst du deinem Ziel sehr nah! Ob Ernährung, Vitalstoffe, Hormone, Bewegung, Wissen, Motivation oder Realisierung – zu all diesen Oberbegriffen gibt es separate Themen, die die Lauf-Diät ausmachen. Was man daraus macht, ist jedem selbst überlassen und kommt auch auf die eigene Disziplin an.

Grundsätzlich aber sei gesagt, dass die Lauf-Diät eine Kombination von Bewegung in Kombination mit vitalstoffreicher Ernährungsoptimierung darstellt – wer hätte das gedacht bei dem Namen gedacht ;-)? Also für Bewegungsmuffel eher nicht geeignet… Die wirklich super leckeren Rezepte für die Lauf-Diät zielen vorrangig darauf ab, die Bewegungsleistung zu unterstützen, den Stoffwechsel anzukurbeln und den Muskeln das richtige Futter zum „Wachsen“ zu geben. Aktive Muskeln verbrennen nämlich ungeliebtes Fett fast von allein…

Doch bevor es soweit ist, muss erstmal Geld investiert werden. Des Läufers wichtigstes Gut ist ein stabiler Fuß, der nur mit dem richtigen Laufschuh meilenweit laufen kann. Vielleicht ist das gerade ein wenig übertrieben, dennoch steckt eine Botschaft dahinter: „Nicht am falschen Ende sparen!“ Hierzu gibt es gute Hinweise mit entsprechender Abbildung zu unterschiedlichen Fußstellungen – sehr wichtig, um möglichen Frustrationen durch falsches Schuhwerk aus dem Weg zu gehen.

 

Auch für die Ernährung sollte etwas Geld locker gemacht werden. Immerhin gibt es einige wenige Grundzutaten, die für die abwechslungsreiche und leckere Ernährung nicht fehlen sollten. Meine Favoriten sind ja nun Kaffee, Chiliflocken, Ingwer und Sprossen jeglicher Art (die lieben jetzt sogar die Kinder).

Lauf-Diät Ernährung

Optimiertes Training mit der Lauf-Diät

Wie eingangs erwähnt, bietet das Buch eine Menge Tricks und Tipps, um sein individuelles Training zu optimieren. Nicht nur Ernährung, auch das richtige Training zur Leistungssteigerung führt zum Erfolg. Mit wenigen Tricks, die ich nach und nach umsetzen konnte, ist es mir gelungen, meinem Ziel näher zu kommen. Nun laufe ich durchaus auch mal 10 km durch. Für den Straßenlauf würde es reichen, wenn nicht etwas dazwischen gekommen wäre.

Ja manchmal hat das Leben halt einen anderen Plan und das lerne ich mehr und mehr zu akzeptieren.

Dennoch habe ich in den letzten drei Monaten sehr viel über mich und meinen laufenden Körper dazugelernt. Vor allen Dingen den achtsamen Umgang! Denn was nützt die stärkste (Selbst-)Disziplin, wenn man die Signale des Körpers nicht achtet und im Eifer des Trainings beiseite schiebt? Nun pausiere ich erstmal mit dem Laufen. Wenn ich mich wieder erholt habe, gehe ich es wieder locker an. Und für den Fall, dass mir die Motivation zum erneuten Beginnen fehlen sollte, gibt es auch hierfür Rat und Tat: „Faule Ausreden auf dem Prüfstand“ beinhaltet genau die richtigen Tritte in den Allerwertesten, um die Laufschuhe wieder anzuziehen, die Ohrstöpsel in die Ohren zu stecken und den Kopf im Wald beim lockeren Dauerlauf wieder frei zu bekommen :-).

Die leckeren Rezepte der Lauf-Diät in Kombination mit dem separaten Kochbuch zur Lauf-Diät lasse ich mir aber trotzdem schmecken! So lecker leichte Gerichte mit den besonderen Einflüssen der südamerikanischen, afrikanischen, asiatischen und mediterranen Küche machen sich doch immer gut – vor allen Dingen, weil sie einfach und schnell zubereitet sind!

Übrigens leitet im separaten Kochbuch ebenfalls ein kleiner Theorieteil die Möglichkeiten stoffwechseloptimierter Ernährung ein – auch Vorschläge für Trainingspläne und Kraftübungen sind enthalten.

Ein besonderer Kuchentrick

Und wenn das mit der Selbstdisziplin mal nicht so gut klappt? Eine Diät macht keinen Spaß, wenn auf alles verzichtet werden muss.  Doch was ist, wenn eine verlockende Einladung zu einer Feier mit unheimlich lecker aussehendem Kuchen ansteht? Ein Ministück geht ja, aber dann ist Schluss… und schon kommt eine kleine Bemerkung von der Seite „Iss doch noch ein kleines Stückchen. Es sind doch kaum Kalorien drin und du hast es doch eigentlich nicht nötig…“ und schon sind wir drin in der Falle… Was tun? Manchem scheint die Antwort recht klar zu sein, doch dem Unterbewussten wird ein Zweifel suggeriert: Engelchen und Teufelchen streiten sich auf der imaginären Schulter um Verlangen und Disziplin. Auch hierfür haben die Autoren einen Tipp auf Lager: Das erste Kuchenstück nur zur Hälfte genießen (ja Genuss ist ein wichtiger Faktor!) und sich mit dem restlichen Kuchen auf dem Teller Gesprächspartner suchen. Solange der Teller nämlich noch gefüllt ist, sollte keiner ein weiteres Stück anbieten – somit wird dem Dilemma von vornherein aus dem Weg gegangen. Ob es funktioniert, kann ich nicht sagen. Kuchen habe ich mir immer gegönnt – als Ausgleich und weil ich sehr gern Kuchen esse – in Maßen versteht sich!

Das Buch zum Erfolg – Fakten

Die Lauf-DiätHerbert Steffny/Dr. Wolfgang Feil (2009): Die Lauf-Diät. richtig essen + richtig laufen + richtig schlank. München: Südwest Verlag (Verlagsgruppe Random House).

Softcover, 192 S.  , ISBN: 978-3-517-08438-1, € 14,99

Weitere Infos sowie ein Blick ins Buch gibt es hier.

Dr. Wolfgang Feil/Herbert Steffny (2014): Die Lauf-Diät. Das Kochbuch.München: Südwest Verlag (Verlagsgruppe Random House).

Softcover, 192 S., ISBN: 978-3-517-09279-9, € 14,99

Weitere Infos sowie ein Blick ins Buch gibt es hier.

Für mich immer noch Bücher von unschätzbarem Wert – in meinem Kochbuchregal haben sie einen festen Platz. Denn obwohl viele grundlegende Ernährungstipis schon in mein Koch- und Essverhalten übergegangen sind, lasse ich mich noch oft zu den Gerichten aus der „Zauberküche“ hinreißen.

Mein Dank geht an die Verlagsgruppe Random House, für die ich die Bücher kostenlos rezensieren durfte. 

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7 comments on “Fit werden mit der Lauf-Diät (Rezension)”

  1. Ich habe es mir so oft vorgenommen wirklich richtig abzunehmen, aber irgendwie scheitert es ständig 😀
    macht aber nichts, ich fahre dafür jeden Tag mit dem Fahrrad an den See 😀 sollte auch reichen hihi

    Alles Liebe
    Janine

  2. Wow Respekt für deine Leistung. Ich bewundere Leute welche so regelmäßig laufen wirklich! Ich wünsch dir viel Erfolg bei weiteren Laufzielen 🙂
    Der Kuchentrick, haha, ich weiß nicht ob ich den schaffen würde. Aber es stimmt schon, nimmt man sich ein kleines Stück, dann halten einem das alle vor. Aber wenn man etwas auf dem Teller hat, dann sind sie still. Am besten dann mit dem leeren Teller des Partners tauschen und ihm den Kuchenrest unterschieben ^^

    LG und danke für die Vorstellung
    Svenja

  3. Huhu…

    Toller Vorstellung 😉
    Von diesen Büchern habe ich ja schon auf deine Erfahrung gewartet gehabt ^^
    Klickt interessant und ich habe auch schon überlegt, mit dem laufen anzufangen.
    Aber ich glaube, laufen ist einfach nichts für mich.
    Früher bin ich auch immer gejoggt, aber das ist schon ewig her.

    Wünschen dir auch viel Glück beim Straßenrennen.

    Liebe Grüße

  4. Also wenn ich eins bin, dann ist das „ein Läufer“! Ich habe es immer mal wieder versucht, aber das ist nicht das Meine! Lieber hüpfe ich rum und mache Gymnastik oder fahre mit dem Rad von A nach B! Aber ich finde toll, dass es zu dieser Art Diät gleich noch das passende Kochbuch gibt!

    Liebe Grüße
    Jana

  5. Das klingt ja wirklich gut! Ich bin ein kleiner Faulpelz und mache wenig bis gar keinen Sport…
    Ich bewundere es dass du das so durchziehst! Vielleicht sollte ich mir dich doch mal als gutes Beispiel nehmen und auch loslegen 🙂
    Sehr schöner blogpost, danke dass du das mit uns teilst!

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