Mach was draus!

heute ist ein Tag, an dem ich alles gleichzeitig mache: Den Dreck vom letzten Jahr beseitigen, mit den Kindern kreative Ideen umsetzen (aktuell erwecken wir Steine zum Leben), meinen täglichen Blogfeed lesen und zwischendurch mal ne Pause einlegen. Ach was sind Ferien doch schön!!!

Bei Katja von http://maedchenmitherz.de habe ich eine wunderbare gedankliche Inspiration bekommen.jahreswunsch 2015

Wie oft sagen wir uns „im nächsten Jahr mache ich dieses und jenes“ oder „neues Jahr – neues Glück“ oder was auch immer sonst noch in diese Kategorien gehört… Zu Beginn ist man motiviert und lässt sich doch viel zu schnell von der alltäglichen Mühle einholen, verwirft seine Vorsätze (sofern man welche hatte) und lässt sich vor den altbewährten Karren spannen! Die vielen guten Wünsche, die per WhatsApp, Mail oder gar persönlich eintrudeln werden dabei freundlich lächelnd und wohlmeinend gut in Empfang genommen – bleiben aber meistens inhaltsleere Floskeln. Katja hat sich dazu ein Mini-Poster gemacht und es gut sichtbar aufgehängt. Da ich gerade keinen Drucker zur Verfügung habe, kann ich ihr nicht nacheifern. Denn zum Nacheifern oder auch als Gedankenstütze hat sie dieses „Poster“ allen Nutzern zum Download zur Verfügung gestellt. Schaut ruhig mal rein, ist ein schöner kreativer Blog einer „Bloggerin mit Herz“!

Ich habe mir überlegt, wie ich ihr Motto am besten umsetzen kann – auch ohne Drucker.

Da dieser Blog in diesem Jahr vielleicht so etwas wie ein „what happens in my life“ Geschreibsel wird, poste ich doch Katjas Motto auch im ersten Post des neuen Jahres. So hab ich es für mich präsent und werde hoffentlich daraus mein Credo für 2015 ableiten. Jawoll, ich meine das ernst!

Was wäre das Leben, wenn wir nicht den Mut hätten, etwas zu riskieren, zu wagen, oder gar sich an etwas Wichtiges zu erinnern!!!! So what: take it simple and with passion!!!!!

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Alles neu macht der Mai!

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Hä? Wieso denn Mai, stimmt doch gar nicht! Alles neu im Dezember war die Devise der vergangenen Tage. Umräumen bis zum Abwinken und das mit vielen Hindernissen!

Der letzte Rest – oder das, was vom Tage übrig blieb

Angefangen hat alles ganz harmlos mit dem Umräumen meines Arbeitsbereiches aus dem Schlafzimmer in das Wohnzimmer. Opfer dabei war nur eine kleine Alu-Fußleiste, die sich durch Hauruck-Aktionen meinerseits etwas verbogen hat und nicht mehr auf dem Boden in der Türzarge liegen wollte. Kann man ja wieder gerade rücken! Es folgte die Verlegung meiner heißgeliebten IKEA-Expedits vom Schlafzimmer in den Flur. Bis auf eine Kommode und einem riesigen Kleiderschrank war das Schlafzimmer nun leer – ein neues Bett wartete bereits auseinander geschraubt im Keller.

Zur großen Freude meiner Ältesten habe ich ihr einen Zimmertausch angeboten, so dass sich ihr Reich nun sichtbar vergrößerte. Es fehlten dann nur noch ihre Möbel! Ist doch ein Klacks, dachte ich, das haben wir schnell erledigt! „Kein Problem, wir bekommen das schon hin!“ Klappte mit den kleinen Möbeln auch echt gut: geringfügig erleichtern und dann ab auf nen kleinen Teppich und ruck-zuck über den Flur geschoben.

Irgendwann machte sich meine Erkältung deutlich bemerkbar und zeigte mir, dass ich meine Kräfte ziemlich überschätzt habe. Also doch warten, bis männliche Hilfe am Abend nach der Arbeit eintrifft? Nein, ungeduldig wie wir Mädels nun mal sind, wollen wir es jetzt und sofort! Es eilten zwei Helfer herbei und packten an: der Mädchenkleiderschrank wechselte flugs die Räume und mein großer Kleiderschrank wurde abgebaut. Wir dachten, dass nun das Schlimmste überstanden sei und entschlossen uns, das IKEA-Metallhochbett im Kinderzimmer abzubauen und das neue Elternbett aus dem Keller zu holen und aufzubauen. Wenn das alles nur so einfach gewesen wäre, wie es der Plan war!

Den insgesamt dritten Abbau verweigerte das gute Stück. Keine Möglichkeit, die Schrauben aus dem Gestänge zu ziehen, weil die Gewinde tief reingerutscht sind und kein Rankommen mehr möglich machte. Meine Laune veränderte sich schlagartig; Optimismus und Euphorie verwandelten sich in Ratlosigkeit und Zweifel. Ein Freund der Familie blieb aber ruhig und wollte es durch die Türen zirkeln. Das Problem an dem Plan war aber unser verwinkelter Flur: passt nicht! Ein neuer Plan: „Wir heben das Bett durch die Fenster und zirkeln es um die Mittelholme herum“. Mit drei Erwachsenen und etwas hin und her haben wir es geschafft: Das Hochbett stand im Garten! Nun nur noch einmal rum und dann durch das andere Fenster wieder rein, dann haben wir´s. Wir hoben es an, drinnen wurde gezogen und dann steckten wir in der Falle. Der Abstand von Wand zu Fenster ist im neuen Zimmer etwas geringer als im alten! Wir wollten nur noch Sch… schreien und rissen uns zusammen. Nochmal raus, Bett anders gedreht und durch die andere Fensterseite rein (Abstand zur Wand ist hier größer). Der Plan war gut und die Umsetzung besser als mit der ersten Methode – es fehlten aber trotzdem noch 1,5 cm! Ich rief nach der Flex und wollte die Bettbeine kürzen, aber unser Handwerker vom Dienst behielt die Ruhe und löste ein Fußplättchen ab (immerhin ein knapper cm). Wie sollte es anders sein – es passte immer noch nicht! Jetzt aber die Flex – rief ich – hat ja so keinen Sinn! Nein, unser „Mann der Stunde“ wollte es nochmal anders machen. Meine Geduld war vorüber. Ich fügte mich nur noch und dachte mir meinen Teil. In Gedanken suchte ich schon im Keller nach der Flex und siehe da! Mit ganz viel Gefühl, nem eingequetschten Finger und ner Macke in der Wand war das Bett endlich im neuen Zimmer! Meine Tochter überschlug sich vor Freude und freute sich schon auf die erste Nacht im neuen Zimmer. Emsig wie ein Bienchen räumte sie Regale ein, richtete ihren Stofftieren einen Platz in ihrem Bett ein und legte die Gästematratze für ihre kleine Schwester in ihrem neuen Zimmer aus – die Schwestern halten zusammen und verbringen die erste Nacht im neuen Zimmer gemeinsam!

Nun ja, wir Erwachsenen hatten ja auch noch viel zu tun und bevor es zur Pause mit gelieferter Pizza kam, wurde noch so manches im neuen Schlafzimmer gerückt und aufgebaut.

Mittlerweile ist immer noch nicht alles an seinem Platz, aber hey – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

Fazit: eine verbogene Fußleiste, zwei Macken in der Wand, kleine Kratzer auf dem Boden aber ein ganz glückliches Mädchen

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Der Vampir neben mir

Es sind schon ein paar Tage seit meinem letzten Post vergangen und auch ne ganze Menge passiert – wenn ich in den nächsten Tagen mal ein wenig mehr Zeit habe, wird davon was „abgeliefert“.

Vorstellen möchte ich euch aber den nicht veröffentlichten Teil der „Biss-…“-Bücher. Stepheny Meyer hat ihre Geschichten zwar unglaublich spannend und lesenswert, aber eben nicht realistisch geschrieben. Dafür sorge ich jetzt: „Biss zum Überleben“ – heißt meine Geschichte; kein Roman, aber ein Bericht….

Seit einigen Jahren habe ich mein wohnliches Kleinod neben einem Vampirtempel gefunden. Hier lebt es sich ganz wunderbar: ein nah gelegener Wald mit wilden Tieren (Wildschweine, Rotwild, Füchse und Eulen wurden gesichtet – der Fuchs schleicht sich sogar in den Garten), finstere verwinkelte Waldwege, herrliche Steigungen zum Hausberg, geheimnisvolle Verstecke. Rundum ein Idyll, das zahlreiche Menschen zum Geocaching, Wandern, Spazierengehen oder Schlendern anlockt. Warum nicht auch Vampire? Immerhin wohnen die Wölfe auch nicht allzu weit entfernt (da wären wir wieder bei den unterschiedlichen Protagonistenfamilien der Biss-Serie von Stepheny Meyer). Nun denn, ich habe mich mit den örtlichen Gelegenheiten arrangiert und um den Vampirtempel stets einen großen Bogen gemacht. Frei nach dem Motto: Wen ich nicht sehe, sieht mich auch nicht… Obwohl, wie war das noch mit den geheimnisvollen Dingen? Verlockend sind sie ja schon irgendwie – aber nein, ich gehe da lieber auf Nummer sicher!

Jedes Jahr zum 26.12. laden die Vampire zum feierlichen Treffen ein. Eine große „Anhängerschaft“ versammelt sich auf dem Hof. Man kann es schon mit einem Gewimmel im Bienenkorb vergleichen… – es wird immer mehr! Was verbirgt sich hinter diesen Wiederholungstätern? Sind wir bald alle von gebissenen Individuen umgeben? Ist eine Invasion zu befürchten? Meine Neugier verstärkte sich bereits im letzten Jahr, doch dann fehlte mir letztendlich der Mut, mir ein eigenes Bild vom örtlichen Geschehen zu machen. In diesem Jahr fasste ich meinen ganzen Mut zusammen, ließ mich insbesondere von Steffis Blog (http://50dinge.blogspot.de) inspirieren und nahm den kurzen Weg bei Eiseskälte und strahlendem Sonnenschein auf mich!

Etwa fünf Minuten später befand ich mich im Eingang, wo ich auch gleich herzlich in Empfang genommen wurde. Um die Kinder zu besänftigen und ihren Mut zur Begleitung zu belohnen, bekamen sie dort beide eine Tafel zarteste Lindt-Alpenmilch-Schokolade in die Hand gedrückt (tja, wie man Kinder glücklich macht, wissen Vampire scheinbar sehr gut). Ok, Rückzieher war dann wohl zwecklos, wer nimmt schon einem Kind die Schokolade wieder weg?

Gut, der Clan hatte mich nun in seinen Fängen: Ich folgte willig den Anweisungen, zückte meine Legitimationskarte und ließ mich mit einem besonderen Klebchen abstempeln… Jetzt war ich in der Mühle – entrinnen zwecklos! Der Vampir war zum Biss bereit. Angst machte sich breit, als ich die langen scharfen Zähne sah, aber hey! – alles für einen guten Zweck.

„Biss zum Überleben“ – mein Blut für jemanden, der es nötiger hat als ich!  So rann der rote „Saft des Lebens“ meinen Arm hinunter und sammelte sich in einem Behälter. Damit war ich ERSTSPENDER und zukünftig wohl auch Wiederholungstäter.

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Süßer die Glocken nicht klingen…

— als zu der Weihnachtszeit! Oh ja, was war das für ein Heiligabend!

Morgens noch in aller Eile Geschenke verteilt, zu guter Letzt noch einen Weihnachtsstrumpf als Geschenkverpackung genäht (Geschenkpapier war ausgegangen), die letzten Einzelheiten eingekauft (es fehlte dann leider kurzfristig doch noch etwas für das Weihnachtsessen) und ganz schnell vor dem großen Auftritt das Engelskostüm verbessert. Kurz vor dem Zeitpunkt, an dem die Kirche rappelvoll wurde losgefahren und dann erstmal ganz tief durchatmen! Nicht so mit meinen aufgeregten Kindern: während sie sich im Keller der Kirche sammelten, den letzten Schliff ins Outfit steckten, schlug das Lampenfieber zu… „Ich möchte was essen, ich habe Durst, wann geht es los…“ vs. „Oh Mama, ich weiß schon alles, mach mir lieber nen geflochtenen Kranz – ich möchte doch keine Locken haben, ja ich pass schon auf die Kleine auf, wo sind meine Socken?“. Kurz und gut: zwei Kinder, die auf ihre ganz eigene Art nervös waren und mich in unterschiedlicher Art beanspruchten 🙂

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Etwa 5 Minuten vor der Aufführung hat sich die Kleine entschieden, doch lieber auf dem Schoß der Mama zu sitzen und keinen Engel im rappelvollen Haus zu spielen. Dass sie dann trotzdem von vielen Menschen bestaunt und mit „ach wie niedlich, ein ganz kleiner Engel“ kommentiert wurde, gefiel ihr aber ganz und gar nicht. Plötzlich läuteten die Glocken und alles wurde still. Abgelöst wurde dies durch ein Cellospiel, zu dem die Krippenspielkinder feierlich in die Kirche einzogen. – Was war das schön!!!!

Bei dem Anblick wurde es jedoch auf meinem Schoß unruhig. Mein kleiner Engel verrenkte sich den Kopf nach dem Cellospieler auf der Empore und entschied sich dann doch noch, vorn neben den anderen Engeln Platz zu nehmen. Es ging los! Alles klappte wie am Schnürchen – bis meine Kleine wieder unruhig wurde, immer wieder zwischen meinen Schoß und dem Platz im „Himmel“ wechselte und sich dann in ganzer Kleinkindmanier vor dem „Engelshimmel“ auf dem Kirchenfußboden auf den Bauch legte, den Kopf auf die Arme stützte und Anstalten machte, langsam einzuschlafen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Anblick das war (irgendwie süß)! So verbrachte sie die Zeit bis zum Einsatz des Engelschores, bei dem sie dann wieder in die Reihe hüpfte und viele Augenpaare auf sich zog. Ich könnte hiervon noch weiter schreiben, belasse es aber bei diesem Eindruck 🙂

Als die Kirche vorbei war, ging es bei Nieselregen zum Auto. Mein kleiner Engel war mittlerweile wieder fit, hüpfte wie der Duracell-Hase durch die Gegend und landete prompt im Matsch! => nun hatten wir einen matschigen weißen Engel, der sich vor seinem eingesauten Kleidchen ekelte und die kurze Autofahrt zu heimischen Gefilden nur schrie. Wie war das noch gleich mit den süßer klingenden Glocken????

Zu Hause angekommen wurde das Kind gesäubert und in trockene Tücher gehüllt- ach nee, das war ja das Christuskind, das in trockene Windeln gehüllt in der Krippe lag (ein Wortspiel sei mir aber an dieser Stelle gestattet). Nun denn, als wir alle einigermaßen gefasst waren, durfte das Wohnzimmer geentert werden. Der Baum erstrahlte in schönstem Licht und trug Geschenke unter seinen Ästen.

Bei uns war es in diesem Jahr so, dass wir die Geschenke ausgewürfelt haben und die Spannung so steigerten. Das war der schönste Moment, allein die strahlenden Kinderaugen waren ein Gedicht. Alle kurzen und kleinen Katastrophen waren vergessen!

Die kamen jedoch wieder beim Fondue herbei… blubberndes Fett und überschlagende Flammen, die sich am Fonduetopf entlangschlichen. Kurze Scheckmomente später haben wir auch das Weihnachtsessen hinter uns gebracht und leiteten zum gemütlichen Teil des Abends über: gesungene Weihnachtslieder, ein bunter Teller und schlussendlich viel Spaß beim gemeinsamen Uno-Spiel bis 23 Uhr –  denn dann waren die Kinder wirklich geschafft und wir Erwachsenen nach dem Aufräumen auch 🙂

Ich hoffe, ihr hattet auch ein turbolentes, spannendes oder einfach nur besinnliches Weihnachtsfest. Für die kommenden Tage wünsche ich an dieser Stelle noch frohe Weihnachten und danke für die vielen Leser, die sich seit der letzten Woche auf meiner Seite eingefunden haben 🙂

Raffael und Gabriel

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Oh du schöne Weihnachtszeit

Heute ist ein toller Sonntag! Schlechtes Wetter, schlechte Stimmung, alles geht schief und was nun?

Wir basteln Weihnachtskarten! So langsam wird es ja auch mal Zeit… Außerdem gibt es noch viele DiY-Geschenke, die bis Mittwoch noch fertig werden müssen. Ja, der Endspurt naht.

So sitze ich mit meinen beiden Mädels im Wohnzimmer, male, klebe und bastele was das Zeug hält. Also eigentlich müsste ich ja auch noch etwas nähen, aber das verschiebe ich lieber auf heute Abend. Ach nee, da wollte ich ja noch „Stille Nacht“ auf der Gitarre üben – Heiligabend kommt aber auch immer so plötzlich!!!

Das haben wir aber immerhin schon mal geschafft:

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Claim bei bloglovin

Ich bin ja fast am Verzweifeln… Nun hab ich das Bloggen einigermaßen hinbekommen und fühle mich deswegen schon fast so, als ob ich auf Wolken gehe und dann sowas! Da dachte ich, ich hätte bloglovin gemeistert und erscheine bei denen auf der Bildfläche und dann funktioniert es doch nicht 🙁

Hmmpf! Also tippe ich schnell nen Post, ziehe den generierten Link von bloglovin rein und hoffe auf den claim!

to be continued…

Nun hat es scheinbar geklappt. Bei bloglovin kann ich jetzt zumindest eine Statistik sehen. Also entferne ich den Link mal aus diesem Post und schaue was passiert.

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Icebucket-Challenge war gestern

Nachdem ich mittlerweile einige Blogs abonniert habe und dadurch per E-Mail über neue Beiträge informiert werde, bin ich auf eine lustige Frageaktion aufmerksam geworden. Eigentlich lese ich ja nur und kommentiere äußerst selten, aber nun möchte ich meine ach so wertvolle Zeit auf jeden Fall mal für diese Geschichte nutzen!
Gefunden habe ich die folgenden Fragen auf meinem derzeitigen Lieblingsblog „Kuschelpädagogik“ (einen Blick zu riskieren lohnt sich auf jeden Fall).
Frau Weh beantwortet Fragen, die sie selbst in einem Blog gefunden hat und stellt daraufhin eigene in die unendlichen Weiten des Bloggeruniversums. Nun greife ich sie mal schnell auf und eifere ihr nach…

1) Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?
Ich bin wie eine Katze, falle manchmal ganz tief und lande immer wieder auf den Pfoten!

2) Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?
Die Weihnachtsmaus (James Krüss)

3) Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?
Unterschiedlich, kommt auf die Jahrgänge an. Es gab in manchen Stufen echt schöne Zeiten!

4) ?????

5) Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?
Finde ich gut. Für mich etwas ganz Neues 🙂

6) Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?
„(What´s the Story) Morning Glory?“ von Oasis- immer wieder für chillige Momente gut!

7) Was ist dein Luxus?
Zeit für mich – hab ich nämlich äußerst selten!

8) Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?
Och, da gibt es so einige Ratgeber… aber so berufliche Sachen zählen -glaube ich nicht-. Ich habe allerdings noch einige Bücher im Regal, die ich vielleicht mal ein zweites Mal lese. Darunter die Serie der „Wanderhure“ von Iny Lorentz und Krimis von Henning Mankell. Die sind nämlich allesamt gut und für mich sehr lesenswert!

9) Warum bloggst du?
Ich blogge, weil ich selbst so gern Blogs lese und auch mal selbst etwas beitragen möchte. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen mal etwas Lesenswertes dabei 😉

10) Was macht dich liebenswert?
Ich bin immer für alle da, habe eigentlich stets offene Ohren und bin für fast alles zu haben!

11) Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?
Wie geht es nun weiter?

So! Das waren nun also meine Antworten. Die Challenge, wenn man sie mal so bezeichnen darf- besteht nun daraus, sich selbst 11 Fragen auszudenken und diese ins Netz zu stellen. Los geht´s:
1. Ohne was kannst du nicht schlafen?
2. Wie sieht dein Lieblingsoutfit aus?
3. Welchen Ohrwurm möchtest du loswerden?
4. Was war dein spannendstes Schneeerlebnis?
5. Welchen „Charakter“ hat deine Einrichtung?
6. Kennst du einen „Alltagshelden“? Wenn ja, wodurch zeichnet sich diese Person aus?
7. Hast du schon einmal ein lustiges Wichtelgeschenk bekommen? Was war es?
8. Welches ist deine liebste Plätzchensorte?
9. Warum bist du einmalig?
10.Wie lautet dein Spitzname aus Kindertagen?
11.Auf welche deiner Eigenschaften kannst du nicht verzichten?

Ich bin gespannt, ob mir jemand antwortet und freue mich, eure Antworten zu lesen!

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Manno! (Fuß aufgestampft)

Wer kennt es nicht: ärgerliche Kinder, die unbedingt jetzt SOFORT etwas wollen und bei Nicht-Erfüllung eine Schnute ziehen, die Hände in die Hüfte stemmen, mit dem Fuß aufstampfen und ihren Protest in Worte fassen??? So was erlebe ich fast täglich, aber wenn es dann ein Erwachsener macht, ist es doch tatsächlich irritierend! Also drehte ich den Spieß mal um…
In einer kleinen Diskussionsrunde mit meinen Töchtern ergab sich wieder einmal ein „gemäßigt“ hitziges Gefecht um die Wahl des Spieles, das beim Spielnachmittag zuerst gespielt werden soll. Während sich meine beiden Süßen um „Uno“ oder „Bärenhunger“ zankten, schlug ich spontan „Memory“ vor. Was ich damit erzielte war absolute Einstimmigkeit: „NÖÖÖÖÖ“ – immerhin zwei Mädels und eine Meinung.
Nächster Versuch: „Verfühlt nochmal“- erneute Einstimmigkeit; „NÖÖÖÖ“. Na gut, dann aber „Tempo kleine Schnecke“. Nun riss der Geduldsfaden der Großen: „Oh Mama, nicht immer diese Babyspiele!“ Darauf die Kleine: „Ich bin doch kein Baby mehr, ich bin schon groß!“ Es entstand ein neues Wortgefecht zwischen den Mädels. Nun ging es um die Definition von GROSS. Das Thema „Spielen“ war vom Tisch, aber trotzdem nicht zielführend. Tja, was mache ich da? Erstmal Cappuccino – ab in die Küche und die Kinder sich streitend selbst überlassen….Tür zu. Durchatmen, sammeln und eine Spielentscheidung herbeiführen. Aber nicht mit meinen Kindern, denn die zwei brauchen jetzt ne Schiedsrichterin. So diplomatisch, wie ich nur kann, stimme ich beiden Kindern in ihren Definitionen für das „Großsein“ zu, präsentiere den Teller mit gebackenen Plätzchen und warte den Moment ab, in dem sich jedes Kind ein Plätzchen in den Mund geschoben hat und komme dann zu meiner Spielentscheidung (verbaler Widerstand geht ja gerade nicht, hihihi). „Da ihr ja nun beide groß seid, spielen wir nun etwas, das ICH mir wünsche: „Hexenküche“! Auf ihre Weise protestierten beide doch: die eine mit ner Schnute und verdrehten Augen und die andere mit Getrampel. Mein einziger Ausweg: ich mache mit! Hände in die Hüfte, Fuß aufgestampft und lauthals „Manno“ gerufen…Danach noch etwas übertriebene Jammerei im Sinne von „nie darf ich entscheiden, immer nur das was ihr wollt, ich will aber auch mal Bestimmer sein“und alles, was sich sonst die Kinder einfallen lassen haben. Siehe da 🙂 – mein scheinbar lächerlicher Auftritt fruchtet und die Große holt das Spiel aus dem Kinderzimmer. Die Kleine springt auf den Zug mit auf und während ich noch meinen Cappuccino austrinke, bauen die beiden in trauter Einigkeit das Spielbrett auf. Manchmal liegt die Lösung doch Solo nah, Mutter muss nur drauf kommen 🙂

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Was versteht man eigentlich unter „diszipliniertem Arbeiten“?

Manchmal frage ich mich, was man von Schülern im Unterricht erwarten darf? Kann man heutzutage angemessenes Sozialverhalten voraussetzen bzw. kann man sich und seinen Schülern das Lernen in angenehmer Arbeitsatmosphäre antrainieren? Ich würde mal so sagen: JA, man kann!
Entgegen aller negativen Vermutungen ist es mir gelungen, eine als sehr anstrengend geltende Klasse so zu motivieren, dass eine fast gespenstische Ruhe herrschte und jedes Kind freiwillig auf das Reden im Kunstunterricht verzichtete. Klingt komisch, war aber heute so 😉
Hintergrund: Die besagte Klasse ist eher unruhig und motiviert sich quasi durch Belustigungen einzelner Klassenclowns dazu, den mehr oder weniger anstrengenden Schulalltag zu absolvieren. Zu Beginn meiner Begegnung dort, habe ich diesen Umstand als belastend wahrgenommen und mir Motivationshilfen überlegt, die -laut Kollegen- von vornherein zum Scheitern verurteilt waren. Aber, chacka!!!!, ich hab´s geschafft 🙂 und alle hatten noch Spaß dabei!
Die Mühen der letzten Wochen fruchteten heute in unglaublicher Weise: während die Klasse an ihrer grafischen Vervollständigung der Rhinozeros-Vorlage (frei nach Dürer) arbeitete, war kaum ein Mucks zu hören. Die Klassenlehrerin traute ihren Ohren kaum und verglich es mit einer „Wartezimmer-Atmosphäre“ beim Arzt. Sie fragte sogar, ob ich den Schülern das Sprechen verboten hätte… Dem war natürlich nicht so, aber irgendwie wollte keiner sprechen, sondern alle konzentrierten sich auf ihre Aufgabe. Man könnte doch glatt von „diszipliniertem Arbeiten“ sprechen, oder ist das wirklich schon unheimlich und unter dem Begriff verbirgt sich doch etwas ganz Anderes?
However, ich bin echt stolz auf meine Schüler und habe ihnen dafür einen Stern gegeben – nach Einführung meiner Lärmometer-Latte haben sie seit heute den „Sack“ voll und dürfen demnächst eine Kunststunde der besonderen Art verbringen. Oh wie ich mich freue, ja ist denn schon Weihnachten???

Die Ergebnisse der Stunde sind unter „Kunst“ zu finden…

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Martinssingen

Durch die Straßen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder …

Ja, es war mal wieder so weit: viele Kinder drängeln sich dicht an dicht durch die Straßen, klingeln an den Türen und  bitten (ganz im Gegenteil zum konsumorientierten „Süßes oder Saures“) durch ein kurzes Ständchen um kleine Köstlichkeiten. Nicht immer stößt dies auf erfreute Gesichter.

So zum Beispiel in unserer Kleinstadt, in der ohnehin gerade alles heiß her geht, weil die Politik mal wieder Beschlüsse gegen den Willen des Bürgertums gefasst hat. Tja, gerade in solchen Zeiten sollte man eigentlich kleinen singenden Menschen gegenüber freundlich eingestellt sein…

Naja, wie auch immer. Als liebende Mutter, die ganz nebenbei erwähnt auch noch den Sinn vom Martinssingen bzw. den religiösen Wert der Nächstenliebe und des Teilens an die Kinder weitergibt, habe ich also meine kleinen Mäuse bei ihrem nachmittäglichen Beutezug begleitet. Erfreulicherweise wuchs unser Drei-Mädel-Gesangstrio um einen kleinen männlichen Sänger an, so dass sich Mutter glatt mal aus der Affäre zog und die Kinder fortan allein singen lassen hat. „Oh wie schön, drei so niedliche Kinder….“ hörte man schon, sobald sich die Kinder höflich bei den Geschäftsinhabern der Ladenstraße informierten, ob sie bei ihnen singen dürften. Welch Freude für das Mutterherz als sie sich dann auch noch mit einem „Danke + schönen Tag noch“ verabschiedeten. Waren das wirklich meine Kinder??? Unfassbar, wenn man bedenkt, welch Schwierigkeiten es daheim gibt, wenn um die Mengen der zur Verfügung zu stellenden Naschereien am Nachmittag diskutiert werden muss.

Mein Stolz verebbte schon relativ schnell, nachdem meine Kinder von anderen Kindern einfach so ausgebootet wurden und somit ihr eigenes Verhalten negativ hinterfragten. Während sie ganz lieb vor der Kasse warteten, bis die Kassiererin ihre Kundschaft bedient hatte, um dann zu fragen ob sie singen dürfen, drängelten sich sechs Kinder an ihnen vorbei und sangen lauthals in die Runde. Schnell änderte sich die Stimmung meiner Kinder, die dies missmutig zur Kenntnis nahmen und meinten, dass es ihnen ja gar nichts bringe, immer abzuwarten und höflich zu sein. Die Kleine war sogar der Ansicht, dass es nun keine Lollies mehr für sie gebe, da die anderen Kinder ihren Lolly bekommen hätten. Oje – Drama im Einkaufsladen!

Mit gutem Willen komme ich nur schwer weiter. Die Kassiererin merkt dies und fragt, ob die Kinder ihr denn auch etwas vorsingen möchten. Gefragt-getan: „durch die Straßen…“ und zur Belohnung gab es dann gleich zwei Lollies für jeden, weil sie ja so „artig in der Ecke gewartet“ hatten. Bei meiner Großen fällt sodann der Groschen. Sie sagt zu ihrem Kompagnon: „Ich glaube, wir müssen einfach noch netter werden und dann gibt es für uns noch mehr!“ Der Junge (reagiert schon fast wie ein Mann) nickt nur kurz und widerspricht ihr nicht. Die ganz Kleine ergreift dann die Initiative, rennt raus und zeigt auf den nächsten Laden, den es zu erobern gilt.

Ach wie schön, wenn Kinder sich einig sind: Eine gibt den Ton und die Taktik vor, die andere den Weg und der dritte im Bunde die stoische Gelassenheit…

Sankt Martin war ein guter Mann!

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