Warum bist du so wie du bist? Erklär´ es mir, ich will dich doch verstehen!

Wie soll ich was erklären, wenn ich es selbst nicht weiß?!

Ich wünsche mir Nähe und doch halte ich dich auf Distanz.

Weinen möchte ich und Traurigkeit zeigen, doch ich verstecke mich hinter der Maske.

Ich bin ein Pierrot: Eine tragische Figur! Wenn ich will, dann bin ich komisch und fröhlich, doch dann blitzt es hervor und meine Stimmung ändert sich.

Pierrot
© pepinemom

Du bist mein Publikum. Auf der Bühne meines Lebens spiele ich mein Spiel. Ich begeistere und rühre zu Tränen. Ich wechsele meine Rollen wie ein Kostüm und dann bin ich allein.

Weiß nicht mehr, zu welchem Kostüm ich greifen soll. Das eine ist zu groß, das andere zu klein. Und wieder ein anderes nimmt mir die Luft zum Atmen.

Ich suche einen Spiegel. Deinen Spiegel!

Zeig mir, wer ich wirklich bin, denn ich kann mich nicht verstehen…

Mein Blick auf das Publikum bleibt unerfüllt. Ich sehe nichts.

Ich schaue in einen leeren Spiegel.

Wo bin ich?

Der Vorhang fällt. Die Bühne ist leer, das Spiel vorbei und zurück bleibt ein großes

Fragezeichen

Dies ist ein Beitrag zum [*.txt]-Projekt von Dominik Leitner. Weitere fantastische Posts zum 13. Wort solltet ihr euch unbedingt auf seiner Seite neonwilderness ansehen.

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