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Gelassenheit Archive - Limalisoy

Schlagwort: Gelassenheit

WMDEDGT im Juni

nachdenklich, Entscheidungen treffen WMDEDGT

Eigentlich wollte ich diesen Post zuerst nicht schreiben, denn immerhin werde ich euch heute  noch einen Einblick in das Wochenende durch den #WiB geben. Dann wiederum habe ich mich doch noch entschieden, einen Text für die Sammlung von Frau Brüllen zu produzieren – weniger Bilder, aber mehr Text. Denn es wird Veränderungen geben! (mehr …)

tägliches „Berg“-steigen => [*.txt]

Steinberge

Berge haben schon seit jeher eine besondere Faszination auf mich ausgestrahlt. Als echtes Küstenmädel habe ich nur Flachland vor der Tür gehabt und mich immer nach Bergen gesehnt. Als Kind musste ich eine sechswöchige Kur vornehmen und wollte unbedingt in die Berge – bekommen habe ich eine Nordseeinsel… So blieb die Sehnsucht nach Bergen bestehen. (mehr …)

Sei gelassen und geduldig!

Blogtour

Tugenden wie Gelassenheit und Geduld sind nicht gerade meine Stärke, doch mit zunehmendem Alter – immerhin bin ich nun 35 – und dem Absinken meiner Merkfähigkeit nehme ich mir zumindest vor, an diesen Tugenden zu arbeiten. Seitdem ich nicht mehr hochleistungsmäßig mein ganzes Leben zu organisieren versuche und mir wirklich eingestehen muss, dass ich nicht mehr so viel auf die Kette bekomme, wie zu meinen besten Zeiten, ist ein Hauch von Gelassenheit in der Luft. Alle, die mich kennen, werden jetzt sicherlich schmunzeln, aber seid ehrlich, ich bin schon viel gelassener als vor drei Jahren geworden!!! (mehr …)

Alles, was ich nicht hab´… => [*.txt]

Neidisch bzw. etwas betreten schaue ich auf die „perfekten“ Lebensgebilde meiner Freunde, Bekannten oder Kollegen. In jedem dieser individuellen Lebenskonstrukte „sehe“ ich etwas, das ich für mich gern hätte: Sei es das heimelige und urig gemütliche Haus, das moderne große Auto, der liebevolle und zugewandte Mann, die wundervolle „Normalfamilie“ oder das prall gefüllte Portemonnaie. „Deine Sorgen möchte ich haben“ ist dann schon mal lapidar zu hören, wenn man den Sinn des jeweiligen Gemeckers nicht ganz nachvollziehen kann. Wie so oft wird nämlich auf viel zu hohem Niveau gemotzt und der Blick nicht auf das Wesentliche gerichtet, sondern als selbstverständlich abgetan. Immer höher, schneller, weiter ist die Devise, nach der viele Menschen zu leben scheinen. Dein Haus, dein Auto, deine Familie! Wer hat das größte Stück vom Kuchen?

Der Anfang meines Beitrags <neidisch> ist daher zweideutig zu sehen. Natürlich hätte ich gern mehr vom Leben, ein festes Konstrukt, in dem ich halbwegs sorglos die Aufgaben des Lebens meistern kann. Aber ist es das wirklich? Kann ich nicht viel zufriedener sein, wenn sich der Blick von „dein“ auf „mein“ richtet? Wenn mir bewusst wird, was ich habe und wie ich lebe.  Dass ich kein „perfektes“ Gebilde brauche – das zwar unerschütterlich erscheint, jedoch schon an vielen Ecken bröckelt -, um mich wohl zu fühlen und zufrieden zu sein. Was brauche ich denn wirklich, was ich nicht schon habe?

Meine Kinder sind gesund, mein Beruf macht mir Freude, mein Auto fährt noch, mein Heim ist gemütlich und bietet viel Platz, mein Portemonnaie ist noch nicht leer. Warum „sehe“ ich das nicht und lasse mich viel zu sehr von dem lenken, was ich nicht habe? Ist das vielleicht ein stückweit menschlich, den Fokus zu sehr auf das „dein“, das „du“ oder „euer“ und „ihr“ zu richten? Nicht wirklich! Meines Erachtens macht das die Gesellschaft schon mit uns und wir springen auf diesen Zug auf. Du bist der Führer deines Zuges und ich führe meinen. Ob beide in die gleiche Richtung fahren oder in verschiedene, ist doch „wurscht“. Mein Leben ist gut so wie es ist! Deins auch???

IMG_3147Dieser Text ist ein Beitrag zum [*.txt]-Projekt des Österreichers Dominik Leitner. Die Vorgabe für das sechste Wort, um das sich diese Zeilen drehen, lautete: <dein>. Was ich draus gemacht habe, habt ihr schon lesen können. Welche Texte andere wiederum dazu produzieren, könnt ihr hier lesen.