Vor genau einer Woche machte ich mich auf einen langen Weg, um mir zwei besondere Wünsche zu erfüllen. Voller Vorfreude fieberte ich diesem Tag entgegen und genoss den Luxus,  meine beiden Kinder gut versorgt zu wissen und mich unbedarft einmal nicht als Mutter, sondern als ICH selbst zu fühlen. Eine Frau, die keine Scheu vor Neuem hat und mit einer gehörigen Portion Neugier bereit ist, Neues zu entdecken!

Die kleine Freiheit

Gerade als Alleinerziehende ist es für mich besonders schwer, das manchmal etwas enge Korsett meiner Alltagsrollen zu verlassen, um für eine begrenzte Zeit zu mir selbst zu finden. Das mag sich jetzt für den einen oder anderen Leser etwas komisch anhören, doch das Gefühl, frei von jeder momentaner Verantwortung zu sein und Wege zu gehen, die nach der eigenen Nase eingeschlagen werden, ist für mich so kostbar, dass es etwas Besonderes ist. Diese kleine Freiheit habe ich vielseitig zu nutzen gewusst und eine Einladung mit der Entdeckung einer der schönsten Städte verbunden, die ich je besichtigt habe.

Dresden

Wer nur einen Tag in Dresden verweilt, kann nur einen Bruchteil dessen sehen, was die Stadt zu bieten hat. Da ist guter Rat gefragt: Was ist mir heute wichtig und was kann ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben? Im Hotel riet man mir, eine kurze Stadtrundfahrt mit einem der Touristenbusse zu unternehmen, denn dann würde ich alles Wichtige in etwas 1,5 Stunden gesehen und einen umfangreichen ersten Eindruck bekommen haben. Ich entschied mich dagegen und schaute mir den alten Stadtkern zu Fuß an. Was ich dort alles bestaunen konnte, habe ich euch im Rahmen der letzten #Sonntagsfreude schon berichtet. Und da ja für mich fest steht, dass dies nicht mein letzter Besuch in Dresden war, werde ich sicherlich an einer anderen Stelle noch einmal andere Eindrücke von dieser bezaubernden Stadt und seinem nicht weniger interessanten Umfeld schildern können.

Winterromanze

Ein unscheinbar wirkendes Örtchen etwa 45 Minuten von Dresden entfernt, ist das Städtchen Senftenberg, das idyllisch an einem See gelegen ist und Ziel meiner abendlichen Reise war. Dort wurde ich herzlich von Janina aka Calista und ihrem Liebsten in Empfang genommen und auf eine hinreißende Art unterhalten. Anlass dieser Begegnung war die Brandnooz-Winterromanze, zu der Janine vor einiger Zeit eingeladen hatte. Beide kannten wir uns bis dato nur per Internet, wenngleich sich durch längere und intensive persönliche Austausche schon vielerlei Parallelen, die sich nicht nur auf das Bloggen beziehen, entdecken ließen. Daher war die Freude der persönlichen Begegnung gleich doppelt so groß. Es war wie ein Besuch bei Freunden, die man schon länger kennt. Ich habe mich sauwohl gefühlt und freute mich, ein paar Blogtricks vom „alten Blog-Hasen“ kennenlernen zu dürfen. Besonders interessiert hatte mich dabei ja das Fotografieren. Seit langer Zeit bin ich Fan ihrer Fotos und war natürlich sehr neugierig, mit welchen einfachen Mitteln sie ihre Produkte in Szene setzt. Der Lerneffekt ließ auch nicht lange auf sich warten, denn ihr Liebster zauberte in der Küche allerlei Köstlichkeiten, die alsbald ins rechte Fotografie-Licht in Szene gesetzt wurden. Wissbegierig schaute ich über ihre Schulter und versuchte mit meiner Kamera auch selbst mein Glück. Doch da ich noch keine Spiegelreflex-Kamera besitze, war ich mit meinen Ergebnissen recht unzufrieden. Wie gut, dass ich dann mein Glück mit Janines Kamera probieren durfte :-).

zauberhaftes Essen – selbstgemacht

Denn so habe ich den Gaumenschmaus, den uns Janines Liebster in der Küche gezaubert hat, einigermaßen wohlwollend in Szene setzen können.

Als Vorspeise kredenzte uns der gelernte Koch ein Arrangement aus Knoblauch-Ecken mit Tomatenwürfeln und frischem Basilikum.

 

KnoblaucheckenWährend dieses Amuse-Gueule den Appetit anregte, roch es aus der Küche schon herrlich nach frischen Gewürzen, die alsbald den Gaumen kitzeln sollten. Im Ofen brutzelten knackige Tomaten und Mini-Paprika in einer herzhaften Kräuter- und Gewürzölmischung, die den frühlingsfrischen Hauptgang – Hähnchenbrust an Tagliatelle mit Rucola-Sahne-Sauce – bereichert haben.

Hauptspeise calistaMhhh, war das lecker! Nicht zu verschweigen auch der köstliche Tropfen, der auf der Zunge prickelte. Denn für die Boxen-Party von Brandnooz gab es neben der Cool-Box, aus der einige Zutaten der Tagesspeisen stammten, auch noch eine Genuss-Box zu bestaunen. In dieser Box mit exquisiten Lebensmitteln war ein erfrischender Chardonnay enthalten, den wir uns gern zum herzhaften Mahl haben schmecken lassen.

Blogger kreieren eine Nachspeise aus Milchschnitte

Als auch der Hauptgang verzehrt war, schritten Janine und ich zur Küchenschlacht. Denn auch wir wollten zeigen, dass in uns echte Küchenfeen stecken, die auch aus unüblichen Zutaten für einen würdevollen Nachtisch einen wohlschmeckenden und verführerischen Desserttraum zaubern können. Dies ist uns wahrhaftig gelungen, denn bereits vor meinem Besuch in Senftenberg habe ich mir Gedanken zu einer Dessertvariation auf Basis von Milchschnitten gemacht. Dessertideen mit Milchschnitten gibt es im Internet zur Genüge, doch für diesen einzigartigen Abend sollte es etwas Einmaliges werden. So überlegte ich mir, aus Milchschnitten, Äpfeln, Zimt, Mehl, Butter, Zucker und Joghurt einen Apple-Crumble samt Schlummersauce zu zaubern, der als „Limalisoy meets Calista“-Experiment ein Zeichen setzen sollte. Also schritten wir Mädels in die Küche, schnippelten Äpfel, zerteilten Milchschnitten und rührten Teig und Sauce.

Apple-Crumble

Und nachdem der Zimt so herrlich duftete und die Milchschnittencreme mit Joghurt und noch etwas Zimt angereichert wurde, war es Zeit für die Dessert-Schlemmerfreude.

Milchschnitten Apple-Crumble

Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Geschmacksexplosion sich im Mundraum vollzogen hat: Äpfel, die mit Chardonnay angeschwitzt wurden und unter einer Decke der Milchschnitten-Crumble-Masse eine Liaison mit der Joghurtsauce und etwas Zimt eingegangen sind! Ahhhh, welch ein Genuss! (Rezept zum Nachmachen)

Nach dem feinen Dessert wurde noch allerhand erzählt, gelacht und Brandnooz-Produkte entdeckt. Die Zeit verging rasend schnell, aber nach 5 aufregenden und fröhlichen Stunden war auch die Zeit des Abschieds gekommen.

Eine liebevoll gepackte Goodie-Bag

Mit einer prall gefüllten Box unterschiedlicher Lebensmittel sowie liebevollen Kleinigkeiten für meine beiden Kinder verabschiedete ich mich aus Senftenberg.

Goodie Bag

Als Fremde bin ich gekommen und wurde gleich so freundlich willkommen geheißen, dass ich auf ein Wiedersehen mit diesen zwei bezaubernden Menschen nicht verzichten möchte. Ich hoffe, dass sich unsere Wege bald wieder kreuzen! Wer weiß, vielleicht darf auch ich einmal eine Brandnooz-Boxenparty ausrichten, so dass ich mich für die fabelhafte Winterromanze mit einer zünftigen Gartenparty revanchieren kann :-).

 

 

 

Gefällt dir der Beitrag? Dann freue ich mich übers Teilen 🙂

3 comments on “Limalisoy meets Calista => Brandnooz-Boxenparty”

  1. Huhu..

    Das klingt, als wäre es ein leckere, Spaßiger abend gewesen 😉
    Das Essen sieht wirklich gelungen aus und so wie du es beschreibst, war es dieses auch. Deine Kids haben sich dann auch sicherlich über die kleinigkeiten gefreut 😉

    Liebe Grüße

  2. Danke das du da warst, es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet 🙂 und es war auch eines meiner größten Anliegen dich mal persönlich kennenzulernen 🙂
    DANKE!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.