Unser Maskottchen nimmt Form an

Wie ich bereits angekündigt habe, nimmt mein Großprojekt in der Schule erste Formen an. Es wird also Zeit, dass ich euch mal über den Stand der Dinge aufkläre…

Lange habe ich überlegt, wie ich es wohl anstellen soll und habe mich dazu entschlossen, dazu eine eigene Seite auf dem Blog einzurichten. So könnt ihr dann auch rückwirkend die Entwicklung ansehen. Bislang sind alle Kinder noch sehr motiviert und haben Freude am „Erfinden“ ihres Schulmaskottchens. Wer also Lust hat, einen Blick in die „Erfinderstube“ mit den Werken meiner Schüler und ihren unterschiedlichen Entwicklungsetappen zu werfen, der wird auf der Seite „MaskottchenIMG_2435“ alles weitere in Text und Bild einsehen können. Es lohnt sich, zumal ihr dann auch erfahrt, was das Gebilde auf der linken Seite darstellen soll. Dazu müsst ihr euch aber durch die Projektbeschreibung lesen und ganz nach unten scrollen. Und nicht schummeln! Sonst ist die Spannung raus 😉

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Kigo am 25.01.

Am Sonntag hieß es wieder „Sonntagsmorgens, das ist doch klar“ und ein fröhliches Gezwitscher verschiedener Kinder- und Erwachsenenstimmen hallte durch unsere kleine Kirche. Wie immer hatten wir viel Spaß beim Singen, Erzählen und Basteln. Wer sich einen genaueren Überblick dazu verschaffen möchte, sollte mal einen Blick auf meine „KIGO„-Seite werfen. Dort berichte ich über unser Tagesthema und stelle passende Fotos ein…

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Der erste Schnee

IMG_2454Am Samstag war es soweit: Schneeflöckchen – Weißröckchen klopfte an unsere Fenster, so dass der Schnee leise rieselte und sogar liegen blieb. Welch eine Sensation, denn bislang war der Winter ja viel zu warm und verregnet. Also hieß es: „Es schneit, es schneit! Kommt alle aus dem Haus. Die Welt sieht wie gepudert aus.“

Schneehose an, Handschuhe gegriffen und den Schlitten aus dem Keller geholt – so ging es ins kleine Wintervergnügen vor der Haustür. Wie gut, dass der Wald mit seinem leichten Gefälle nur etwa 100 m entfernt ist. Zum ersten Rodeln reicht auch das schon 🙂IMG_2457

Als Mutter-Tochter-Gespann stiefelten wir durch den Schnee. Es knirschte und knackte – sehr zur Freude meiner Kleinen. „Wir müssen ganz nach oben“, rief sie mir euphorisch zu. Natürlich erinnerte sie sich an das letzte Jahr, in dem wir immer vom oberen Hang unseres Waldes gerodelt sind. Da mir dieser Vorschlag jedoch nicht sehr behagte – ja ich gebe zu, ich hatte keine Lust, meine mittlerweile 15,5 kg wiegende Tochter mit Schlitten und Schneeklamotten den ganzen Berg allein hochzuziehen – hab ich sie auf den kleinen Abhang vertrösten müssen. Als sie sich dann umdrehte, um zu sehen, wie weit der „Esel“ sie nun gezogen hat, war sie dennoch zufrieden. „Hui, hui“ rief sie dann erfreut, als wir ein wenig hinuntersausten. Als es dämmerte, reichte es mir dann aber. Das ständige Hochziehen ist halt doch anstrengend. Aber trotzdem: „Schee war´s!“ Der nächste Schnee darf dann ruhig an der Tür klopfen, denn der Schlitten ist nun sozusagen „eingefahren“.

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Wir haben gebastelt

IMG_2445Am letzten Freitag Nachmittag haben wir das schlechte Wetter mit lustigen Bastelaktionen unwichtig werden lassen. Wer will unbedingt bei solchem Wetter draußen spielen, wenn es drinnen so viele spannende Dinge zu entdecken gibt? Die Rede ist hier vom Baker Ross Bastelpaket, über das ich in der letzten Woche schon berichtet habe.

Meine zwei Mädels warteten also nur noch auf den richtigen Moment, in dem Mami Zeit hat und mit ihnen bastelt. Während die Kleine sich die Acrylstifte und ein dazu passendes Fensterbild ausgesucht hatte, stürzte sich die Große mit vollem Elan auf die magnetischen Kratzbildeulen. Jede nach ihrer Fasson….

IMG_2444Ganz akribisch widmete sie sich der Aufgabe und staunte über die Farben, die durch das Kratzen zum Vorschein kamen. Während sie so schön vor sich hin gestaltete, bekam die Kleine Spielbesuch aus der Nachbarschaft. IMG_2447Das Fensterbild mit Asylstiften wurde kurzerhand zerschnitten und durch kleine Knetfiguren ersetzt. Die Kleinen lachten über die „Würste“, die man einzeln aus dem Knetpaket abziehen konnte und formten so vor sich hin. Das Tagesergebnis meiner Dreijährigen und ihrer fünfjährigen Freundin seht ihr rechts.

Während die Kleinsten dann allerlei Blödsinn faselten, sich lachend durch das Wohnzimmer bewegten und das Formen ganz vergaßen, stellte meine Große ihren ersten Eulenmagneten fertig. Nun prangt er voller Stolz an unserem Kühlschrank 🙂 Ist er nicht schön geworden??? Eine tolle Bastelidee von Baker Ross!IMG_2451

So muss man sich nicht nur überlegen, wie die Eule wohl aussehen soll, sondern auch genau darüber nachdenken, an welchen Stellen freigekratzt werden muss und an welchen Stellen nicht. Für dieses tolle Bastelset gibt es deshalb 5 von 5 Herzen ♥♥♥♥♥ (kreative Gestaltung, selbsterklärend, allein durchführbar, motivierend, keine weiteren Hilfsmittel nötig)

Mullemaus war an dem Nachmittag so im „Flow“, dass sie sich gleich das nächste Bastelset geschnappt hat. Denn da sie übers Wochenende das kleine Klassenmaskottchen „Emma“ mitnehmen durfte, hatte sie sich in den Kopf gesetzt, dass die kleine Schildkröte einen kleinen Freund bräuchte. Also nahm sie sich das Eulenbastelset in die Hand, sortierte in stoischer Ruhe alle Einzelteile und verzweifelte am Einfädeln der Wolle. Aber gut, dass ich zur Stelle war. Mit einem kleinen Handgriff war auch dieses Problem gelöst, so dass die zwei Filzteile der Eulenform vernäht werden konnten. Gut, an einigen schwierigen Stellen (Ohren) musste ich ihr helfen, aber sonst hat sie alles allein gemacht!IMG_2448 Im nächsten Schritt folgte die Gestaltung der Eulencharakteristik. Dafür mussten alle vorgestanzten Teile aus dem Film gebrochen werden. Git, dass die Teile selbstklebend sind, denn dadurch ging alles relativ schnell. Meine Maus orientierte sich dazu an der Anleitung und klebte nacheinander Gesicht und Federkleid auf. IMG_2449Sie freute sich schon, da ihre Eule nun bald fertig sein würde und konnte es kaum erwarten, ihr Filztier mit der mitgelieferten Bastelwatte zu füllen. So dauerte es auch nicht lange, bis der ersehnte Zeitpunkt gekommen war. „Eugenia“ Eule war nun fast fertig! Nur noch etwas Watte rein, die Filzfüße dran montieren und zunähen. Schon hatte „Emma“ eine neue Freundin und fühlte sich in ihrer Gesellschaft richtig wohl 🙂 IMG_2450Mittlerweile brach der Abend an, so dass die Spielfreundin der Kleinen verabschiedet werden musste. Erst dann wurde ihrerseits das neue „Haustier“ bemerkt. So kam es, wie es kommen musste: Unser kleiner „Chef“ verlangte, dass die andere Eule des Spielsets nun unverzüglich zu basteln sei. Also schritten wir nach dem Abendessen zur Tat. Da das Bastelset nicht für kleine Leute geeignet ist, konnte sie sich wenig einbringen. Aber immerhin blieb ihr die ruhmvolle Aufgabe überlassen, der Eule ein Gesicht und ein Federkleid zu geben. Dies war auch gar nicht so schwer und mit ihrer kreativen Eigensinnigkeit klebte sie die „Monde“ für das Federkleid auch mal so auf, wie es ihr passte… IMG_2474Immerhin hatten wir zum Tagesende insgesamt drei neue Eulen in unserem Haushalt 🙂

Dieses Bastelset war ebenfalls sehr motivierend. Trotz der etwas längeren Beschäftigungsdauer war meine Große ganz bei der Sache. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 ♥♥♥♥. Ein Abzug wird lediglich wegen der anzubringenden Füße vergeben. Diese sollten eigentlich aufgeklebt werden. Wir besitzen guten Textilkleber, der dem Material aber nicht gerecht werden konnte. Letzten Endes haben wir mit einem großen Dorn ein Loch hineingestanzt und es dann angenäht 😉

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# Sonntagsfreude – Operation am „offenen Herzen“

Es war mir schon irgendwie klar, dass ich nach der letzten sehr guten Woche in dieser hier einen Dämpfer hinnehmen musste. Man kann also sagen, dass ich drauf eingestellt war. Trotzdem erwischte es mich – im wahrsten Sinne des Wortes – eiskalt am Montag morgen. Mein armer Fabio war es leid, in der Kälte seinen Dienst zu tun und ließ mich Montag früh – etwa 7 Minuten vor Schulbeginn – mit meinen beiden Mädels im Regen stehen. Dieses Dilemma habe ich aber mit reichlich Organisationstalent und Hilfe noch in den Griff bekommen. Jedoch nur für sage und schreibe zwei Tage!

Dann kam es, wie es kommen musste: Fabios „Erkältung“ war noch nicht ausgestanden. Nicht mal ein ordentliches Husten, sondern klägliches Hüsteln und Gewimmer bis zur absoluten Selbstaufgabe. Bewaffnet mit einen nigelnagelneuen Starthilfekabel half ich ihm immer wieder auf die Sprünge, machte ihm dann „Beine“ und betete für die baldige Genesung.

Am Wochenende war nun endlich Besserung in Sicht. Der Doktor machte einen Hausbesuch und tauschte kurzerhand die Batterie aus. Während Fabio nun um einige Kilos erleichtert im ersten Schnee stand, wurde er am offenen Herzen operiert und schlussendlich transplantiert. Doch wie das Leben manchmal so spielt, stieß er das Spenderorgan ab. Der Doktor bewahrte Ruhe und eine Engelsgeduld; schraubte hier und schraubte da, bis er das alte Herz mit viel destilliertem Wasser wieder zum Schlagen brachte. Also wurde es wieder an Ort und Stelle verkabelt – die mühevollen Stunden, die bis dato vergebens investiert wurden, sind damit vergessen. Erst spät am Abend, nachdem Fabio einige Kilometer hinter sich gebracht hatte, gab es Grund zum Aufatmen. Es scheint, als sei er nun über den Berg! Diese Freude habe ich sodann mit einem Glas Rotwein besiegelt, mich entspannt und glückselig gelächelt – ein Grund zur Freude: Sonntagsfreude!!!

Mehr Sonntagsfreude könnt ihr übrigens hier lesen. ich wünsche dabei viel Vergnügen 😉

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Endlich fertig!

Nachdem mein „muss ich nicht fertig machen“-Stapel immer höher wurde, habe ich mich endlich dazu durchgerungen, diese Arbeiten auch mal zu erledigen. Natürlich habe ich nicht alles angefasst und beendet, aber ein Großprojekt ist nun endlich (!!!!) anziehbereit.IMG_2452  Also präsentiere ich ganz stolz meine erste gehäkelte „Strickjacke“. Mit Patchwork-Muster auf der Passe, A-Linien-Form und Trompetenärmeln! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Jacke eigentlich schon Anfang Juni 2014 für eine Taufe fertig sein sollte. Da wir in der betreffenden Woche aber Hochsommer mit 33°C hatten, habe ich die bis dato fast fertige (nur noch die Bordüren an Ärmeln und Jackenkante fehlten) mal auf den Stapel gelegt. Im Herbst habe ich dann den Rest fertig gestellt und sie wieder auf den Stapel gelegt. Gestern Abend habe ich mir also den elendigen Rest vorgenommen und die Fäden vernäht und Schmetterlingsknöpfe angebracht. Da die Kleine gestern länger aufbleiben durfte, hat sie das fertige Objekt gleich über ihren Schlafanzug gezogen und bis zur Schlafenszeit nicht wieder ausziehen wollen. Ein schönes Kompliment ♥

Obwohl das mit dem Häkelmuster schon am Anfang echt schwierig war, hat mich mein Ehrgeiz angetrieben. Ab und zu musste ich auch mal ein paar Reihen auflösen, da das mit dem Patchworkmuster schon etwas anspruchsvoller war, aber das habe ich dann geduldig in Kauf genommen. Sehr zum Erstaunen meiner Großen – „Mama, warum machst du das denn schon wieder kaputt?“ Nach einem kurzen Vortrag meinerseits – „Übung macht den Meister“ und „kein Meister ist vom Himmel gefallen“ oder „nur aus Fehlern kann man lernen“ schaute sie mich nur komisch an und meinte „Aha! Du musst es ja wissen. Aber das macht doch keinen Spaß!“ Der von mir impliziert mitgegebene Hinweis – „denk mal an deine eigenen Aufgaben in der Schule, da übst du ja auch jeden Tage und verbesserst dich nach kleinen Fehlern“ ging ins Ohr rein und aus dem anderen wieder raus… Ja mit Lehrereltern hat es KInd ja nicht so leicht – sagt man. Obwohl ich nun wirklich tolerant bin und ihr das Thema Schule, Hausaufgaben machen und Üben selbst überlasse – quasi aus pädagogischen Gründen soll sie ihre eigenen Erfahrungen machen. Immerhin lernt sie ja für sich selbst und nicht, um ihren Eltern zu gefallen. So viel dazu!

Da ich das Häkelprojekt nun abgeschlossen habe, warten die Nähmaschinen wieder auf ihren Einsatz. Seitdem ich die neueste Ottobre bei meiner Freundin durchgeblättert habe, juckt es so langsam wieder in den Fingern. Ich brauche nur noch neue Stoffe und dann könnte es theoretisch losgehen – hängt ganz von meinen anderen Ideen ab, die ich wohl mal auf einer Prioritätenliste aufschreiben müsste. Derzeit ist es aber auch echt schlimm mit mir: Ich habe gefühlte tausend Ideen im Kopf, die allesamt umgesetzt werden wollen ⇒ neue Kunsteinheiten für die Schule (obwohl die laufenden gerade erst begonnen haben); eine Landart-AG, die ich für das kommende Halbjahr aufbauen möchte; Ideen zum Nähen (in letzter Zeit wird darüber in meinen abonnierten Blogs aber auch so viel geschrieben, dass ich fast ein schlechtes Gewissen bekomme, selbst noch nichts derartiges gemacht zu haben); Ideen zum Basteln mit meinen Süßen zu Hause; Ideen zum Renovieren meines neuen Schlafzimmers und und und. Wie war das noch? „Man muss viel Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern zu gebären“!!! In diesem Sinne ein schönes Wochenende ♥

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1,2,3 es ist soweit – es ist wieder Bastelzeit!

Gestern erreichte uns ein Willkommenspaket des englischen Kreativunternehmens Baker Ross. Hier bekommt man allerlei Bastelbedarf für sich, für die Kinder, aber auch für gemeinsame Bastelprojekte mit den Kindern. IMG_2443

Wir hatten das Vergnügen als Testfamilie ausgewählt zu werden und durften sogar Bastelwünsche äußern – vielen Dank dafür!!! Da unsere Familie total auf Eulen fliegt hatte ich der netten Kontaktperson aus Deutschland diese Info natürlich zukommen lassen. Die Freude war natürlich groß, als ich dann das Paket öffnete und mir sofort ein Bastelset für zwei Filzeulen entgegen schaute 🙂

Dies zu basteln macht nicht nur mir und der Großen Spaß, sondern lässt die Kleine in freudiger Erwartung auf eine Eule auch zufrieden sein – zumindest hoffe ich das. Darüber hinaus gab es 4 kleine Notizblöcke für die Schultasche – alle in Eulenform. Auf jedem enthaltenen Blatt ist das Bild einer Eule in Graustufen abgedruckt – sehr putzig. Hier kann ich vielleicht ein individuelles Lob für meine Schüler drauf schreiben – quasi als Alternative zum bewährten Fleißkärtchen… Sie stecken auf jeden Fall in meiner Schultasche und warten auf ihren ersten Einsatz 😉

Für die kleinen Hände meiner dreijährigen war aber auch etwas Schönes enthalten: kleine Päckchen mit Regenbogenknete, Anmalbilder mit Heeresmotiven für das Fenster und Bastelmaterial für große Karten etc. Hier gab es insbesondere ein DinA4-Pack mit bunten Tonkartonkarten, die mit den mitgeliefertem Buchstabenset zum Anmalen (weiße Pappbuchstaben) wunderschöne und individuelle Grußkarten ergeben könnten. Auch dazu passend sind Moosgummisticker mit Dschungelmotiven, aber da hätte ich auch schon eine Idee für meinen Kunstunterricht. Ich überlege, ob ich in einer meiner dritten Klassen demnächst über Henri Rousseau arbeiten sollte. Dieser Künstler hat u.a. Dschungellandschaften in unterschiedlichen Grüntönen mit auffälligen farbigen Details (Tiere, Blumen) gemalt. das wäre doch was für meinen Unterricht! Die Schüler gestalten mit Wasserfarben einen Dschungelhintergrund und komplettieren diese Szenen dann mit den Aufklebern. Ja ich glaube, das wäre was 🙂 So, weiter zum Paketinhalt, sonst schwelge ich zu sehr in meinen Gedanken zum Unterricht und immerhin ist jetzt ja erstmal Wochenende!

Neben den erwähnten Bastelutensilien gab es noch 5 Acrylfarbstifte, ein Bastelset für 4 verschiedene Seidenblumen (ich sehe meine Große bereits vor mir, wie sie sich diesem Thema nähert – sie liebt Blumen!!!) und (juhu) wieder ein Eulenset. Aber dieses Mal mit Sonderfunktion: Die zu bastelnden Eulen sind in der Kratztechnik zu gestalten und geben bunte Regenbogenfarben aus dem Hintergrund frei. Die fertigen Eulen sind dann nicht etwa an die Wand zu hängen, sondern (tada!) als Magnete an den Kühlschrank. Diese praktische Verknüpfung einer Bastelei mit dem späteren Nutzen finde ich total klasse.

Überhaupt hat das englischstämmige Unternehmen Baker Ross unendlich viele Bastelanregungen und -sets zu bieten. Ihre Internetseite ist sehr übersichtlich gestaltet, so dass nicht nur nach Bastel- und Schulbedarf, sondern auch nach Anlässen und Saisons in aller Ruhe geschaut werden kann. Die Auswahl ist riesig und bietet eigentlich für jeden etwas: Ob groß oder klein, Junge oder Mädchen. Die Sets sind liebevoll zusammengestellt, so dass der Bastelspaß sofort beginnen kann.

Wie unsere gebastelten Produkte dann ausschauen werden, werde ich in den nächsten Tagen mal zeigen. Denn nun heißt es für mich losflitzen, um die Kinder aus Schule und Kita abzuholen und dann einen gemütlichen Bastelnachmittag zu machen…

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Fischfang III

Eigentlich sind wir uns alle darüber im Klaren, dass Kinder Liebe und Geborgenheit, aber auch Zuspruch und angemessene Kritik benötigen, um sich bestens zu entwickeln. Nicht immer gelingt dies und führt dazu, dass es Kinder gibt, die davon einen Mangel haben. Manchmal werden sie auffällig, manchmal versinken sie aber auch in ihrer eigenen Welt und halten eine Fassade aufrecht, um mit ihren Sorgen und Problemen nicht großartig aufzufallen. Die Frage ist dann: Was machen Kinder mit schlechteren Sozialisationserfahrungen bei aufkommenden Problemen (bspw. in der Schule)?

Bereits im Soziologiestudium bin ich mit dem Thema Resilienz in Berührung bekommen. Auch im Erwachsenenbereich und in psychologischen Bereichen wird hier hinreichend geforscht. Viele der Forschungsfragen beschäftigen sich mit dem „Package“ der Probanden. Was bringt Person XY mit, um eine Krise zu überstehen während Person XZ bei der gleichen Krise in erste Sinnprobleme oder Identitätskrisen kommt. Was erhöht den persönlichen Widerstand gegen äußere Reize?

Nun leben wir mittlerweile in einer Gesellschaft, in der viele (familiäre) Probleme nicht mehr totgeschwiegen, sondern entsprechenden Verantwortungspersonen (z.B. Lehrern, Therapeuten etc.) mitgeteilt werden. Darüber bin ich sehr froh, auch wenn mich Einzelschicksale meiner Schüler nach wie vor persönlich stark berühren und ich dann bestrebt bin, dem Kind so gut es geht zu helfen. Hier kommt dann jedoch meine eigene Resilienz ins Spiel: verständnisvolle Zuwendung, aber gleichzeitig auch schrittweise Abgrenzung zur eigenen Psyche. Ich gebe zu, dass mir das nicht immer gelingt und ich wahnsinnig viele Sorgen meiner Schüler auch mal mit nach Hause nehme. Um solche Sorgen auch mal hinter der Schultür zu lassen, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, Kinder auch im Unterricht zu stärken, sie zu bestätigen und ihnen ein Gefühl für das eigene Ich zu vermitteln. Ergebnisse dieser Art findet ihr wie immer auf meiner Seite „aus dem Netz gefischt„.

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Fischfang II

Ein wenig Zeit wollte ich heute sinnvoll füllen. Mal wieder im Netz nach interessanten Artikeln zu vielschichtigen Themen fischen. Ich bin hängengeblieben an einem Thema, das mich -insbesondere als Lehrerin von Schülern belasteter Familienbiografien- anspricht. Vielleicht kennt jeder aus seiner Kindheit Erlebnisse, die nicht unbedingt schon sind, aber wenig Bedeutung haben und somit keine weiteren Kreise ziehen. Es gibt aber Kinder, bei denen (seelische) Belastungen unterschwellig oder auch bewusst an der Tagesordnung sind. Diese Kinder tragen ein Päckchen, das sie auch im weiteren Leben stark prägen kann. Manche von ihnen wissen gar nichts davon, spüren es aber unbewusst und tragen ihre innere Spannung, ihre Gefühlsohnmacht etc. auch in Peer-Gruppen aus. Lehrern fällt so manches mal etwas auf, doch sind auch aufgrund ihrer eigenen Belastungen, Aufgaben etc. in der Schule stark eingebunden und haben auch lernen müssen, nicht jedes Schicksal bis zur eigenen Betroffenheit so nah an sich heranzulassen. Ein professioneller Umgang mit Einzelschicksalen ist nicht immer leicht… Aus gegebenem Anlass möchte ich deswegen auf die Seite „aus dem Netz gefischt“ aufmerksam machen. Schaut rein, wenn ihr mehr über Kinder psychisch kranker Eltern wissen möchtet.

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Streik am frühen Morgen

Gestern früh hat es doch tatsächlich jemand-etwas gewagt, mir den Tag vermiesen zu wollen. Mein guter Kumpel und bislang treuer Gefährte – Fabio – ließ mich im Stich! Nach einem kurzen letzten Aufbäumen weigerte er sich strikt, mich in seiner sonst zuverlässigen Art in meinem Alltag zu unterstützen. Die Rede ist hier nicht etwa von nem guten Bekannten, Freund oder sonst einem männlichen Wesen, sondern von meinem Auto 😉 Seine Batterie wollte nach zwei Jahren guten und zuverlässigen Dienstes nun gar nicht mehr Leben und hat sich still und leise aus dem Diesseits verabschiedet. So theatralisch, wie sich das Ganze anhört, war es für mich auch. Nicht, weil ich „nur“ von meinem Autogen enttäuscht war, sondern weil es kurz vor Schulbeginn war und ich damit vor ein weiteres Problem gestellt wurde: Es war kalt – gibt Schlimmeres- ich hatte zwei irritierte Kinder im Auto (viel schlimmer)… Meine eigene Unruhe verwandelte sich zunehmend in Verzweiflung, die dann in ein „kurz vor dem Ausrasten“ überging und auch die >Kinder ansteckte. Was tun? Sturmklingeln bei den Nachbarn: auf der Suche nach einem Starthelfer von Haustür zu Haustür (nebenbei bemerkt verrinnt die Zeit und das Klingeln der Schulglocke dröhnt gefühlt in meinen Ohren…) Keiner öffnet (warum ist ausgerechnet heute morgen keiner da, sonst sieht man doch auch die eine oder andere auf dem Weg zur Arbeit oder so). Sch…! Was nun? „Wir müssen wohl laufen“, sagte ich so lapidar zu meinen Kindern. Der Großen stellte ich damit in Aussicht, dass sie heute wohl erst zur zweiten Stunde kommen würde. Im Stillen fluchte ich, denn das Laufen ist nicht ganz so einfach, wie es sich wohl anhören mag. Schule und Kindergarten sind nämlich 1,6 km von unserer Wohnstatt entfernt und mit einer Dreijährigen in der Kälte so „weit“ laufen zu müssen – nun ja, es gibt Schöneres! Doch da, ein Lichtblick! Ein Auto rollt in unsere Nähe, die gestresste Nachbarin. „Hast du ein Überbrückungskabel?“ rief ich schon von weitem ohne Zeit für eine Begrüßung zu verschwenden (ich bin nicht unhöflich, aber verzweifelt!). „Nö, sowas haben wir nicht. Was haste denn?“ – Thema ist ja nun offensichtlich – Sie bietet mir an, wenigstens die Große noch schnell zur Schule zu bringen, da sie selbst gleich arbeiten muss. DANKE, danke, danke – ein kleines Problem weniger. Jetzt muss ich nur noch das Auto zum Laufen bringen und die Kleine irgendwie zum Kindergarten transportieren – ich selbst muss ja auch noch zum Seminar, aber das ist gerade zweitrangig, habe ja noch etwa zwei Stunden Zeit…

Telefon geschnappt und dann die Runde abtelefoniert. Wer ist zu Hause, wer hat ein Überbrückungskabel, wer kann Starthilfe geben??? Nach gefühlten tausend Telefonaten – warum sind nur Frauen ohne Überbrückungskabel zu erreichen (ich selbst hatte bis dato ja auch keines, muss ich der Fairness halber mal kurz erwähnen) – jetzt endlich mal ein Hoffnungsschimmer! Rettung naht nun durch meine Freundin aus dem Nachbarort; sie hat ein Überbrückungskabel in der Garage, Zeit und vor allen Dingen ein funktionierendes Auto. Wiebke, dich schickt der Himmel!!! Ein Stunde nach dem vermiesten Morgen bessert sich meine Laune zunehmend. Meine Kleine und ich warten auf das blaue „Rettungsauto“, spielen in der Zwischenzeit noch Fangen auf dem Weg und laufen danach freudestrahlend in die Einfahrt. So, nun noch schnell verkabeln und ab dafür! Fabio schnurrt wieder wie ein kleines Kätzchen 😉 Juchuu! Jetzt kann es losgehen. Also bringe ich die Kleine zum Kindergarten, lasse dort (aus Angst vor einem weiteren Schwächeanfall Fabios) den Motor laufen. Danach fahre ich noch ein wenig spazieren und komme besser gelaunt nach Hause. Die Freude wird durch den Ausfall meines Seminars spontan verstärkt – ein geschenkter freier Tag! Wie wundervoll… 🙂

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