#DeinDingChallenge

DDCSo nu isses vollbracht! Mein erstes „Ding“ meiner gestrigen Liste kann abgehakt werden, yeah!  @ Steffi: Nun gibt es einen Punkt für mich, lalalalala!!!! 🙂 Nun darfst du aber auch neugierig sein, aber vielleicht weißt du auch schon des Rätsels Lösung, da du meinen vorherigen Beitrag aufmerksam gelesen hast. Wie bereits angekündigt, haben meine Große und ich den Mutter-Tochter-Tag mit einem Kuchen beendet. Naja, was heißt schon beendet? Wir haben unsere wenigen Stunden der Zweisamkeit mit Reiben, Drücken, Zerquetschen und Kneten verbracht und dabei eine himmlische Apfeltarte gezaubert:

IMG_2585 Das Ganze mal in Bildern…

Mit einem Handrührgerät werden 125 g Mehl mit einer Prise Salz und 75g weicher Butter so richtig in Schwung gebracht. Dann werden 40 g Amarettini zerbröselt, mit 50 g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker unter die Butter-Mehl-Masse gemengt. Die fertige Masse macht es sich auf dem Boden einer Tarte-Form oder einer Springform (24er) gemütlich und wartet auf die Apfelhaube. Derweil wird der Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgewärmt, damit es das leckere Törtchen auch schön muckelig hat 😉

IMG_2593Nachdem etwa 750 g süß-säuerliche Äpfel ein Bad genommen haben, werden sie geköpft und gevierteilt (welch grausames Ritual…) und schlussendlich in ihre Einzelheiten zerteilt – genauer gesagt: mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben geschnitten. Dicht an dicht werden sie auf den Krümelboden drapiert und dürfen den letzten Weg ins Krematorium auf sich nehmen. Doch zunächst werden sie mit 25g geschmolzener Butter gebauchpinselt und mit einem Gemisch aus 20 g Zucker und 1/2 TL Zimt sowie einigen zerbröselten Amarettini zur letzten Ruhe gebettet. Im warmen Kämmerlein wird sie auf der zweiten Schiene von unten für etwa 30-40 Minuten eine letzte Metamorphose vornehmen. Erst dann droht das nahe Ende. Die letzte Reise. Die ewige Ruhe. In voller Schönheit mit unfassbar gutem Geschmack wird sie als leckerste Apfeltarte in aller Munde bleiben. Wie heißt es so schön: So lange die Erinnerung nicht stirbt…. Lecker war´s!!!! IMG_2594

Apfeltarte de luxe = MeinDing <3

Auf zum nächsten Teil der Challenge….

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Mutter-Tochter-Tag

IMG_2579Obwohl ich heute etwas anderes auf meinem „Fleißzettelchen“ hatte, habe ich mir zwischendurch eine kleine Auszeit genommen, um mit meiner Großen unseren letzten gemeinsamen Ferientag gebührend auszufüllen. Die Unterrichtsvorbereitung für die Schule musste dafür mal links liegen gelassen werden! Stattdessen zog es uns hinaus in die weite Welt – nein, nur ein wenig in die verschlagenen Winkel unseres Wohnortes. Dort haben wir tolle Momente festgehalten.

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Und zwischen den kahlen tierfreien Wiesen haben wir dann doch IMG_2568noch lustige Exemplare entdecken können! Es schien fast so, als ob diese netten Calloway-Rinder nur auf uns gewartet hätten…

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Wir verweilten dort ein wenig und beIMG_2566obachteten d
ie zotteligen Tiere. Es war ein schöner und besonders ruhiger Moment, der nur von dem matschigen Geräusch, das die Rinder machten, sobald sie einen Huf nach dem anderen im Matsch „parkten“, untermalt wurde. Dann entschieden wir uns für den nächsten Programmpunkt: Kuchen backen! Denn dies ist Bestandteil meiner #DeinDingChallenge, über die ich gestern schon berichtet habe.

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#DeinDingChallenge

DDC

Die liebe Steffi quält sich durch ihre 50 Dinge in einem Jahr und hat nun eine Challenge ins Leben gerufen. Jeder der sein Ding macht und davon berichtet, sammelt einen Punkt. Der Punktsieger darf ihr dann das nächste grauselig-schauriges „Ding“ auswählen. Da ich nun die erste bin, die auf diesen Zug aufspringt – so Steffi, das haste nun davon, jetzt kannste nicht mehr kneifen 😉 – rechne ich mir einige Chancen aus…

IMG_2548Die erste Herausforderung für mich war das Erstellen einer eigenen Liste. Was will ich machen? Was könnte mein Ding sein? Die Antworten darauf sind mir nicht leicht gefallen, nachdem ich aber den ganzen Tag über immer mal wieder nachgedacht habe, habe ich nun endlich eine Liste beisammen.

Wer genauer hinschaut, kann per se nichts Unspektakuläres entdecken, die Erläuterungen zu den einzelnen „Dingen“ sind da jedoch vielversprechender.

Zum Thema Kino: Ich war vor Kurzem mit meiner Familie im Kino. Ein Kinoabend mit Freunden ist so lange her, ach ich kann mich gar nicht erinnern. Das Witzige, bei eigentlich das Traurige an der Geschichte ist: Ich hatte zur Geburt meiner Kleinsten (immerhin vor mehr als drei Jahren) zwei Kinogutscheine für einen Kinoabend bekommen. Die sind im letzten November abgelaufen!!! Somit hatte ich es in drei Jahren nicht einmal geschafft, mir einen netten Abend in netter Gesellschaft zu machen. DAS ist jetzt eine Herausforderung, die ich demnächst unbedingt angehen möchte!

Thema Buch: Ich lese ständig Bücher, ABER das sind alles Fachbücher etc. Wann ich zum letzten Mal einen Roman gelesen habe, ahhhh vor mehr als einem Jahr. Deswegen wird das jetzt auch mal Zeit, meine Bücher in den Regalen nicht nur als Deko anzusehen, sondern auch mal von innen zu betrachten bzw. zu lesen.

Thema Nähen: Ich nähe total gern, aber in letzter Zeit ruhen die Maschinchen. Ich habe zwar Ideen, aber der Antrieb fehlt mir, um diese auch mal anzugehen. da meine Nachbarin demnächst ein Baby bekommt, will ich mich mal an einem selbst genähten Body probieren – sowas habe ich nämlich noch nie gemacht. Außerdem hätte ich auch für die Schule gern ein Kreidetäschchen. So eines habe ich meiner Freundin zum Referendariat geschenkt, mir selbst aber keines gemacht (jaja, der Schuster mit seinen Leisten eben!).

Was war denn noch auf der Liste? Ach ja, das Gitarrenlied! Nachdem unsere Gitarrenfrau so viel Input gegeben hat, muss ich mir unbedingt mal Zeit nehmen, um das Zigeunerlied zu üben. das klingt so toll . wenn man es KANN und das will ich unbedingt!!!

Und als Erstes nehme ich mir die Apfeltarte vor. Das Rezept liegt nun schon so lange auf meinem Schreibtisch, dass ich es morgen unbedingt ausprobieren muss! Immerhin habe ich noch einen Tag Ferien und total Bock auf Apfelkuchen. So Steffi, ich lege nun vor 😉 Wir haben nen Deal!!!!

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Fischfang IV: Die erste Liebe

Bei dem Gedanken an die erste Liebe denkst du jetzt bestimmt an deine ersten männlichen/weiblichen Erfahrungen, den ersten Kuss, die ersten sanften Streicheleinheiten oder … Als süße Erinnerungen wandern sie bei bestimmten Gelegenheiten durch deinen Kopf. Du hörst ein bestimmtes Lied, schaust einen alten Film oder kommst an einen besonderen Ort, all das kann deine Erinnerung für einen kurzen Moment noch lebendiger werden lassen. Doch möchte ich dich heute nicht an diese erste Liebe erinnern, denn die, die ich meine, liegt noch viel weiter in deiner Vergangenheit. Denke noch ein paar Jahre zurück! Welche Erinnerungen hast du noch an deine frühe Kindheit? Gibt es Wohlfühlsituationen, in denen du dich geliebt und geborgen gefühlt hast? Kommt dir ein bestimmter Geruch in den Sinn, den du mit lieben und fürsorglichen Menschen in Verbindung bringst? Ja – nein – vielleicht…

Was ich für dich im Netz gefunden habe, ist von großer Bedeutung für dein Leben. Denn die Weichen für dein Leben, für deine Beziehungen, deine Einstellungen, Vertrauen und Misstrauen werden durch die erste Liebe geprägt. Es geht um die Erfahrungen, die du bereits im Mutterleib und in den ersten drei Jahren deines Lebens gemacht hast. Wenn du neugierig bist und wissen möchtest, was ich zum Thema Bindungserfahrungen entdeckt habe, dann schau auf meine Seite „aus dem Netz gefischt“ und scrolle bis nach unten durch. Dort findest du den passenden Artikel.

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# Sonntagsfreude

Wenn du möchtest, kannst du mich begleiten und mit mir meine Woche Revue passieren lassen…

Diese Woche war durchwachsen: gute und weniger gute Ereignisse gaben sich die Klinke in die Hand. Am Montag und Dienstag stand ich noch einigermaßen neben mir. Kopfschmerzen und extreme Müdigkeit quälten mich. Das ging sogar so weit, dass ich nachmittags auf dem Sofa eingeschlafen bin und so die Abholzeit meiner Kinder um 20 Minuten verpennt habe. Das ist mir noch nie passiert, zeigt aber, was wohl in meinen Knochen steckte. Wie dankbar bin ich daher über das Personal unserer Kita, in der die Große nach der Schule bei ihrer kleinen Schwester bleiben durfte. ♥

Mittwoch hatte ich allerlei organisatorische Dinge zu regeln, dass mir für mich selbst irgendwie keine Zeit blieb. Doch dann durchbrach ich diesen Rhythmus- so durfte das einfach nicht weiter gehen! Ich nahm mir Zeit für mich und für die Kinder. Wir bastelten, alberten rum und lachten sehr viel – wie du dir denken kannst, sorget das auch wieder für Energie. Dann ging es stetig bergauf, so dass ich am Donnerstag wieder mit vollem Energiefass durch die Gegend schritt… An diesem Tag hatten wir einen Kochabend mit dem Kollegium – quasi als Ersatz für eine Weihnachtsfeier. Dort gab es fünf Gruppen, in denen Speisen und Getränke zubereitet werden sollten. So hatten alle viel Spaß und bereiteten diverse Speisen zu, die wir uns auf der Zunge vergehen ließen.
IMG_2505Mit meiner Gruppe habe ich meinen persönlichen Hauptgewinn gezogen: Cocktails und Tischdeko! Yeah, genau mein Ding. So sah das dann aus:

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Es gab viel zu lachen, zu bestaunen und zu erzählen: alles in allem ein rundum gelungener Abend 😉 Und das Beste kommt zum Schluss, denn meine Kollegin brachte mir eine Kommode für meinen Vorflur mit. Bei ihr steht sie nur rum und bei mir darf die schlichte Kommode ihr letztes Dasein als umfunktionierter Schuhschrank genießen.

Das Wochenende klopfte schon mal an und brachte am Freitag wieder einen Grund zur Freude: meine Große hat ein fantastisches Zeugnis bekommen, so dass ich mit ihr einen kleinen Shoppingnachmittag gemacht habe. Du kannst dir vorstellen, dass das echt klasse war: Mutter und Tochter ganz allein, keiner der stört und wegen Wartezeiten meckert… In Ruhe alles anschauen, probieren und in die strahlenden Augen meiner Großen zu schauen, weil es heute vordergründig um sie geht. Ein toller Nachmittag, über den ich mich auch jetzt noch freue – eben richtige Sonntagsfreude, die von Herzen kommt.

Andere Sonntagsfreuden kannst du bei kreativberg lesen. Dir noch einen schöne Restsonntag mit strahlendem Sonnenschein draußen und viel Sonne im <3!

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Etappenziel rückt näher…

Oh man, was geht im Januar bloß ab… Ich fass´ es gerade selbst nicht. Habe ich mir noch zu Beginn des Monats Gedanken gemacht, ab wann es für mich wieder Blogger-Gründe zum Feiern gibt, kann ich bald wieder loslegen. Kleine Etappenziele werden demnächst wieder erreicht sein.

So wie es ausschaut, bin ich nicht weit von der 2000-Aufrufe-Marke entfernt und das in so kurzer Zeit! Ihr scheint wirklich gern zu lesen, was ich so schreibe… Im Übrigen habe ich auch Leser-Zuwachs unter den Follower(n) erhalten. Mein Dank geht daher an meine Neulinge Keksi72, frauanteich und D.H.. Ihr gebt mir einen Grund zum Lächeln 😉IMG_2339

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Hurra, sie liest wieder

Es grenzt schon fast an ein Wunder! Meine eigentlich lesemuffelige Tochter hat die Lust am Lesen gepackt…

Was hab ich nicht alles versucht, um ihr Leselust zu verschaffen? Die tollsten Tierbücher (Pferde, Delfine, etc.) habe ich ihr angeschafft, bin mit ihr in die örtliche Bibliothek gefahren, damit sie sich selbst etwas aussucht und und und. Selbst die „Leseraupe“ in der Schule, die nur mit einer Perle länger wird, wenn das Kind den Leseausweis mit vollen Unterschriften abgibt, hat sie nicht wirklich motivieren können. Meiner Großen war das nahezu egal. Frei nach dem Motto „Ich kann doch lesen, warum soll ich euch das denn immer beweisen“ hat sie sich allen Tricks gegenüber verwehrt… Und nun?

Angestachelt durch ein schönes Bücherpaket des LOEWE-Verlags hat sie Lust bekommen. „Mama testet ja ab und zu mal so ein paar Sachen – das kann ich auch“, scheint sie sich gedacht zu haben. Denn als ich ihr erzählte, dass wir nun Bücher genauer unter die Lupe nehmen und der Verlag auch an ihrer Meinung interessiert ist, hat es irgendwie Klick gemacht. Mullmaus fühlt sich nun wichtig, sie kann mit ihrer Meinung anderen Kindern und deren Eltern helfen, Entscheidungen zu treffen… Seitdem liest sie fast jeden Tag und schnappt sich immer mal wieder ein Buch. Herrlich!!! Während sie nun bereits das zweite Buch unserer Bücherkiste angefangen hat, darf ich nun unsere erste gemeinsame Rezension zu „Kleiner Hund auf großen Sprüngen“ (Bengt Birck) verfassen ♥

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Seid gespannt auf unsere erste Buchvorstellung, die es in der Kategorie „Buchtipps“ zu lesen gibt.

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Tollabox vs. Wummelkiste

Kennt ihr schon die tollen pädagogischen Beschäftigungskisten, die euren Kindern kleine aber feine Abenteuer ermöglichen? Ich ehrlich gesagt auch nicht, aber nun dürfen meine Kinder sie entdecken!

Die Rede ist zum einen von der Tollabox, IMG_2518einer pädagogisch entwickelten Bastel- und Entdeckerbox mit allerlei Inhalt für Kinder von etwa 4-10 Jahren und zum anderen von der Wummelkiste, einer Expertenbasierten Kiste, die mit Elternhilfe optimiert und mit Wummeltestkindern auf Handhabung und Spielspaß geprüft wurde. Alles in allem also zwei wunderbare Konzepte, die Kinder in eine eigene Welt entführen sollen.

Welch ein Zufall, dass ich ausgerechnet beide Boxen zur gleichen Zeit erhalten habe. Dies ermöglicht mir und meinen Kindern zeitnahe Auseinandersetzungen und Spielbeschäftigungen unter nahezu gleichen Bedingungen. IMG_2497Der Fairness halber werde ich jeder Box einen separaten Beitrag widmen (folgt noch) und die unterschiedlichen Inhalte genauestens vorstellen. Am Schluss werde ich dann meine Kinder entscheiden lassen, welches Thema ihnen am ehesten gelegen oder gefallen hat: Afrika (Tollabox) oder Zaubereien (Wummelkiste). In Sachen Entscheidung hat erstmal das Zauberthema das Rennen gemacht. Während im CD-Player „Bibi Blocksberg“ rauf und runter läuft, basteln die Kinder bereits an Zauberhut, -stab und dem Zaubermaskottchen…. Also darf man gespannt sein, wer oder was heute noch verzaubert wird 😉

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Das traurige Ende eines Schneemannes

Was war das gestern für eine Freude, als es zum späten Nachmittag dicke Schneeflocken vom Himmel rieselte! Meine Kinder wollten natürlich schnell raus und den Schnee aus nächster Nähe erleben. Da wir einen kleinen Übernachtungsgast bei uns hatten, hieß das für mich 3 mal: „Ich brauche meine Schneehose. Wo ist meine Mütze? Kannst du mir helfen? Wo sind meine Stiefel? Kann ich schon raus?“ Natürlich alle durcheinander und jeder wollte die erste sein – meine Große konnte sich ja schnofelst versorgen, vergaß in aller Aufregung jedoch Schal und Mütze, so dass ich ihr das dann doch noch reichen musste. Als alle Kinder draußen waren, schloss ich die Tür von innen und atmete mal kurz durch – der Nachmittag war bis dato auch recht lang.

So gönnte ich mir einen leckeren Cappuccino und schaute meinen Kindern in aller Ruhe beim Toben im Schnee zu. Sie beschmissen sich mit kleinen Schneekugeln, holten ihren Schlitten, um größere Schneekugeln zu transportieren und hatten sichtlich Spaß. Ich wunderte mich noch, warum sie keinen Schneemann bauten – sonst waren sie immer sehr schnell und eifrig dabei, aber warum auch? Der Schnee würde ja auch morgen noch da sein – dachte ich!

Als es bereits dunkelte, sah ich sie doch noch große Kugeln über die Wiese schieben. In Teamarbeit kullerten zwei Kugeln samt Kindern herum 😉 Während ich einen großen Schnittchenteller, einen Gemüseschmetterling und ne große Kanne warmen Kakao zubereitete, gab die Große draußen den Ton an und delegierte notwendige Arbeitsschritte an die Kleinen. Gegen 18 Uhr präsentierten sie stolz ihren Schneemann und freuten sich wie Bolle. Eigentlich sollte ich dann rasch eine Möhre aus der Küche bringen. Der Schneemann brauchte ja immerhin eine Nase. Steine für Augen und Knöpfe fehlten auch noch. Da meine Große sehr viel Wert auf Kleinigkeiten legt, überschlug ich im Kopf die Zeit, die sie benötigen würde, um die optimalen Steine dafür zu finden. So entschied ich, dass diese Zeit auf morgen früh verschoben werden müsse und rief die Kinder – etwas verschneit und mit glühenden Wangen – zum Abendessen hinein. Sie genossen den warmen Kakao, der ihnen die Kehle hinunterrann und sie von innen wärmte. Herrlich zufrieden sahen sie aus 🙂

Am nächsten Morgen sollte der Schneemann zu seiner Topform auflaufen, damit er den nachbarschaftlichen Schneemann-Contest sicher gewinnen würde. Doch leider habe ich mich verschätzt: Das kalte Wetter hielt nicht an. Es taute und brachte den heiß geliebten und umsorgten Schneemann zum Einstürzen. Für die Kinder war das jedoch eine Sensation. Jeder wollte es sehen, so dass sich drei Nasen dicht an dicht ans Küchenfester drängten. Zum Glück dachte in diesem Moment niemand an meine „Versprechungen“ des Vorabends, denn weiterbauen konnten sie nun definitiv nicht mehr 🙁

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Zeugnisse – Jammerlappen?

„Heute gibt es Jammerlappen“ war eine Aussage, die ich zu den Zeiten der Zeugnisausgabe immer mal wieder hörte. was damit gemeint war, verstand ich zunächst nicht. Ganz im Gegenteil – ich freute mich regelrecht drauf und trug es dann voller Stolz heim. Als meine Großmutter noch lebte, war das dann der Tag der Taler, denn für jede 1 gab es 5,- DM. Da ich meistens sehr gute Zeugnisse aus der Schule mitbrachte, war dies dann der Moment, der mein Sparschwein zum Klimpern brachte. Warum also Jammerlappen? Auf der weiterführenden Schule wusste ich dann, was damit gemeint war. Aus der kleinen behüteten Dorfschule in eine auch noch eher kleine Stadschule, in der sich eine Vielzahl von Kindern umliegender Dörfer versammelte, die insgesamt eine weitaus höhere Heterogenitätsrate im Unterricht zur Folge hatte. In dieser neuen Gemeinschaft erfuhr ich, warum ein Zeugnis auch als Jammerlappen bezeichnet wurde. Es gab Kinder, die so schlechte Noten bekamen, dass sie ihr Zeugnis zerrissen und sich nicht nach Hause trauten. Da kam es auch schon mal vor, dass jemand weinend in der Ecke saß und getröstet werden musste. Für mich bis dato eine völlig unverständliche Situation. Ob sich die Zeiten im Allgemeinen mittlerweile geändert haben, mag ich nicht vollends zu beurteilen. Ich weiß nur, dass sich die Einstellung der Eltern weitgehend geändert hat. Denn im Zeitalter von Überbehütung, Helikoptering, Therapievielfalt, Nachhilfemarathons etc. reißen sich manche Eltern beide Beine aus, um ihre Kinder bildungsmäßig zu unterstützen. Doch ist das auch alles gut so? Für mich persönlich stellt sich die Frage nicht. Ich habe eine Tochter, die ein sehr gutes Zeugnis bekommen hat – aber nicht, weil ich als Mutter und Lehrerin dazu angetrieben habe. Ganz im Gegenteil: ich lasse sie eigenverantwortlich lernen, trage ihr nicht die Schulsachen hinterher und „freue“ mich insgeheim, wenn sie mal eine Hausaufgabe vergisst. Denn das sind meiner Meinung nach die richtigen Lernerfahrungen, die für eine gute Entwicklung sorgen. Meiner Tochter war es reichlich unangenehm, dass sie einen Tag ohne Hausaufgaben oder mal ohne Arbeitsmaterial zu Schule ging. Ihr müsst wissen, dass sie super penibel sowie zuverlässig ist und dabei kaum einen Fehler macht. Dass ihr dann doch mal etwas entfallen ist, ist eher ein Segen und somit absolut menschlich. Natürlich bin ich stolz auf sie und freue mich über ihr tolles Zeugnis. In erster Linie soll sie sich aber selbst darüber freuen, denn es ist ihr Lohn für ein Schulhalbjahr: Sie lernt für sich und nicht für andere…

Zu diesem Thema habe ich etwas im Netz gefunden, das auch in die Richtung der elterlichen Überbehütung geht. Nähere Hinweise dazu und auch über „artverwandte“ Artikel gibt es wie immer in meiner Kategorie „aus dem Netz gefischt„.

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